Zwölf-Stunden-Fernfahrt 1939: Unterschied zwischen den Versionen

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Veranstalter war die NSKK-Motorgruppe Alpenland in Salzburg. Die Strecke führte von [[Salzburg]] in den [[Lungau]] über den [[Katschberg]] nach [[Kärnten]]. Von dort ging es  über die Turracher Höhe wieder in den Lungau und über den [[Radstädter Tauern]] nach Salzburg zurück.  
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Veranstalter war die NSKK-Motorgruppe Alpenland in der [[Stadt Salzburg]] ([[Aigner Straße]] 34). Die Strecke führte von der Stadt Salzburg in den [[Lungau]] über den [[Katschberg]] nach [[Kärnten]]. Von dort ging es  über die Turracher Höhe wieder in den Lungau und über den [[Radstädter Tauernpass]] nach Salzburg zurück.  
  
Zugelassen als Teilnehmer waren "Krafträder" mit und ohne Seitenwagen, Personenkraftwagen, Sportwagen und Kübelwagen.  
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Zugelassen als Teilnehmer waren "Krafträder" mit und ohne Seitenwagen, Personenkraftwagen, Sportwagen und Kübelwagen. "Fahrleiter" (Rennleiter) war [[Franz Stengl]].
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Der [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] veranstaltete nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]  1950 und 1951 nochmals Zwölf-Stunden Fahrten.  Bei diesen Zwölf-Stunden-Fernfahrten mussten die Teilnehmer innerhalb von zwölf Stunden bei einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit so weit als möglich Richtung Westen bis zum Arlberg und retour fahren.
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Der [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] veranstaltete nach dem [[Zweiten Weltkrieg]]  am [[7. Mai]] [[1950]] und am [[24. Juni]] [[1951]] nochmals Zwölf-Stunden Fahrten.  Bei diesen Zwölf-Stunden-Fernfahrten mussten die Teilnehmer innerhalb von zwölf Stunden bei einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit so weit als möglich Richtung Westen bis zum Arlberg und retour fahren.
  
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Die Strecke der Fernfahrt 1950: Stadt Salzburg - [[Pass Lueg]] - [[Bischofshofen]] - [[St. Johann im Pongau]] - [[Zell am See]] - [[Wörgl]] - Innsbruck und weiter in Richtung Arlberg. Von den 78 gestarteten Teilnehmern kehrten 44 wieder zeitgerecht nach Salzburg zurück. Wolfgang Denzel aus [[Wien]] erreichte auf BMW 500 mit 860 Punkten das beste Ergebnis. Der Motorradfahrer [[Franz Fischer]] war bester Salzburger Teilnehmer. Er startete auf einer Puch 250 für den [[Rennstall Schmirl]], der insgesamt acht Teilnehmer stellte. Leider gab es auch einen Todessturz. [[Karl Wecerz]] von der Firma Matschl verunglückte auf seiner DKW 350 in der Nähe von Wörgl und erlag kurz darauf an den Folgen dieses Sturzes. 
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* [[Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte]], Seite 208ff
 
* [https://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/veranstaltung/articleid/2109 www.technischesmuseum.at]
 
* [https://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/veranstaltung/articleid/2109 www.technischesmuseum.at]
  
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Aktuelle Version vom 22. September 2022, 13:49 Uhr

Die Zwölf-Stunden-Fernfahrt war eine Motorsport-Veranstaltung am 4. Juni 1939.

Die Veranstaltung 1939

Veranstalter war die NSKK-Motorgruppe Alpenland in der Stadt Salzburg (Aigner Straße 34). Die Strecke führte von der Stadt Salzburg in den Lungau über den Katschberg nach Kärnten. Von dort ging es über die Turracher Höhe wieder in den Lungau und über den Radstädter Tauernpass nach Salzburg zurück.

Zugelassen als Teilnehmer waren "Krafträder" mit und ohne Seitenwagen, Personenkraftwagen, Sportwagen und Kübelwagen. "Fahrleiter" (Rennleiter) war Franz Stengl.

Bei den Motorrädern waren u. a. Fritz Walcher und Richard Felkl dabei, bei den Automobilen der Sportfotograf Lothar Rübelt und Wolfgang Denzel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Der Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club veranstaltete nach dem Zweiten Weltkrieg am 7. Mai 1950 und am 24. Juni 1951 nochmals Zwölf-Stunden Fahrten. Bei diesen Zwölf-Stunden-Fernfahrten mussten die Teilnehmer innerhalb von zwölf Stunden bei einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit so weit als möglich Richtung Westen bis zum Arlberg und retour fahren.

Die Strecke der Fernfahrt 1950: Stadt Salzburg - Pass Lueg - Bischofshofen - St. Johann im Pongau - Zell am See - Wörgl - Innsbruck und weiter in Richtung Arlberg. Von den 78 gestarteten Teilnehmern kehrten 44 wieder zeitgerecht nach Salzburg zurück. Wolfgang Denzel aus Wien erreichte auf BMW 500 mit 860 Punkten das beste Ergebnis. Der Motorradfahrer Franz Fischer war bester Salzburger Teilnehmer. Er startete auf einer Puch 250 für den Rennstall Schmirl, der insgesamt acht Teilnehmer stellte. Leider gab es auch einen Todessturz. Karl Wecerz von der Firma Matschl verunglückte auf seiner DKW 350 in der Nähe von Wörgl und erlag kurz darauf an den Folgen dieses Sturzes.

Das sportliche Hauptereignis in Salzburg war 1951 die Fernfahrt. Der aus Nürnberg stammende in Hallein lebende Ernst Kussin war in der Klasse bis 125 cm³ erfolgreich, in der Klasse bis 250 cm³ waren die Teilnehmer des Rennstalls Schmirls - Pichler, Dragoni, Fischer und Günther - erfolgreich.

Quellen