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Rund 30 historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobil- und Motorradgeschichte werden auf drei Stockwerken bei dieser Dauerausstellung präsentiert. | Rund 30 historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobil- und Motorradgeschichte werden auf drei Stockwerken bei dieser Dauerausstellung präsentiert. | ||
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| + | Und im dritten Stock stehen dann rund 20 Automobile aller Jahrzehnte, wie beispielsweise der Benz Patent Motorwagen Nr. 1 aus dem Jahr 1886, ein Ford TT (zwischen 1908 und 1927 gebaut), der Ur-Audi-Quattro (1984), ein VW mit Bretzelfenster (1954) oder der Steyr 100, mit dem [[1934]] der Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und der Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, Hofrat Ing. Franz Wallack, die noch nicht fertige Alpenstraße erstmals überquerten. Auch ein E-Car ist zu sehen, engagiert sich doch die [[GROHAG]] sehr für den Einsatz von Elektrofahrzeugen. So findet am 3. August 2011 im Rahmen der „e-miglia 2011“, einer internationalen Rallye für Elektro-Fahrzeuge eine Glocknerfahrt statt. | ||
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das erste Motorrad der Welt, eine Hillebrand & Wolfmüller (1894), Laurin & Clement 1903 - das erste "österreichische"<ref>gebaut wurde es in k.u.k. Böhmen, in Bunzlau</ref> Motorrad, BMW R47 (zwischen 1926 und 1928), Rudge Racing Special (1932), Vespa 125 (1953), Puch 250 S4 (zwischen 1929 und 1945) KTM 1190 RC8 (R)(zwischen 2003 und 2008) u.a. | das erste Motorrad der Welt, eine Hillebrand & Wolfmüller (1894), Laurin & Clement 1903 - das erste "österreichische"<ref>gebaut wurde es in k.u.k. Böhmen, in Bunzlau</ref> Motorrad, BMW R47 (zwischen 1926 und 1928), Rudge Racing Special (1932), Vespa 125 (1953), Puch 250 S4 (zwischen 1929 und 1945) KTM 1190 RC8 (R)(zwischen 2003 und 2008) u.a. | ||
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Version vom 11. Juli 2011, 07:53 Uhr
Die Ausstellung 125 Jahre Automobilismus - Die Erfolgsgeschichte des Automobils - auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße dokumentiert die Erfolgsgeschichte des Automobils als höchst gelegene Automobilausstellung der Welt.
Allgemeines
Die bedeutendsten Menschen, Mythen, Modelle und technischen Errungenschaften - Meilensteine aus der Automobil- und Motorradgeschichte zeigt die Ausstellung im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m ü. A..
Ausstellungs-Highlight: Das älteste fahrtüchtige Auto der Welt
Vor der beeindruckende Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern wird den Zuschauern auf ca. 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Automobil- und Motorradgeschichte auf packende Art und Weise näher gebracht – anhand spannender Anekdoten, historischer Bildaufnahmen und natürlich einer hochkarätigen Fahrzeugausstellung. Vom Benz-Patent-Motorwagen (1886) - dem ersten Automobil der Welt - über den legendären „zweiten Marcus-Wagen“ aus 1889 und dem Steyr 100 von Hofrat Ing. Franz Wallack, Initiator und Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße bis hin zum Formel 1-Boliden von Sebastian Vettel spannt sich dabei der Bogen.
30 Meilensteine aus der Auto- und Motorradgeschichte
Rund 30 historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobil- und Motorradgeschichte werden auf drei Stockwerken bei dieser Dauerausstellung präsentiert.
Im ersten Stock der geschichtliche Gegensatz: der zweite Marcus-Wagen aus dem Jahr 1888/89 neben dem Formel-1-Showcar 2010 von Sebastian Vettel. An den Wänden wird die technische Entwicklung des Automobils dargestellt, an der Fensterfront zeigt „crazy car Automodellvertrieb“ eine Reihe von interessanten Automobilmodellen dieser 125 Jahre.
Die Motorradausstellung im zweiten Stock ist auch dem international bekannten „Motorradprofessor“ Dr. Helmut Krackowizer gewidmet, der 2001 verstorben ist. Neben einer Dokumentation seiner Rennfahrerjahre wird auch ein Modell seiner Lieblingsmarke, eine Rudge Racing Special aus dem Jahr 1932, gezeigt. Er selbst fuhr von 1946 bis 1949 so einer Rudge sehr erfolgreich Rennen, danach bis 1955 mit anderen Marken wie Velocette, BSA oder Norton. Eine weitere Dokumentation ist dem schnellsten Motorradrennfahrer der Großglockner Automobil- und Motorradrennen der 1930er Jahre gewidmet, Martin Schneeweiß, Sieger 1935 und 1939, der auch 1937 der erste Bahn-Europameister war.
