Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld: Unterschied zwischen den Versionen
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Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld wurde als Sohn des Franz Anton von Helmreichen zu Brunfeld und seiner Frau Maria Elisabeth Helene, geborene Lospichler (* [[1723]] in der Stadt Salzburg) geboren. Johann Adam Lospichler Karl Josephs Großvater war hochfürstlicher Leibmedikus. Der Vater von Karl Joseph († [[27. September]] [[1756]], begraben [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]]) war zur Zeit der Geburt Hofkammerrat, anschließend [[Pfleger]] von [[Kaprun]], [[Werfen]], [[Schloss Staufeneck|Staufeneck]] und [[Hallein]].<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_70_0054-0060.pdf www.zobodat.at], pdf, [[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref> | Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld wurde als Sohn des Franz Anton von Helmreichen zu Brunfeld und seiner Frau Maria Elisabeth Helene, geborene Lospichler (* [[1723]] in der Stadt Salzburg) geboren. Johann Adam Lospichler Karl Josephs Großvater war hochfürstlicher Leibmedikus. Der Vater von Karl Joseph († [[27. September]] [[1756]], begraben [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]]) war zur Zeit der Geburt Hofkammerrat, anschließend [[Pfleger]] von [[Kaprun]], [[Werfen]], [[Schloss Staufeneck|Staufeneck]] und [[Hallein]].<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_70_0054-0060.pdf www.zobodat.at], pdf, [[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref> | ||
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Verheiratet war er seit [[1752]] mit Maria Anna, Tochter des Vizekanzlers von Schülling von Ellwangen, die am [[29. Mai]] [[1792]] in Salzburg verstarb. Die beiden hatten die Töchter Anna (* [[1750]]; † [[1803]])<ref>es darf bezweifelt werden, dass diese Tochter vor der Verheiratung zur Welt kam.</ref> und Franziska (* [[1752]]; † [[1802]]) und mehrere jung verstorbene weitere Kinder.<ref>Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref> | Verheiratet war er seit [[1752]] mit Maria Anna, Tochter des Vizekanzlers von Schülling von Ellwangen, die am [[29. Mai]] [[1792]] in Salzburg verstarb. Die beiden hatten die Töchter Anna (* [[1750]]; † [[1803]])<ref>es darf bezweifelt werden, dass diese Tochter vor der Verheiratung zur Welt kam.</ref> und Franziska (* [[1752]]; † [[1802]]) und mehrere jung verstorbene weitere Kinder.<ref>Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.</ref> | ||
Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 09:13 Uhr
Dr. Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld (* 16. September 1723 in der Stadt Salzburg; † 20. April 1801 ebenda) war Leibarzt des Fürsten Hohenlohe, Stadtphysicus in Salzburg und hochfürstlicher Rat.
Leben
Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld wurde als Sohn des Franz Anton von Helmreichen zu Brunfeld und seiner Frau Maria Elisabeth Helene, geborene Lospichler (* 1723 in der Stadt Salzburg) geboren. Johann Adam Lospichler Karl Josephs Großvater war hochfürstlicher Leibmedikus. Der Vater von Karl Joseph († 27. September 1756, begraben St. Peter) war zur Zeit der Geburt Hofkammerrat, anschließend Pfleger von Kaprun, Werfen, Staufeneck und Hallein.[1]
Karl Joseph besuchte das Gymnasium in Salzburg und wurde am 5. Dezember 1736 als Rudimentist immatrikuliert.
Er nahm die Stelle als Leibarzt des Fürsten Hohenlohe an und wurde 1754 Stadtphysicus in Salzburg, sowie am 5. April 1756 gemeinsam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Ernst Anton hochfürstlicher Rat.[2]
Verheiratet war er seit 1752 mit Maria Anna, Tochter des Vizekanzlers von Schülling von Ellwangen, die am 29. Mai 1792 in Salzburg verstarb. Die beiden hatten die Töchter Anna (* 1750; † 1803)[3] und Franziska (* 1752; † 1802) und mehrere jung verstorbene weitere Kinder.[4]
Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld starb am 20. April 1801 und wurde am Friedhof von St. Peter begraben.
Quellen
- ↑ www.zobodat.at, pdf, Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.
- ↑ Heinz Schuler, Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, hier: 168.
- ↑ es darf bezweifelt werden, dass diese Tochter vor der Verheiratung zur Welt kam.
- ↑ Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 13. Von Helmreichen zu Brunfeld, in: MGSLK 70, 1930, S. 57-58.