Orangerie Schloss Mirabell: Unterschied zwischen den Versionen
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Die (kleine) '''Orangerie''' befindet sich im [[Mirabellgarten]] im Südosten von [[Schloss Mirabell]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] von [[Salzburg]]. | Die (kleine) '''Orangerie''' befindet sich im [[Mirabellgarten]] im Südosten von [[Schloss Mirabell]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] von [[Salzburg]]. | ||
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| + | Der kleine, etwa 1 700 Quadratmeter umfassende Garten war bis etwa um [[1800]] als [[barock]]en Garten mit Citrusbäumchen (Zitronenen, Orangen) gestaltet. Während der kalten Jahreszeit wurden diese Citrusbäumchen im [[Palmenhaus der Orangerie des Schlosses Mirabell|Palmenhaus der Orangerie]] überwintert. Orangenbäume galten in der [[Barock]]zeit als Metapher der fürstlicher Tugend schlechthin. Man setzte die orangefarbenen Früchte dieses Citrusbaumes mit den goldenen Äpfeln aus dem mythologischen Garten der Hesperiden gleich. Daher durfte auch im fürsterzbischöflichen Barockgarten Mirabell eine Orangerie nicht fehlen. | ||
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| + | Die Orangerie erreicht man entweder vom [[Mirabellplatz]] durch ein eigenes Eingangstor oder durch ein Tor vom Großen Gartenparterre des Mirabellgartens. | ||
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== Gebäude == | == Gebäude == | ||
Der Orangeriegarten wird durch zwei historische Gebäude flankiert. | Der Orangeriegarten wird durch zwei historische Gebäude flankiert. | ||
| − | * Das Palmenhaus im Norden | + | * Das Palmenhaus im Norden dient als Gewächshaus für exotische Pflanzen; hier finden auch öfters Ausstellungen statt. |
| − | * Das Orangeriegebäude im Süden diente von 1973 bis 2012 als [[Salzburger Barockmuseum]], das vor allem durch seine wertvolle Sammlung von Ölskizzen, Bozzetti und Handzeichnungen des 17. | + | * Das Orangeriegebäude im Süden diente von 1973 bis 2012 als [[Salzburger Barockmuseum]], das vor allem durch seine wertvolle Sammlung von Ölskizzen, Bozzetti und Handzeichnungen des [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]]s bekannt war. |
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| − | * | + | * [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/schloss_mirabell_areal/mirabellgarten_343151/orangerie_324112.htm www.stadt-salzburg.at], ein Beitrag von Dr. [[Reinhard Medicus]] |
Version vom 24. November 2019, 20:40 Uhr
| Lage der Orangerie (Schloss Mirabell) auf Googlemaps |
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Die (kleine) Orangerie befindet sich im Mirabellgarten im Südosten von Schloss Mirabell in der rechtsufrigen Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Die Orangerie im Süden des Schlosses mit dem Palmenhaus neben dem Großen Gartenparterre wurde um 1725 nach Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt und Franz Anton Danreiter errichtet.
Der kleine, etwa 1 700 Quadratmeter umfassende Garten war bis etwa um 1800 als barocken Garten mit Citrusbäumchen (Zitronenen, Orangen) gestaltet. Während der kalten Jahreszeit wurden diese Citrusbäumchen im Palmenhaus der Orangerie überwintert. Orangenbäume galten in der Barockzeit als Metapher der fürstlicher Tugend schlechthin. Man setzte die orangefarbenen Früchte dieses Citrusbaumes mit den goldenen Äpfeln aus dem mythologischen Garten der Hesperiden gleich. Daher durfte auch im fürsterzbischöflichen Barockgarten Mirabell eine Orangerie nicht fehlen.
Die Orangerie erreicht man entweder vom Mirabellplatz durch ein eigenes Eingangstor oder durch ein Tor vom Großen Gartenparterre des Mirabellgartens.
Im Orangeriegarten
In der Mitte der Gartenanlage befindet sich der Papagenabrunnen, benannt nach der Pagagena der Mozart-Oper "Die Zauberflöte". Die Figur im Brunnen wurde die 1984 von Josef Magnus geschaffen.
Gebäude
Der Orangeriegarten wird durch zwei historische Gebäude flankiert.
- Das Palmenhaus im Norden dient als Gewächshaus für exotische Pflanzen; hier finden auch öfters Ausstellungen statt.
- Das Orangeriegebäude im Süden diente von 1973 bis 2012 als Salzburger Barockmuseum, das vor allem durch seine wertvolle Sammlung von Ölskizzen, Bozzetti und Handzeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts bekannt war.
Bilder
Orangerie Schloss Mirabell – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quelle
- www.stadt-salzburg.at, ein Beitrag von Dr. Reinhard Medicus