Und im dritten Stock stehen dann rund 20 Automobile aller Jahrzehnte, wie beispielsweise der Benz Patent Motorwagen Nr. 1 aus dem Jahr 1886, ein Ford TT (zwischen 1908 und 1927 gebaut), der Ur-Audi-Quattro (1984), ein VW mit Bretzelfenster (1954) oder der Steyr 100, mit dem 1934 der Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl und der Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, Hofrat Ing. Franz Wallack, die noch nicht fertige Alpenstraße erstmals überquerten. Auch ein E-Car ist zu sehen, engagiert sich doch die GROHAG sehr für den Einsatz von Elektrofahrzeugen. So findet am 3. August 2011 im Rahmen der „e-miglia 2011“, einer internationalen Rallye für Elektro-Fahrzeuge eine Glocknerfahrt statt.
In Schaukästen sind alte Fotografien vom Bau der Straße, der Schneeräumung alljährlich im Frühjahr und der Entwicklung der Motorisierung auf der Großglockner Hochalpenstraße zu sehen. Auch werden hier, ebenso wie bei der Motorradausstellung, Bilder und Informationen von den drei internationalen Automobil- und Motorradrennen am Glockner, 1935, 1938 und 1939, gezeigt.
Unterstützer der Ausstellung
Die Ausstellungsobjekte wurden mit Unterstützung nachstehender Personen und Institutionen zur Verfügung gestellt bzw. sind Kooperationspartner der Ausstellung:
ADAC, BMW Austria, Mercedes Benz Austria, car crazy - Modellautovertrieb, Citroën Österreich, Oberste Nationale Sportkommission für den Kraftfahrsport in Österreich, Propress Redaktionsbüro, Red Bull, Technisches Museum Wien, Porsche Austria, ElectroDrive Salzburg, Ford Schmidt Salzburg, KELAG-Kärnten - E-Mobilität, KTM-Werk Mattighofen, Landyman Salzburg, Motor Veteranen Club Attnang (Oberösterreich), Motor Veteranen Club Salzburg, Motor Veteranen Club Kärnten, Österreichische Gesellschaft für historisches Kraftfahrwesen, Paperino-Salzburg, PointS Reifen Partner Eugendorf, Postbus, Salzburg Museum, Villacher Fahrzeugmuseum, Vötter Fahrzeugmuseum Kaprun, Hans Clostermeyer, Wien, Peter Krackowizer, Anif, Ignaz Lackner, Heiligenblut, Peter Frohnwieser, Salzburg, Franz Hofer, Gunskirchen (Oberösterreich), Hans Preuner, Attnang, Knut Rakus, SAMTC, Hans Richter, Krimml, Christoph Schenk, Wien, Franz Soriat, Hallwang, Hermann Tratnik, Villach;
Objekte
Liste nicht vollständig;
- Automobile:
Benz Patent Motorwagen Nr. 1 (1886), zweiter Marcuswagen (1889), Ford Model TT (1908 bis 1927), VW "Bretzelfenster" (1953), Ur-Audi-Quattro, BMW Rennwagen, Porsche, Citroën , Formel 1 Showcar 2010 von Sebastian Vettel, Red Bull, u.a.
- Motorräder:
das erste Motorrad der Welt, eine Hillebrand & Wolfmüller (1894), Laurin & Clement 1903 - das erste "österreichische"[1] Motorrad, BMW R47 (zwischen 1926 und 1928), Rudge Racing Special (1932), Vespa 125 (1953), Puch 250 S4 (zwischen 1929 und 1945) KTM 1190 RC8 (R)(zwischen 2003 und 2008) u.a.
Testparcours, Rennstrecke, Ausflugsziel
Der Themenschwerpunkt „Großglockner“ beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Eröffnung im Jahr 1935 nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und Motorradfahrer, Radfahrer und Busreisende. Seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des „Gradmessers“ für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils“ und dient praktische allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner, wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben – etwa mit der Erstbefahrung der noch nicht fertig gestellten Glockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 durch Hofrat Ing. Franz Wallack und Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturmes der Ost-Gäste ab Anfang der 1990er-Jahre.
Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären Mercedes-Benz-„Silberpfeilen“ der Großglockner Automobil- und Motorradrennen der 1930er-Jahre, den Teilnehmern der Internationalen Alpenfahrt 1949 bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos – sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.
Information
Die höchst gelegene Automobilausstellung der Welt ist seit 7. Juli 2011 im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße geöffnet. Wie alle Sehenswürdigkeiten[2] entlang der Großglockner Hochalpenstraße ist auch diese Ausstellung ohne Eintrittsgebühr.
Ausstellungskatalog
Die Großglockner Hochalpenstraßen AG hat zu dieser Ausstellung einen 65seitigen zweisprachigen Katalog herausgebracht (Deutsch, Englisch). Darin werden in Dekaden die Entwicklung des Automobils ab 1769 bis heute sowie die Entwicklung des Motorrads von 1890 bis heute beschrieben. Drei Seiten sind den großen Pionieren der Technik in diesen Bereichen gewidmet. Es folgen acht Seiten über die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße.
Der Katalog ist an den Kassen an den Mautstellen der Großglockner Hochalpenstraße sowie an der Kassa im Besucherzentrum.
Bildergalerie
Weblinks
Quellen
- Presseaussendung Großglockner Hochalpenstraßen AG, 18. Mai 2011
- Ausstellungskatalog