Allgemeine Sonderschule St. Anton: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Privathilfsschule''' in St. Anton wurde am [[1. Mai]] [[1923]] eingerichtet. Bereits im Oktober wurde eine zweite Klasse eingerichtet, im September 1925 eine dritte, 1934 eine vierte und 1936 eine fünfte. Im März [[1926]] wurde der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Es folgten mehrere Erweiterungsschritte durch Ankäufe und Umbauten. | Die '''Privathilfsschule''' in St. Anton wurde am [[1. Mai]] [[1923]] eingerichtet. Bereits im Oktober wurde eine zweite Klasse eingerichtet, im September 1925 eine dritte, 1934 eine vierte und 1936 eine fünfte. Im März [[1926]] wurde der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Es folgten mehrere Erweiterungsschritte durch Ankäufe und Umbauten. | ||
| − | [[1954]] wurde die Hilfsschule zur '''Öffentlichen Sonderschule für körperlich oder geistig zurückgebliebene Kinder''' ernannt. Nach einjähriger Bauzeit wurde [[1956]] im Caritas Dorf St. Anton die Sonderschule mit fünf Klassen und einer Vorschulklasse eröffnet. Damit zusammenhängend wurde die Aufnahme von so genannten bildungsunfähigen Kindern beendet. Fertiggestellt wurde das Schulgebäude [[1959]] (Baukosten 3.100.000 öS).[ | + | [[1954]] wurde die Hilfsschule zur '''Öffentlichen Sonderschule für körperlich oder geistig zurückgebliebene Kinder''' ernannt. Nach einjähriger Bauzeit wurde [[1956]] im Caritas Dorf St. Anton die Sonderschule mit fünf Klassen und einer Vorschulklasse eröffnet. Damit zusammenhängend wurde die Aufnahme von so genannten bildungsunfähigen Kindern beendet. Fertiggestellt wurde das Schulgebäude [[1959]] (Baukosten 3.100.000.- [[Schilling|öS]]). |
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Aus personellen Gründen zogen sich die [[Franziskanerinnen von Vöcklabruck|Vöcklabrucker Schulschwestern]] am [[31. Juli]] [[2006]] aus St. Anton zurück. Seither ist in der Schule ausschließlich weltliches Personal tätig. | Aus personellen Gründen zogen sich die [[Franziskanerinnen von Vöcklabruck|Vöcklabrucker Schulschwestern]] am [[31. Juli]] [[2006]] aus St. Anton zurück. Seither ist in der Schule ausschließlich weltliches Personal tätig. | ||
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| − | * [[1955]]–1967: OSR [[Gotthalma Moser]] | + | * [[1955]]–1967: OSR M. [[Gotthalma Moser]] |
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* 19xx–2001: OSR [[Hans Peter Mitterecker]] | * 19xx–2001: OSR [[Hans Peter Mitterecker]] | ||
Version vom 18. Februar 2020, 23:21 Uhr
| Schuldaten[1] | |
|---|---|
| Schulkennzahl: | 506013 |
| Name der Schule: | Allgemeine Sonderschule St. Anton |
| Adresse: | Kinderdorfstraße 15 5671 Bruck an der Großglocknerstraße |
| Website: | www.aso-stanton.salzburg.at/hauptmenue/schule/ |
| E-Mail: | direktion@aso-stanton.salzburg.at |
| Telefon: | (0 65 45) 72 70-151 |
| Direktor: | SOL Regina Haunsberger |
Die Allgemeine Sonderschule St. Anton ist eine Sonderschulform im Caritas-Kinderdorf St. Anton in der Pinzgauer Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße.
Geschichte
Die Privathilfsschule in St. Anton wurde am 1. Mai 1923 eingerichtet. Bereits im Oktober wurde eine zweite Klasse eingerichtet, im September 1925 eine dritte, 1934 eine vierte und 1936 eine fünfte. Im März 1926 wurde der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Es folgten mehrere Erweiterungsschritte durch Ankäufe und Umbauten.
1954 wurde die Hilfsschule zur Öffentlichen Sonderschule für körperlich oder geistig zurückgebliebene Kinder ernannt. Nach einjähriger Bauzeit wurde 1956 im Caritas Dorf St. Anton die Sonderschule mit fünf Klassen und einer Vorschulklasse eröffnet. Damit zusammenhängend wurde die Aufnahme von so genannten bildungsunfähigen Kindern beendet. Fertiggestellt wurde das Schulgebäude 1959 (Baukosten 3.100.000.- öS).
Vom Herbst 1976 bis 1978 erfolgte ein umfangreicher Ausbau der Schule um 29.000.000.- öS, die durch eine langfristige Vermietung der Schulgebäude an das Land Salzburg finanziert wurde. Die Einweihung wurde durch Erzbischof Dr. Karl Berg am 4. Juli 1978 vorgenommen.
Aus personellen Gründen zogen sich die Vöcklabrucker Schulschwestern am 31. Juli 2006 aus St. Anton zurück. Seither ist in der Schule ausschließlich weltliches Personal tätig.
| Schülerzahl | |
|---|---|
| 1923 | 11 |
| 1939 | 55 |
| 1962 | 149 |
| 1993 | 60 |
| 2000 | 39 |
| 2010 | 47 |
Schulleiter
- 1923–1925: M. Sophie Madl
- 1925–1939: M. Luzilla Hirnstötter
- 1939–1945: M. Delfina Grabner
- 1945–1955: M. Michelina Karrer
- 1955–1967: OSR M. Gotthalma Moser
- 1967–1988: OSR M. Kornelia Manzeneder
- 19xx–2001: OSR Hans Peter Mitterecker
- 2001–2009: Ernst Werner
- 2009–2018: Stefan Aglassinger
- 2018–2019: Bernhard Jäger
- seit Februar 2019: Regina Haunsberger
Weblink
Quellen
- Effenberger, Max: Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen. Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (Selbstverlag) 1984, S. 152ff.