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| − | [[1862]] kaufte Ludwig Zeller ein Seegrundstück am [[Wolfgangsee]] in der Nähe des [[ | + | [[1862]] kaufte Ludwig Zeller ein Seegrundstück am [[Wolfgangsee]] in der Nähe des [[Falkentein]]s und ließ dort die [[Villa Falkenstein]] erbauen. Diese bewohnte über mehrere Sommer die Schauspielerin [[Katharina Schratt]], die hier auch mehrmals von [[Kaiser Franz Joseph I.]] besucht wurde. Das Haus trug die Nummer Ried 1 und ging [[1910]] in den Besitz des Vereins Ferienhort über, der noch im selben Jahr mit dem Bau des [[Ferienhort St. Wolfgang|Ferienhorts St. Wolfgang]] begann. |
[[1904]] erwarb Zeller die [[Villa Rolsberg-Esterhazy]] in der [[Aigner Straße]] nahe dem Firmenstandort mitsamt einem großen Park. Das Gebäude wurde [[1960]] in ein Knabenheim umgewandelt und bis zur Unkenntlichkeit umgebaut. | [[1904]] erwarb Zeller die [[Villa Rolsberg-Esterhazy]] in der [[Aigner Straße]] nahe dem Firmenstandort mitsamt einem großen Park. Das Gebäude wurde [[1960]] in ein Knabenheim umgewandelt und bis zur Unkenntlichkeit umgebaut. | ||
Version vom 14. November 2009, 13:01 Uhr
Ludwig Zeller (* 27. Mai 1844 in Salzburg; † 9. Oktober 1933 ebendort) war ein Salzburger Unternehmer.
Leben
Ludwig Zeller wurde als Sohn des Salzburger Unternehmers Franz Zeller geboren. Er übernahm 1881 die elterliche Andre-Hofer-Feigenkaffeefabrik und expandierte nach St. Pölten, Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin.
Von 1885 bis 1909 fungierte er als Präsident der Salzburger Handelskammer. Unter seiner Präsidentschaft wurde die Gewerbeschule am Rudolfskai gebaut. Weiters führte Zeller Unfall- und Krankenversicherungen für Arbeiter ein. Zudem war er über mehrere Perioden Mitglied des Salzburger Landtages.
1862 kaufte Ludwig Zeller ein Seegrundstück am Wolfgangsee in der Nähe des Falkenteins und ließ dort die Villa Falkenstein erbauen. Diese bewohnte über mehrere Sommer die Schauspielerin Katharina Schratt, die hier auch mehrmals von Kaiser Franz Joseph I. besucht wurde. Das Haus trug die Nummer Ried 1 und ging 1910 in den Besitz des Vereins Ferienhort über, der noch im selben Jahr mit dem Bau des Ferienhorts St. Wolfgang begann.
1904 erwarb Zeller die Villa Rolsberg-Esterhazy in der Aigner Straße nahe dem Firmenstandort mitsamt einem großen Park. Das Gebäude wurde 1960 in ein Knabenheim umgewandelt und bis zur Unkenntlichkeit umgebaut.
1919 sponserte Zeller dem TSV Freilassing die Jahnturnhalle im benachbarten Bayern.
Nach ihm sind der Ludwig-Zeller-Weg in Parsch und die Ludwig-Zeller-Straße in Freilassing benannt.
Quellen
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
- Lohmann, Harald; Laimer, Helmut; Willi, Claudia: Parsch erzählt. Geschichte und Geschichten eines Salzburger Stadtteils, Salzburg 2008