Borromäum: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Borromäum''' in der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] 7 in [[Stadt Salzburg|Salzburg]] beherbergt von Anfang an das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' (AHS) der [[Erzdiözese Salzburg]] (ED Salzburg). Seit [[2003]] befinden sich im '''Bildungszentrum Borromäum''' (BZ Borromäum) neben dem Gymnasium mit angeschlossenem Halbinternat auch Teile der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] und Ämter der ED Salzburg.
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Das '''Borromäum''' an der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]], Nr 7, in [[Stadt Salzburg|Salzburg]] beherbergt verschiedene Einrichtungen der [[Erzdiözese Salzburg]]
 
=== Das Bildungszentrum Borromäum ===
 
Nachdem die Nachfrage nach dem Internat rückläufig war, wurde [[2003]] mit einem neuen Gesamtkonzept das ''Bildungszentrum Borromäum'' errichtet. Seither befinden sich mehrere Bildungseinrichtungen und Abteilungen der Erzdiözese Salzburg im BZ Borromäum:
 
 
* Das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' der ED Salzburg mit angeschlossener Tagesbetreuung
 
* Das ''Institut für Religionspädagogische Bildung - Salzburg'' und das ''Institut für Fernstudien und Mediendidaktik'' der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] - mit einer Bibliothek
 
* Das ''Katechetische Amt'' der ED Salzburg mit allen angeschlossenen Abteilungen
 
* Die Abteilungen 'Verkündigung' und 'Liturgie und Kirchenmusik' des ''Seelsorgeamtes'' der ED Salzburg
 
* Das Referat ''Berufungspastoral'' der ED Salzburg
 
* Die ''AV-Medienstelle'' der ED Salzburg
 
* Kirche, Oratorium, Meditationsraum, Seminarräume, Cafeteria
 
  
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== Die Geschichte des Borromäums ==
 
=== Das alte Borromäum ===
 
=== Das alte Borromäum ===
 
: ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast|Altes Borromäum]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast|Altes Borromäum]]''
 
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg,  das aber erst seit [[1848]] den Namen "Borromäum" führte. Der  ursprüngliche Ort im [[Berchtesgadener Hof]] im [[Kaiviertel]] erwies  sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger  Priesterkandidaten rasch als zu klein.  
 
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg,  das aber erst seit [[1848]] den Namen "Borromäum" führte. Der  ursprüngliche Ort im [[Berchtesgadener Hof]] im [[Kaiviertel]] erwies  sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger  Priesterkandidaten rasch als zu klein.  
 
   
 
   
Erzbischof  [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] erwarb  daher [[1846]] den Lodronschen Primogenitur-Palast zwischen  [[Mirabellgarten]], [[Mirabellplatz]] und [[Makartplatz]]. Als Patron  für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo  Borromeo an, von dem dann der Name rührt. Um [[1900]] gingen hier etwa  200 Knaben zur Schule.  
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Erzbischof  [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] erwarb  daher [[1846]] den Lodronschen Primogenitur-Palast zwischen  [[Mirabellgarten]], [[Mirabellplatz]] und [[Makartplatz]]. Als Patron  für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo  Borromeo an, von dem dann der Name rührt. Um [[1900]] gingen hier etwa  200 Knaben zur Schule.
 
   
 
   
 
Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus in der [[Neustadt]] von Salzburg an der [[Dreifaltigkeitsgasse]] wurde ursprünglich als Palast der [[Lodron|Lodronschen]] Primogenitur [[1631]] für die Familie des [[Paris Graf von Lodron|Fürsterzbischofs]] von [[Santino Solari]] erbaut. [[1972]] wurde das Haus abgetragen, um der (damals noch) [[Universität Mozarteum|Hochschule Mozarteum]] Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen Paris Lodrons. Im [[19. Jahrhundert]] war hier dann das erste Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zunächst vor allem für Priesterkandidaten diente und erst später ein allgemeines Gymnasium wurde.  
 
Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus in der [[Neustadt]] von Salzburg an der [[Dreifaltigkeitsgasse]] wurde ursprünglich als Palast der [[Lodron|Lodronschen]] Primogenitur [[1631]] für die Familie des [[Paris Graf von Lodron|Fürsterzbischofs]] von [[Santino Solari]] erbaut. [[1972]] wurde das Haus abgetragen, um der (damals noch) [[Universität Mozarteum|Hochschule Mozarteum]] Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen Paris Lodrons. Im [[19. Jahrhundert]] war hier dann das erste Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zunächst vor allem für Priesterkandidaten diente und erst später ein allgemeines Gymnasium wurde.  
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=== Das neue Borromäum ===
 
=== Das neue Borromäum ===
 
[[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ischen Domänenverwaltung Grund in [[Parsch]] zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[1910]] - [[1912]] wurde dann das ''neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum'' erbaut<ref>Quelle Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref>.
 
