Burgruine Hieburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Ruine Hieburg''' in [[Neukirchen am Großvenediger]] gehörte ursprünglich den Grafen von [[Sulzau]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Neukirchen am Großvenediger|denkmalgeschützten Objekten]] in Neukirchen am Großvenediger.
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Die '''Burgruine Hieburg''' in [[Neukirchen am Großvenediger]] gehörte ursprünglich den Grafen von [[Sulzau]] ([[Burgruine Friedburg]]). Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Neukirchen am Großvenediger|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
 
   
 
   
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== Beschreibung==
Die heute noch stattliche Ruine steht gegenüber der verfallenen Friedburg auf einem weithin sichtbaren Hügel und lässt noch auf die einst großen Ausmaße der Burg und des Wehrturms schließen.  
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Sie befindet sich im gleichnamigen Ortsteil in der Ortschaft [[Rosental (Neukirchen)|Rosental]] im Westen der Gemeinde. Die heute noch stattliche Ruine steht gegenüber der verfallenen Friedburg auf einem weithin sichtbaren Hügel am nördlichen Rand des [[Salzachtal]]es und lässt noch auf die einst großen Ausmaße der Burg und des Wehrturms schließen. Der [[Romanik|romanische]] Bergfried misst zwölf mal acht Meter im Grundriss bei einer Höhe von 15 m. Der fünfgeschossige Turm besteht aus [[Granit]]steinen, die mit heißem Mörtel vermauert wurden. Er hat keine Fenster, sondern nur Schlitze. Teile der Ringmauer sind noch erhalten, die eine Länge von 35 Metern und eine Höhe von 15 Metern besitzen. Kleine Reste vom Palas sind erhalten ebenso wie Reste der Burgkapelle. Bei einem Bombenangriff [[1944]] wurde ein großer Teil der Burgruine zerstört.
  
 
Die "Veste Hieburg" war aber ursprünglich nur der Meierhof der Grafen von Sulzau. Der erste namentlich bekannte Besitzer war um [[1290]] Walther von Neukirchen.  
 
Die "Veste Hieburg" war aber ursprünglich nur der Meierhof der Grafen von Sulzau. Der erste namentlich bekannte Besitzer war um [[1290]] Walther von Neukirchen.  
  
Nach einem [[Brände (Geschichte)|Brand]] im Jahr [[1620]] wurde die Burg dem Verfall überlassen.
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[[1228]] begannen die [[Salzburger Erzbischöfe]] mit der Belehnung des [[Oberpinzgau]]s. Am [[4. Juli]] [[1292]] verlieh Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf|Konrad IV.]] dem [[Ministerialen]] Friedrich von V(F)elben den Burgstall. 100 Jahre später befanden sich die Grafen von Velben in Finanznöten und am [[20. Dezember]] [[1409]] musste Ulrich von Velben die Hieburg an Wolfart von der Alm ([[Maria Alm]]?). Es folgte weitere Besitzwechsel innerhalb der Familie von der Alm, dann durch Heirat an die von [[Törring]], durch Belehnung an die [[Haunsperger]]. Mit [[17. August]] [[1599]] verkaufte dann wieder ein von der Alm an die Kinder des verstorbenen Christoph von [[Kuenburg]] von Neukirchen.  
  
==Quelle==
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Nach einem [[Brände (Geschichte)|Brand]] im Jahr [[1620]] wurde die Burg dem Verfall überlassen. Caspar Wilhelm Graf von Kuenburg-Steierberg wurde mit [[8. Juli]] [[1878]] als letzter Besitzer eingetragen.
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== Die Sage vom Teufelstein ==
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Der Teufel sei von [[Sulzau (Neukirchen)|Sulzau]] nach Hieburg geflogen, um die Burg zu zerschmettern. Durch das Läuten der Abendglocken erschreckt, ließ er den Findling in Rosental hinter der Schmiede fallen.<ref>nach Augustin F. in "Das Pinzgau, [[Pest|Pesth]]", 1844</ref>
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==Quellen==
 
*Salzburgwiki-Artikel Neukirchen am Großvenediger
 
*Salzburgwiki-Artikel Neukirchen am Großvenediger
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: ''Burgen und Schlösser in Salzburg'', 1. Band, ''Pongau, Pinzgau, Lungau'', Birken-Verlag, Wien [[1978]]
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== Einzelnachweis ==
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Version vom 17. Oktober 2021, 10:02 Uhr

Burgruine Hieburg, Südansicht
Die Burgruine Hieburg.
Die Burgruine Hieburg.

Die Burgruine Hieburg in Neukirchen am Großvenediger gehörte ursprünglich den Grafen von Sulzau (Burgruine Friedburg). Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde.

Beschreibung

Sie befindet sich im gleichnamigen Ortsteil in der Ortschaft Rosental im Westen der Gemeinde. Die heute noch stattliche Ruine steht gegenüber der verfallenen Friedburg auf einem weithin sichtbaren Hügel am nördlichen Rand des Salzachtales und lässt noch auf die einst großen Ausmaße der Burg und des Wehrturms schließen. Der romanische Bergfried misst zwölf mal acht Meter im Grundriss bei einer Höhe von 15 m. Der fünfgeschossige Turm besteht aus Granitsteinen, die mit heißem Mörtel vermauert wurden. Er hat keine Fenster, sondern nur Schlitze. Teile der Ringmauer sind noch erhalten, die eine Länge von 35 Metern und eine Höhe von 15 Metern besitzen. Kleine Reste vom Palas sind erhalten ebenso wie Reste der Burgkapelle. Bei einem Bombenangriff 1944 wurde ein großer Teil der Burgruine zerstört.

Die "Veste Hieburg" war aber ursprünglich nur der Meierhof der Grafen von Sulzau. Der erste namentlich bekannte Besitzer war um 1290 Walther von Neukirchen.

1228 begannen die Salzburger Erzbischöfe mit der Belehnung des Oberpinzgaus. Am 4. Juli 1292 verlieh Erzbischof Konrad IV. dem Ministerialen Friedrich von V(F)elben den Burgstall. 100 Jahre später befanden sich die Grafen von Velben in Finanznöten und am 20. Dezember 1409 musste Ulrich von Velben die Hieburg an Wolfart von der Alm (Maria Alm?). Es folgte weitere Besitzwechsel innerhalb der Familie von der Alm, dann durch Heirat an die von Törring, durch Belehnung an die Haunsperger. Mit 17. August 1599 verkaufte dann wieder ein von der Alm an die Kinder des verstorbenen Christoph von Kuenburg von Neukirchen.

Nach einem Brand im Jahr 1620 wurde die Burg dem Verfall überlassen. Caspar Wilhelm Graf von Kuenburg-Steierberg wurde mit 8. Juli 1878 als letzter Besitzer eingetragen.

Die Sage vom Teufelstein

Der Teufel sei von Sulzau nach Hieburg geflogen, um die Burg zu zerschmettern. Durch das Läuten der Abendglocken erschreckt, ließ er den Findling in Rosental hinter der Schmiede fallen.[1]

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. nach Augustin F. in "Das Pinzgau, Pesth", 1844