Franziska Alderwerelt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Franziska Alderwerelt''', auch Franziska van Alderwerelt (* [[27. April]] [[1871]] in Prossnitz (Prostejov), damals: Österreich-Ungarn, heute [[Mähren]]; † [[18. Februar]] [[1943]] in Theresienstadt (ermordet)) war ein aus Salzburg deportiertes [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]].
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'''Franziska Alderwerelt''', auch Franziska van Alderwerelt (* [[27. April]] [[1871]] in Prossnitz (Prostejov), damals Österreich-Ungarn, heute [[Mähren]]; † [[18. Februar]] [[1943]] in Theresienstadt ermordet), war ein aus Salzburg deportiertes [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]].
  
 
== Leben ==
 
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Franziska, geborene Schindler vermählte sich am [[11. Juni]] [[1895]] in Wien mit dem belgischen Autor Georges van Alderwerelt, standesamtlich. Am [[25. April]] [[1901]] erfolgte die kirchliche Trauung in der Wiener Pfarre Lichtental. Kurz zuvor war die Ehefrau vom jüdischen zum katholischen Glauben konvertiert. Alderwerelt galt nun als Katholikin. Weiters besaß sie die belgische Staatsbürgerschaft.   
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Franziska, geborene Schindler, vermählte sich am [[11. Juni]] [[1895]] in [[Wien]] mit dem belgischen Autor Georges van Alderwerelt, standesamtlich. Am [[25. April]] [[1901]] erfolgte die kirchliche Trauung in der Wiener Pfarre Lichtental. Kurz zuvor war die Ehefrau vom jüdischen zum katholischen Glauben konvertiert. Alderwerelt galt nun als Katholikin. Weiters besaß sie die [[Belgien|belgische]] Staatsbürgerschaft.   
  
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wohnte das Ehepaar abwechselnd in [[Gastein]] und in der [[Stadt Salzburg]]. Georges starb am [[24. September]] [[1924]] in Salzburg. Franziska behielt ihren Lebensstil, nur den besten Hotels zu logieren, bei, so auch im [[Hotel Pitter]] an der [[Rainerstraße]].  
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In den Jahren nach dem [[Ersten Weltkrieg]] wohnte das Ehepaar abwechselnd in [[Bad Gastein]] und in der [[Stadt Salzburg]]. Georges starb am [[24. September]] [[1924]] in der Stadt Salzburg. Franziska behielt ihren Lebensstil nur den besten Hotels zu logieren, bei, so auch regelmäßig im [[Hotel Pitter]] an der [[Rainerstraße]].  
  
Später übersiedelte Alderwerelt nach Baden bei Wien, ab 1942 in Wien-Leopoldstadt, zuletzt im Kloster der Karmelitinnen, in einem Altersheim. Von dort wurde sie am [[13. August]] desselben Jahres nach [[KZ Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert, wo sie am [[18. Februar]] des darauffolgenden Jahres ihr Leben verlor.  
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Später übersiedelte Alderwerelt nach Baden bei Wien, ab [[1942]] in Wien-Leopoldstadt, zuletzt im Kloster der Karmelitinnen, in einem Altersheim. Von dort wurde sie am [[13. August]] desselben Jahres nach [[KZ Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert, wo sie am [[18. Februar]] des darauffolgenden Jahres ihr Leben verlor.  
  
Zum Andenken an Franziska Alderwerelt wurde am [[3. Juli]] [[2014]] am [[Max-Ott-Platz]] Nr. 4 ein [[Stolperstein]] verlegt.
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Zum Andenken an Franziska Alderwerelt wurde am [[3. Juli]] [[2014]] am [[Max-Ott-Platz]] Nr. 4 vor dem Hotel Pitter ein [[Stolperstein]] verlegt.
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==
* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=van+Alderwerelt,Franziska Stolperstein: Franziska  Alderwerelt]
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* [https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/van-alderwerelt_franziska/ Stolperstein Franziska  Alderwerelt]
  
 
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Aktuelle Version vom 5. Dezember 2023, 12:37 Uhr

Stolperstein für Franziska Alderwerelt (* 1906, † 1943); am Max-Ott-Platz Nr. 4

Franziska Alderwerelt, auch Franziska van Alderwerelt (* 27. April 1871 in Prossnitz (Prostejov), damals Österreich-Ungarn, heute Mähren; † 18. Februar 1943 in Theresienstadt ermordet), war ein aus Salzburg deportiertes Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Franziska, geborene Schindler, vermählte sich am 11. Juni 1895 in Wien mit dem belgischen Autor Georges van Alderwerelt, standesamtlich. Am 25. April 1901 erfolgte die kirchliche Trauung in der Wiener Pfarre Lichtental. Kurz zuvor war die Ehefrau vom jüdischen zum katholischen Glauben konvertiert. Alderwerelt galt nun als Katholikin. Weiters besaß sie die belgische Staatsbürgerschaft.

In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wohnte das Ehepaar abwechselnd in Bad Gastein und in der Stadt Salzburg. Georges starb am 24. September 1924 in der Stadt Salzburg. Franziska behielt ihren Lebensstil nur den besten Hotels zu logieren, bei, so auch regelmäßig im Hotel Pitter an der Rainerstraße.

Später übersiedelte Alderwerelt nach Baden bei Wien, ab 1942 in Wien-Leopoldstadt, zuletzt im Kloster der Karmelitinnen, in einem Altersheim. Von dort wurde sie am 13. August desselben Jahres nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 18. Februar des darauffolgenden Jahres ihr Leben verlor.

Zum Andenken an Franziska Alderwerelt wurde am 3. Juli 2014 am Max-Ott-Platz Nr. 4 vor dem Hotel Pitter ein Stolperstein verlegt.

Quelle