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Das '''Bramsau-Bräu''' in der [[Flachgau]] Gemeinde [[Faistenau]] war eine von etlichen [[Brauereien in Salzburg|Kleinbrauereien]], die sich seit den [[1990er]]-Jahren im [[Bundesland Salzburg]] etabliert haben. | |||
== | ==Geschichte== | ||
Das Bramsau-Bräu wurde von Elisabeth und Hubert Weissenbacher († 2012) gegründet und | Das Bramsau-Bräu wurde von Elisabeth und Hubert Weissenbacher († [[2012]]) gegründet und war als Bierheuriger konzipiert. Die am [[27. Juli]] [[2002]] eröffnete Lokalität war in einem umgebauten [[Erbhof]] untergebracht, der auf das Jahr [[1687]] zurückgeht. Bei der Renovierung des Bauernhofes wurden traditionelle Baustoffe verwendet, die Gasträume dazu passend rustikal eingerichtet. [[2005]] wurde es von "Bierpapst" Conrad Seidl als "Bierlokal des Jahres" ausgezeichnet. Es sperrte "nach erfolgreichen 22 Jahren" am Sonntag, [[10. März]] [[2024]], zu. Als Hauptgrund nannte die Betreiberfamilie Weissenbacher den Personalmangel in der Branche. | ||
Die Biere des Bramsau- | Die Biere des Bramsau-Bräu wurden ausschließlich im eigenen Haus und vom Fass ausgeschenkt, wobei das "Fass" in diesem Fall ein doppelwandiger, eiswassergekühlter Lagertank war. Die Brauerei konnte auf Anfrage besichtigt werden. Seinen Namen beog das Bräu vom Faistenauer Ortsteil Bramsau. | ||
Im heutigen "Bramsau-Bräu", früher der Bauernhof "Oberbramsau", wurde [[1902]] der [[Leonhard Leitner|"Bramsaupater" Franz Seraph Leitner]] geboren und wuchs dort auf. | |||
==Biere== | ==Biere== | ||
*Naturtrübes Gerstlbier (ein bernsteinfarbenes Spezialbier) | * Naturtrübes Gerstlbier (ein bernsteinfarbenes Spezialbier), Weißbier hell und dunkel sowie diverse Festbiere. | ||
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[[Kategorie:Unternehmen]] | |||
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Aktuelle Version vom 8. März 2026, 15:36 Uhr
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Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |



Das Bramsau-Bräu in der Flachgau Gemeinde Faistenau war eine von etlichen Kleinbrauereien, die sich seit den 1990er-Jahren im Bundesland Salzburg etabliert haben.
Geschichte
Das Bramsau-Bräu wurde von Elisabeth und Hubert Weissenbacher († 2012) gegründet und war als Bierheuriger konzipiert. Die am 27. Juli 2002 eröffnete Lokalität war in einem umgebauten Erbhof untergebracht, der auf das Jahr 1687 zurückgeht. Bei der Renovierung des Bauernhofes wurden traditionelle Baustoffe verwendet, die Gasträume dazu passend rustikal eingerichtet. 2005 wurde es von "Bierpapst" Conrad Seidl als "Bierlokal des Jahres" ausgezeichnet. Es sperrte "nach erfolgreichen 22 Jahren" am Sonntag, 10. März 2024, zu. Als Hauptgrund nannte die Betreiberfamilie Weissenbacher den Personalmangel in der Branche.
Die Biere des Bramsau-Bräu wurden ausschließlich im eigenen Haus und vom Fass ausgeschenkt, wobei das "Fass" in diesem Fall ein doppelwandiger, eiswassergekühlter Lagertank war. Die Brauerei konnte auf Anfrage besichtigt werden. Seinen Namen beog das Bräu vom Faistenauer Ortsteil Bramsau.
Im heutigen "Bramsau-Bräu", früher der Bauernhof "Oberbramsau", wurde 1902 der "Bramsaupater" Franz Seraph Leitner geboren und wuchs dort auf.
Biere
- Naturtrübes Gerstlbier (ein bernsteinfarbenes Spezialbier), Weißbier hell und dunkel sowie diverse Festbiere.
Beim "Faistenauer Jedermann" wurde ein "Jedermann-Bier" ausgeschenkt (dunkles Malzbier), während des Bauernherbstes ein Herbstbier und im Advent ein Bockbier.
Die Zutaten für sämtliche Biersorten stammten aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern.
Adresse
- Elisabeth Weissenbacher
- Bramsaustraße 36 (früher Anger 2)
- 5324 Faistenau
- Telefon: (0 62 28) 25 66
Quellen
- "Salzburger Nachrichten", 22. Februar 2024
