| | [[Datei:Wilde Mann Plastik mit Wappen der Stadt Salzburg am Wilde-Mann-Brunnen.jpg|thumb|Wilde Mann Plastik mit dem [[Wappen der Stadt Salzburg]]]] | | [[Datei:Wilde Mann Plastik mit Wappen der Stadt Salzburg am Wilde-Mann-Brunnen.jpg|thumb|Wilde Mann Plastik mit dem [[Wappen der Stadt Salzburg]]]] |
| | Der '''Wilde-Mann-Brunnen''' wurde [[1620]] geschaffen und ist einer der früheren [[Salzburger Fischmarkt-Brunnen]]. Fast ununterbrochen diente er von 1641 bis 1925 zur Abhaltung des [[Salzburger Fischmarkt]]es.<br/>Er zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. | | Der '''Wilde-Mann-Brunnen''' wurde [[1620]] geschaffen und ist einer der früheren [[Salzburger Fischmarkt-Brunnen]]. Fast ununterbrochen diente er von 1641 bis 1925 zur Abhaltung des [[Salzburger Fischmarkt]]es.<br/>Er zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. |
| | Als Anfang des [[17. Jahrhundert]]s der [[Hagenauerplatz|Löchlplatz]] für die Abhaltung des [[Salzburger Fischmarkt|Fischmarktes]] zu klein wurde, verlegte die Stadtgemeinde von Salzburg<ref>unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister (1611 – 1636)]] [[Kaspar Hahn]] († 1636)</ref> den Fischmarkt an den [[Gries]], dem heutigen [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], vor die [[Alte Thürnitz]], wobei der Brunnen mit den alten Fischbecken am Löchlplatz verblieb. Die neuen Fischkalter mit einem dazugehörigen Brunnen entwarf vermutlich [[Santino Solari]], die Ausführung oblag dem Steinmetzmeister [[Martin Pfenninger]] aus [[Himmelreich]]. Dieser schuf [[1620]] das quadratische Marmorbecken, in dessen Mitte eine Marmorsäule steht, aus deren Basis vier Speier fließendes Wasser sprudeln lassen. Weitere Wasserspeier sind an den Beckenwänden vorhanden und lassen das Wasser in tiefer liegende Flachbecken rinnen. Auf der Säule steht eine Brunnenfigur, ein furchteinflößender ''Wappenhüter'', der in seiner Rechten drohend eine an einen Dreizack erinnernde lange Keule hält, mit seiner Linken stolz das ''Recht der Stadt über den Fischmarkt'' ausdrückende [[Salzburger Stadtwappen]].<ref>Herbert Dorn: ''Die Salzburger Fischmärkte und ihre Brunnen''. In: ''Spurensuche in Salzburg'', Salzburg 1996, S. 8f</ref> | | Als Anfang des [[17. Jahrhundert]]s der [[Hagenauerplatz|Löchlplatz]] für die Abhaltung des [[Salzburger Fischmarkt|Fischmarktes]] zu klein wurde, verlegte die Stadtgemeinde von Salzburg<ref>unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister (1611 – 1636)]] [[Kaspar Hahn]] († 1636)</ref> den Fischmarkt an den [[Gries]], dem heutigen [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], vor die [[Alte Thürnitz]], wobei der Brunnen mit den alten Fischbecken am Löchlplatz verblieb. Die neuen Fischkalter mit einem dazugehörigen Brunnen entwarf vermutlich [[Santino Solari]], die Ausführung oblag dem Steinmetzmeister [[Martin Pfenninger]] aus [[Himmelreich]]. Dieser schuf [[1620]] das quadratische Marmorbecken, in dessen Mitte eine Marmorsäule steht, aus deren Basis vier Speier fließendes Wasser sprudeln lassen. Weitere Wasserspeier sind an den Beckenwänden vorhanden und lassen das Wasser in tiefer liegende Flachbecken rinnen. Auf der Säule steht eine Brunnenfigur, ein furchteinflößender ''Wappenhüter'', der in seiner Rechten drohend eine an einen Dreizack erinnernde lange Keule hält, mit seiner Linken stolz das ''Recht der Stadt über den Fischmarkt'' ausdrückende [[Salzburger Stadtwappen]].<ref>Herbert Dorn: ''Die Salzburger Fischmärkte und ihre Brunnen''. In: ''Spurensuche in Salzburg'', Salzburg 1996, S. 8f</ref> |