Gipfelkreuz: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Tiroler Dichter und Volkskundler Hans Haid sagt, es sei eine jahrhundertealte Tradition, auf den höchsten Erhebungen Zeichen zu errichten. In heidnischer Zeit seien dies etwa Steinmänner und -male gewesen, die zum Teil kultischen Charakter hatten. Später seien diese dann von Kreuzen abgelöst worden, als "''Demonstrationsobjekt''" speziell des Katholizismus. | Der Tiroler Dichter und Volkskundler Hans Haid sagt, es sei eine jahrhundertealte Tradition, auf den höchsten Erhebungen Zeichen zu errichten. In heidnischer Zeit seien dies etwa Steinmänner und -male gewesen, die zum Teil kultischen Charakter hatten. Später seien diese dann von Kreuzen abgelöst worden, als "''Demonstrationsobjekt''" speziell des Katholizismus. | ||
In größerem Umfang seien erst mit Beginn des [[Alpinismus]] zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s Kreuze in den Bergen aufgestellt worden. Zunächst als Bann- und Wetterkreuze in der Nähe von [[Gletscher]]n oder gefährlichen Bächen. Von Bergsteigern seien die Kreuze dann auf die Gipfel gebracht worden. Eine große Welle von Kreuzerrichtungen habe es nach dem [[ | In größerem Umfang seien erst mit Beginn des [[Alpinismus]] zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s Kreuze in den Bergen aufgestellt worden. Zunächst als Bann- und Wetterkreuze in der Nähe von [[Gletscher]]n oder gefährlichen Bächen. Von Bergsteigern seien die Kreuze dann auf die Gipfel gebracht worden. Eine große Welle von Kreuzerrichtungen habe es nach dem [[Ersten Weltkrieg]] gegeben. So lösten Kriegsheimkehrer Gelübde ein. | ||
== In Salzburg == | == In Salzburg == | ||