Kloster St. Josef: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | [[17. Juni]] [[1886]] Einweihung der Herz-Mariä Kirche durch Fürsterzbischof Albert Eder | ||
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| + | [[1918]] Im Mai wird der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Im Laufe der Zeit steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf 100 bis 120. Die dem Pflichtschulalter Entwachsenen werden durch Kurse und verschiedene praktische Arbeiten für alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten vorbereitet. | ||
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| + | [[1934]] Das letzte Werk der Oberin M.M. Ignatia Zillner ist die Überführung des Klosters in die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten. Am [[7. März]] [[1935]] stirbt M.M. Ignatia Zillner | ||
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| + | [[23. September]] [[1935]] Errichtung einer Haushaltungsschule | ||
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| + | [[1949]] Wiedereröffnung der Volksschule; Errichtung einer Lehrwerkstätte für Damenkleidermacher, Wäscheerzeuger, sowie Bügler | ||
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| + | [[1968]] Beginn der vollständigen Neugestaltung der Kirche | ||
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Version vom 17. November 2007, 07:17 Uhr
Das Kloster St. Josef befindet sich in Salzburg-Nonntal.
Die Kongregation
Die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten ist eine internationale apostolische Gemeinschaft. Ihre Sendung gilt jenen Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen oder in Notsituationen leben, besonders Frauen und Mädchen. Durch personale Zuwendung und professionelle Hilfe wollen wir diesen Menschen ihre Würde neu bewußt machen und ihre Selbsthilfekräfte stärken
Geschichte des Hauses
1878 Theresia von Piller wandte sich mit dem Anliegen ein Zufluchtshaus in Salzburg zu gründen an Fürsterzbischof Eder
6. Jänner 1880 Eröffnung des ersten kleinen Zufluchthauses am Nonnberg durch Frl. von Piller mit zwei gleichgesinnten Schwestern. Sechs Morgen Land und ein an der Hellbrunnerstraße 14 gestandener Lanzer Hof werden angekauft.
1882 Das Gut wurde im September übernommen und bezogen. Nach dem Umzug trugen die Schwestern das Kleid "Unserer Frau von der Liebe" und wurden provisorisch an das Kloster Caen angeschlossen.
27. März 1884 Grundsteinlegung zur Kirche durch Fürsterzbischof Eder. Prälat Cserveny von Zabor, ermöglichte durch großzügige Spenden die Fertigstellung der Kirche. Mit den Jahren wuchs die Zahl der Kinder und Jugendlichen. Bis 1885 besuchten die schulpflichtigen Kinder die Nonnberger Schule. Von 1885 bis 1909 wird im Haus Privatunterricht erteilt.
17. Juni 1886 Einweihung der Herz-Mariä Kirche durch Fürsterzbischof Albert Eder
30. Mai 1891 Tod von Mutter Theresia von Piller im Alter von 57 Jahren.
16. September 1908 Eröffnung der Privat-Volksschule unter der Leitung einer Schwester
1918 Im Mai wird der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Im Laufe der Zeit steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf 100 bis 120. Die dem Pflichtschulalter Entwachsenen werden durch Kurse und verschiedene praktische Arbeiten für alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten vorbereitet.
1934 Das letzte Werk der Oberin M.M. Ignatia Zillner ist die Überführung des Klosters in die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten. Am 7. März 1935 stirbt M.M. Ignatia Zillner
23. September 1935 Errichtung einer Haushaltungsschule
17. Oktober 1938 Schließung des Hauses. St. Josef wird Reserve-Lazarett
1. Jänner 1947 Auflösung des Heimkehrerspitals und Rückgabe des Hauses für die eigentliche Aufgabe; Wiedereröffnung der Hauswirtschaftsschule
1949 Wiedereröffnung der Volksschule; Errichtung einer Lehrwerkstätte für Damenkleidermacher, Wäscheerzeuger, sowie Bügler
1968 Beginn der vollständigen Neugestaltung der Kirche