[[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ischen Domänenverwaltung Grund in [[Parsch]] zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[1910]] - [[1912]] wurde dann das ''neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum'' erbaut<ref>Quelle Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref>.
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Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Baptist Katschthaler|Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Bis heute ist das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' eine katholische Privatschule mit angeschlossener Tagesbetreuung. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
 
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Baptist Katschthaler|Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Bis heute ist das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' eine katholische Privatschule mit angeschlossener Tagesbetreuung. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
  
==Bildergalerie vom Borromäum==
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== Die Einrichtungen im Gebäude ==
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Das Gebäude beherbergt
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* das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium  Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] der [[Erzdiözese  Salzburg]]
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* Seit [[2003]] das  [[Bildungszentrum Borromäum]]
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* Teile der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith  Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]]
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* und Ämter  der Erzdiözese Salzburg
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==Bildergalerie==
 
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Datei:Borromäum, Salzburg 021.jpg| Borromäum mit Infotafeln
 
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Datei:Borromäum in Salzburg.jpg|Borromäum, Haupteingang an der Südseite  
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Datei:Borromäum, Westseite.jpg|Borromäum, Westseite
 
Datei:Borromäum, Westseite.jpg|Borromäum, Westseite
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==Weblink==
 
==Weblink==
* EB. Privatgymnasium Borromäum [http://www.borromaeum.at]
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* [http://www.borromaeum.at Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum]
* Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein [http://www.kph-es.at]
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* [http://www.kph-es.at Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein]
* Katechetisches Amt der ED Salzburg [http://katamt.kirchen.net/]
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* [http://katamt.kirchen.net/ Katechetisches Amt der Erzdiözese Salzburg]
* Seelsorgeamt der ED Salzburg [http://portal.kirchen.net/seelsorgeamt/dyncontent.asp?dynTyp=210]
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* [http://portal.kirchen.net/seelsorgeamt/dyncontent.asp?dynTyp=210 Seelsorgeamt der Erzdiözese  Salzburg]
* AV-Medienstelle [http://www1.vrz.net/public/medienverleih.nsf/Frames/FrameAnzeigeLanginfoSalzburg]
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* [http://www1.vrz.net/public/medienverleih.nsf/Frames/FrameAnzeigeLanginfoSalzburg AV-Medienstelle]
  
 
==Quellen und Fußnote==
 
==Quellen und Fußnote==
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* [http://www.kirchen.net/upload/8304_Mitteillungen3-2003.pdf www.kirchen.net Bildungszentrum Borromäum (PDF)]
 
* [[Neustadt]] von [[Salzburg]]
 
* [[Neustadt]] von [[Salzburg]]
 
* [[Parsch]]
 
* [[Parsch]]
 
<references/>
 
<references/>
  
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
   
 
   
 
[[Kategorie:Bildung]]
 
[[Kategorie:Bildung]]

Version vom 16. April 2012, 09:09 Uhr

Karte

Das Borromäum an der Gaisbergstraße, Nr 7, in Salzburg beherbergt verschiedene Einrichtungen der Erzdiözese Salzburg

Die Geschichte des Borromäums

Das alte Borromäum

Hauptartikel: Altes Borromäum

Schon seit 1840 gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit 1848 den Namen "Borromäum" führte. Der ursprüngliche Ort im Berchtesgadener Hof im Kaiviertel erwies sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.

Erzbischof Kardinal Schwarzenberg erwarb daher 1846 den Lodronschen Primogenitur-Palast zwischen Mirabellgarten, Mirabellplatz und Makartplatz. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an, von dem dann der Name rührt. Um 1900 gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule.

Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus in der Neustadt von Salzburg an der Dreifaltigkeitsgasse wurde ursprünglich als Palast der Lodronschen Primogenitur 1631 für die Familie des Fürsterzbischofs von Santino Solari erbaut. 1972 wurde das Haus abgetragen, um der (damals noch) Hochschule Mozarteum Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen Paris Lodrons. Im 19. Jahrhundert war hier dann das erste Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zunächst vor allem für Priesterkandidaten diente und erst später ein allgemeines Gymnasium wurde.

Die alte Borromäuskirche, um 1830 erbaut, ist heute wieder abgetragen.

Das neue Borromäum

1905 bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich Arenbergischen Domänenverwaltung Grund in Parsch zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. 1910 - 1912 wurde dann das neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum erbaut[1].

Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kaltner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof Johannes Kardinal Katschthaler weihte 1912 Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des Zweiten Weltkrieges. Bis heute ist das EB. Privatgymnasium Borromäum eine katholische Privatschule mit angeschlossener Tagesbetreuung. Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.

Die Einrichtungen im Gebäude

Das Gebäude beherbergt

Bildergalerie

Weblink

Quellen und Fußnote

  1. Quelle Foto in Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930, Verlag für Photografie, Wien, 1998