Söldenhütte: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte liegt auf 1 531 [[m ü. A.]] am südlichen Rand des Tennengebirges. Sie ist Ausgangspunkt für Touren auf den [[Tauernkogel (Tennengebirge)|Tauernkogel]], den [[Eiskogel]] oder den [[Bleikogel]]. Die Hütte liegt im Gemeindegebiet von [[Werfenweng]] und wird von der Wengerau aus erwandert.
Die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte liegt auf 1 531 [[m ü. A.]] am südlichen Rand des Tennengebirges. Sie ist Ausgangspunkt für Touren auf den [[Tauernkogel (Tennengebirge)|Tauernkogel]], den [[Eiskogel]] oder den [[Bleikogel]]. Die Hütte liegt im Gemeindegebiet von [[Werfenweng]] und wird von der Wengerau aus erwandert.


Die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte ist eine Kategorie I Hütte. Sie ist im Besitz der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Sektion Salzburg]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] und wird von Maria Gstatter bewirtschaftet. Sie bietet 27 Personen Platz (7 Betten, 20 im Lager).
Die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte ist eine Kategorie I Hütte. Sie ist im Besitz der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Sektion Salzburg]] des Österreichischen Alpenvereins und wird von Maria Gstatter bewirtschaftet. Die Hütte bietet 27 Personen Platz (sieben Betten, 20 im Lager).


==Geschichte==
==Geschichte==
Die Hütte wurde [[1912]] erbaut und [[1913]] als ''Söldenhütte'' eröffnet. [[1918]] und [[1919]] wurde die Hütte zweimal von Einbrüchen heimgesucht, [[1923]] von einer [[Lawine]] schwer beschädigt. Mit [[1. Juli]] [[1940]] übernahm der Südtiroler Bergführer [[Johann Forcher]] mit seiner Frau Paula die Bewirtschaftung der Söldenhütte. Der Vater von [[Sepp Forcher]] führte den Betrieb bis zu seinem plötzlichen Tod am [[30. September]] [[1957]], seine Witwe Paula dann noch zwei Jahre länger.  Sein Sohn 'Giuseppe "Sepp"' verbrachte dort seine spätere Kindheit und Jugend.
Die Hütte wurde [[1912]] erbaut und [[1913]] als ''Söldenhütte'' eröffnet. [[1918]] und [[1919]] wurde die Hütte zweimal von Einbrüchen heimgesucht, [[1923]] von einer [[Lawine]] schwer beschädigt. Mit [[1. Juli]] [[1940]] übernahm der Südtiroler Bergführer [[Johann Forcher]] mit seiner Frau Paula die Bewirtschaftung der Söldenhütte. Der Vater von [[Sepp Forcher]] führte den Betrieb bis zu seinem plötzlichen Tod am [[30. September]] [[1957]], seine Witwe Paula dann noch zwei Jahre länger.  Sein Sohn 'Giuseppe "Sepp"' verbrachte dort seine spätere Kindheit und Jugend.


Zum 70. Geburtstag des Vorsitzenden der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Sektion Salzburg]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] und langjährigen Hüttenwarts und Miterbauers wurde die Söldenhütte [[1944]] in ''Dr.-[[Heinrich Hackel|Heinrich-Hackel]]-Hütte'' umbenannt. [[1960]] wurde Otto Krahbichler Pächter, [[1976]] dann [[Herbert Gschwendtner]]. In diese Zeit fiel dann die Errichtung des Straßenanschlusses und die Elektrifizierung der Hütte. [[1987]] folgte ein neues Sanitärgebäude. Ab [[1998]] wurde die Hütte dem größten Umbau seit der Errichtung unterzogen. Seit [[2001]] wird die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte von Maria Gstatter bewirtschaftet.
Zum 70. Geburtstag des Vorsitzenden der Sektion Salzburg des Österreichischen Alpenvereins, langjährigen Hüttenwarts und Miterbauers [[Hofrat]] [[Heinrich Hackel]] wurde die Söldenhütte [[1944]] in ''Dr.-[[Heinrich Hackel|Heinrich-Hackel]]-Hütte'' umbenannt. [[1960]] wurde Otto Krahbichler Pächter, [[1976]] dann [[Herbert Gschwendtner]]. In diese Zeit fiel dann die Errichtung des Straßenanschlusses und die Elektrifizierung der Hütte. [[1987]] folgte ein neues Sanitärgebäude. Ab [[1998]] wurde die Hütte dem größten Umbau seit der Errichtung unterzogen. Seit [[2001]] wird die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte von Maria Gstatter bewirtschaftet.


==Öffnungszeiten==
==Öffnungszeiten==