Badergässchen

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 2. April 2019, 09:24 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Erg nach Quelle Josef Eder (Baumeister und Historiker) ~~~~)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bild
Badergässchen
Länge: ca. 50 m
Startpunkt: Münzgasse
Endpunkt: Sterngässchen
Karte: Googlemaps
Gedenktafel für Barbara Thenn im Badergässchen

Das Badergäßchen ist eine kleine Gasse in der Altstadt von Salzburg.


Name

Die Gegend rund um das Badergäßchen bis zum Mönchsberg hieß im 11. und 12. Jahrhundert "in der Zell". Diese lag sowohl innerhalb als auch außerhalb der ersten Stadtmauer und dem Westertor. Mittelpunkt war die Blasiuskapelle, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts zu einer Niederlassung des Benediktinerstiftes Admont gehörte. Die Zell bestand damals aus fünf Häusern.

Der Name für das Gässchen wurde abgeleitet von dem früher einmal hier gewesenen Seelen- oder Armenbad des Bürgerspital St. Blasius‎‎s, dessen Betrieb etwa seit 1335 durch das Wasser aus dem Almkanal möglich geworden war. Das Badergäßchen wurde 1448 in einem Hausverzeichnis des Bürgerspitals erstmals erwähnt. [1]

Über eine offizielle Beschlussfassung zur Namensgebung gibt es bisher keine Angaben.

Interessant ist die Tatsache, dass das Gässchen (nach der alten Rechtschreibregelung) mit "ß" geschrieben wird.

Verlauf

Das kurze Badergässchen zweigt vom Sterngässchen nach Westen ab und führt über eine Stiege zum Bürgerspitalplatz hinauf. Zu erreichen ist es von der Getreidegasse oder Griesgasse über das Sterngässchen.

Werkstätten und Handlungen im Badergäßchen

Ehemalige

Ab 1840 hatte Orgelmacher Johann Dummel im Haus Badergäßchen Nr. 308 seine Werkstätte.

Bilder

 Badergässchen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Fußnote

  1. Josef Eder: Die alte Zell ANNO, Salzburger Chronik, 11. September 1926, Seite 4