Hans Werner von Raitenau: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Werner (Hans Werner III.) von Raitenau''' (*  1525 - 1530; † [[4. April]] [[1593]] Samobor, [[Kroatien]]) war kaiserlicher Obrist und Vater des Salzburger [[Fürsterzbischof]]s [[Wolf Dietrich von Raitenau]].
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'''Johann Werner (Hans Werner III.) von Raitenau''' (*  1525–1530; † [[4. April]] [[1593]] Samobor, [[Kroatien]]) war kaiserlicher Obrist und Vater des Salzburger [[Fürsterzbischof]]s [[Wolf Dietrich von Raitenau]].
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Der aus der Familie [[Raitenau]] stammende Obrist begann 1542 ein Universitätsstudium in Freiburg im Breisgau. Später verpflichtete er sich beim Kaiser zu Kriegsdiensten. 1558 heiratete er Helene von Hohenems. Kaiser Maximilian II. erhob ihn wegen seiner militärischen Verdienste 1569 zum kaiserlichen Rat und Oberst. Zwar hatte er bereits 1584 beim Kaiser seine Dienste beendet, trotzdem führte er gegen die Türken 1592 nochmals ein kaiserliches Heer. Bei diesem Feldzug starb er dann in [[Kroatien]].  
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Der aus der Familie [[Raitenau]] stammende Obrist begann [[1542]] ein Universitätsstudium in [[Freiburg im Breisgau]]. Später verpflichtete er sich beim Kaiser zu Kriegsdiensten. [[1558]] heiratete er Helene von Hohenems. Kaiser Maximilian II. erhob ihn wegen seiner militärischen Verdienste [[1569]] zum kaiserlichen Rat und Oberst. Zwar hatte er bereits [[1584]] beim Kaiser seine Dienste beendet, trotzdem führte er gegen die Türken [[1592]] nochmals ein kaiserliches Heer. Bei diesem Feldzug starb er dann in [[Kroatien]].  
  
Wolf Dietrich, sein Sohn, ließ den Leichnam nach Salzburg überführen, wo er das [[Hochgrab des Johann Werner von Raitenau]] in der [[Rehlingen]]<nowiki>kapelle</nowiki> der Salzburger [[Stiftskirche St. Peter|Peterskirche]] errichten ließ.
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Wolf Dietrich, sein Sohn, ließ den Leichnam nach Salzburg überführen, wo er das [[Hochgrab des Johann Werner von Raitenau]] in der [[Rehlingen]]<nowiki>kapelle</nowiki> der Salzburger [[Stiftskirche St. Peter|Stiftskirche]] errichten ließ.
  
 
==Literatur==
 
==Literatur==
* [[Michael Walz]], [[Carl von Frey]], ''Die Grabdenkmäler von St.&nbsp;Peter und [[Benediktiner-Frauenstift Nonnberg|Nonnberg]] zu Salzburg'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK), 18.., Nr.&nbsp;219.
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* [[Michael Walz]], [[Carl von Frey]]: ''Die Grabdenkmäler von St.&nbsp;Peter und [[Benediktinenstift Nonnberg|Nonnberg]] zu Salzburg'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK), 18.., Nr.&nbsp;219.
* Hans Tietze, ''Österreichische Kunsttopographie'' 12 (Wien 1913), S.&nbsp;31.
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* [[Hans Tietze]]: ''[[Österreichische Kunsttopographie]]'' 12 (Wien 1913), S.&nbsp;31.
* [[Franz Martin]], ''Beiträge zur Geschichte Erzbischof Wolf Dietrichs von Raitenau'', in: MGSLK 51, 1911, S.&nbsp;209-336.
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* [[Franz Martin]]: ''Beiträge zur Geschichte Erzbischof Wolf Dietrichs von Raitenau'', in: MGSLK 51, 1911, S.&nbsp;209-336.
* [[Franz Wagner]], ''Zur Tätigkeit Veit Eschays als Hofbildhauer des Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich'', in: Alte und moderne Kunst 23 (1978), S.&nbsp;11&nbsp;ff.
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* [[Franz Wagner]]: ''Zur Tätigkeit Veit Eschays als Hofbildhauer des Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich'', in: Alte und moderne Kunst 23 (1978), S.&nbsp;11&nbsp;ff.
 
* [[Friederike Zaisberger]], in: [[Salzburger Museumsblätter]] 41 (1980), S.&nbsp;26.
 
* [[Friederike Zaisberger]], in: [[Salzburger Museumsblätter]] 41 (1980), S.&nbsp;26.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* ''St. Peter in Salzburg. Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum. Schätze europäischer Kunst und Kultur. Katalog der 3. Landesausstellung vom 15.&nbsp;Mai bis 26.&nbsp;Oktober 1982.'' Unter Mitarbeit von [[Valentin Kunnert]]. Redigiert von [[Heinz Dopsch]] und [[Roswitha Juffinger]]. Sonderschau des [[Dommuseum]]s zu Salzburg. [[Amt der Salzburger Landesregierung]], Kulturabteilung (Salzburg 1982), [http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/26/html/2219.htm S. 243, Objekt-Nr.&nbsp;30.]
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* ''[[St. Peter in Salzburg]]. Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum. Schätze europäischer Kunst und Kultur. Katalog der 3. [[Landesausstellung]] vom 15.&nbsp;Mai bis 26.&nbsp;Oktober 1982.'' Unter Mitarbeit von [[Valentin Kunnert]]. Redigiert von [[Heinz Dopsch]] und [[Roswitha Juffinger]]. Sonderschau des [[Dommuseum]]s zu Salzburg. [[Amt der Salzburger Landesregierung]], Kulturabteilung (Salzburg 1982), [http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/26/html/2219.htm S. 243, Objekt-Nr.&nbsp;30.]
 
*''[[Dehio Salzburg|DEHIO Salzburg]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2. S. 539.
 
*''[[Dehio Salzburg|DEHIO Salzburg]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2. S. 539.
* Buch zur [[Salzburger Landesausstellung]] [[1987]]:   ''Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, Gründer des Salzburger   Barocks''
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* Buch zur [[Salzburger Landesausstellung]] [[1987]]: ''Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, Gründer des Salzburger Barocks''
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2021, 13:26 Uhr

Das Hochgrab des Johann Werner von Raitenau in der Peterskirche

Johann Werner (Hans Werner III.) von Raitenau (* 1525–1530; † 4. April 1593 Samobor, Kroatien) war kaiserlicher Obrist und Vater des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau.

Leben

Der aus der Familie Raitenau stammende Obrist begann 1542 ein Universitätsstudium in Freiburg im Breisgau. Später verpflichtete er sich beim Kaiser zu Kriegsdiensten. 1558 heiratete er Helene von Hohenems. Kaiser Maximilian II. erhob ihn wegen seiner militärischen Verdienste 1569 zum kaiserlichen Rat und Oberst. Zwar hatte er bereits 1584 beim Kaiser seine Dienste beendet, trotzdem führte er gegen die Türken 1592 nochmals ein kaiserliches Heer. Bei diesem Feldzug starb er dann in Kroatien.

Wolf Dietrich, sein Sohn, ließ den Leichnam nach Salzburg überführen, wo er das Hochgrab des Johann Werner von Raitenau in der Rehlingenkapelle der Salzburger Stiftskirche errichten ließ.

Literatur

Quellen

Einzelnachweise