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Version vom 27. September 2016, 14:45 Uhr
Der Universitätsplatz ist einer der zentralen Plätze in der Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Ursprünglich war der Platz und die an ihn grenzende Universitätskirche Garten der Petersfrauen. Nach deren Ende ging der Garten an die Franziskaner über, deren Kloster sich in der südöstlichen Ecke des Gartens befand.
Das gesamte Areal gehörte zur Mönchsstadt und war mit einem Zaun (hohe Mauer) zur Bürgerstadt abgegrenzt. Diese Grenze befand sich auf der mönchsbergseitigen Hausfassade der Getreidegasse. Später wurde dann eine zweite Häuserreihe erlaubt zu errichten, die von der Getreidegasse her mit Durchhäuser verbunden waren.
Erst durch die Errichtung der Universität Salzburg, später dann durch den Bau der Kollegienkirche, entstand der Platz. Über ihn führte nach dem Zweiten Weltkrieg die Obus-Linie (vom Alten Markt kommend) durch den Ritzerbogen bis zum Neutor. Die Straßenverbindung zwischen der Bürgerspitalskirche und der Griesgasse, der so genannte Griesgassendurchbruch, bestand noch nicht.
Der Platz heute
Heute findet auf ihm täglich der Grünmarkt statt. Außerdem kann man an einer Stelle den Almkanal sehen, für den man eine Öffnung geschaffen hat.
Gebäude
Personen
Mozarts Schwester Nannerl wohnte von 1801 bis 1829 im Haus Nr. 19 (in dessen Erdgeschoss heute das Gasthaus Zipfer Bierhaus untergebracht ist.
Bildergalerie
Stolperstein für Franz Nachtnepel am Universitätsplatz Nr. 3
Gedenktafel an die Fabrizi-Passage am Universitätsplatz Nr. 8
Gedenktafel für Adrian Ludwig Richter am Universitätsplatz Nr. 8
Gedenktafel für Josef Friedrich Hummel am Universitätsplatz
Gedenktafel für Judas Thaddäus Zauner am Universitätsplatz
Gedenktafel für Maria Anna Walburga Ignatia Mozart am Universitätsplatz
Blumenstand auf dem Universitätsplatz vor der Kollegienkirche
Blick Richtung Mönchsberg