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Als Georg Hektor im Jahr 1574 starb, fiel der wispecksche Besitz an ebendiesen Johann Heinrich Notthafft von Wernberg. Damit wurde Johann Heinrich Mitglied der [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landschaft]], und die Notthafft wurden als letzte Familie in die alte [[Salzburger Landtafel|Landtafel]] eingetragen, bevor diese im Jahr [[1592]] erneuert wurde. Johann Heinrich Notthafft von Wernberg diente den bayerischen Herzögen seit 1570 als fürstlicher Rat und [[Pfleger]] in Vilshofen (Landkreis [[Passau]]), von 1582 bis 1589 auch als [[Vizedom]] in Landshut [[Bayern#Niederbayern|(Niederbayern)]]). Am [[7. März]] [[1595]] starb Johann Heinrich durch eine versehentlich zugefügte Schussverletzung in der Nähe von Donauwörth, wo er auch begraben liegt. | Als Georg Hektor im Jahr 1574 starb, fiel der wispecksche Besitz an ebendiesen Johann Heinrich Notthafft von Wernberg. Damit wurde Johann Heinrich Mitglied der [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landschaft]], und die Notthafft wurden als letzte Familie in die alte [[Salzburger Landtafel|Landtafel]] eingetragen, bevor diese im Jahr [[1592]] erneuert wurde. Johann Heinrich Notthafft von Wernberg diente den bayerischen Herzögen seit 1570 als fürstlicher Rat und [[Pfleger]] in Vilshofen (Landkreis [[Passau]]), von 1582 bis 1589 auch als [[Vizedom]] in Landshut [[Bayern#Niederbayern|(Niederbayern)]]). Am [[7. März]] [[1595]] starb Johann Heinrich durch eine versehentlich zugefügte Schussverletzung in der Nähe von Donauwörth, wo er auch begraben liegt. | ||
Georg Stephan, sein einziger dem Kindesalter entwachsener Sohn und sein Erbe, trat in salzburgische Dienste; 1604 wird er als salzburgischer [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofrat]] genannt. Er nannte sich nach seinen Salzburger Besitztümern "zu Trübenbach<ref>[[Schloss Triebenbach]] südlich von [[Laufen]] im [[Rupertiwinkl]]</ref> und Winkel". Er starb im Jahr 1608. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Salzburger [[Franziskanerkirche]], wo noch heute ein Grabstein an ihn erinnert. | Georg Stephan, sein einziger dem Kindesalter entwachsener Sohn und sein Erbe, trat in salzburgische Dienste; 1604 wird er als salzburgischer [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofrat]] genannt. Er nannte sich nach seinen Salzburger Besitztümern "zu Trübenbach<ref>[[Schloss Triebenbach]] südlich von [[Laufen an der Salzach]] im [[Rupertiwinkl]]</ref> und Winkel". Er starb im Jahr 1608. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Salzburger [[Franziskanerkirche]], wo noch heute ein Grabstein an ihn erinnert. | ||
Mit seiner Gemahlin Susanne von Taufkirchen hatte Georg Stephan zwei Kinder: Burghard und Anna. Anna heiratete am 23. Mai 1621 Alfons Freiherrn von [[Lamberg]], salzburgischen Kammerherrn und [[Landeshauptmann (historisch)|Landeshauptmann]]. | Mit seiner Gemahlin Susanne von Taufkirchen hatte Georg Stephan zwei Kinder: Burghard und Anna. Anna heiratete am 23. Mai 1621 Alfons Freiherrn von [[Lamberg]], salzburgischen Kammerherrn und [[Landeshauptmann (historisch)|Landeshauptmann]]. | ||