Hagen Quartett: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Hagen Quartett''' ist ein Streichquartettensemble aus der [[Stadt Salzburg]]. Bekannt wurde das [[Hagen]]-Quartett besonders durch seine Gesamteinspielung der Streichquartette von [[Wolfgang Amadé Mozart]].
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[[Datei:Hagen Quartett 2025.jpg|thumb|Kammerkonzert bei den [[Salzburger Festspiele 2025|Salzburger Festspielen 2025]]: J. Hagen · Fujita · Hagen Quartett 2025 von links Julia Hagen (Violoncello), [[Veronika Hagen-Di Ronza]] (Viola), [[Lukas Hagen]] (Violine), [[Clemens Hagen]] (Violoncello) und [[Rainer Schmidt]] (Violine).]]
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Das '''Hagen Quartett''' ist ein ehemaliges Streichquartett-Ensemble aus der [[Stadt Salzburg]], das von [[1981]] bis [[2026]] bestanden hatte. Bekannt wurde das [[Hagen]]-Quartett besonders durch seine Gesamteinspielung der Streichquartette von [[Wolfgang Amadé Mozart]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Ihre Geschichte begann [[1981]], als sie die damals unter 20-jährigen zwei Preise beim Kammermusikfest Lockenhaus ([[Burgenland]]) bekamen. Am 9. August 1984 betraten Lukas, Veronika und Clemens Hagen - damals noch mit Annette Bik an der zweiten Geige erstmals die Bühne des Großen Saals der Stiftung Mozarteum.
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Ihre Geschichte begann [[1981]], als sie die damals unter 20-Jährigen zwei Preise beim Kammermusikfest Lockenhaus im [[Burgenland]] bekamen. Am [[9. August]] [[1984]] betraten Veronika, Clemens und Lukas  Hagen - damals noch mit Annette Bik an der zweiten Geige - erstmals die Bühne des [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saals]] der [[Stiftung Mozarteum]].
  
In der jetzigen Formation, mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige, besteht das Hagen-Quartett seit [[1987]]. Gefördert wurden sie von [[Nikolaus Harnoncourt]].
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In der 2025 aktuellen Formation, mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige, besteht das Hagen Quartett seit [[1987]]. Gefördert wurde es von [[Nikolaus Harnoncourt]]. Weitere Förderer waren Walter Levin (Cincinnati), Hatto Beyerle (Hannover/Wien) und [[Heinrich Schiff]], – letzterer gehört heute mit Mitsuko Uchida, Maurizio Pollini, Sabine Meyer und Jörg Widmann zu den "ständigen" Kammermusikpartnern des Hagen Quartetts.
  
Weitere Förderer waren Walter Levin (Cincinnati), Hatto Beyerle (Hannover/ Wien) und [[Heinrich Schiff]], – letzterer gehört heute mit [[Mitsuko Uchida]], Maurizio Pollini, Sabine Meyer und Jörg Widmann zu den "ständigen" Kammermusikpartnern des Hagen Quartetts.
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Am [[26. August]] [[2025]] hatte das Quartett seinen letzten Auftritt bei den [[Salzburger Festspielen]], da es für [[2026]] das Ende ihrer Karriere angekündigt hat. Es spielte auf alten italienischen Meisterinstrumenten.
 
 
Am 26. August 2025 hatte das Quartett seinen letzten Auftritt bei den Salzburger Festspielen, da sie für 2026 das Ende ihrer Karriere angeküdigt haben.
 
  
 
== Repertoire ==
 
== Repertoire ==
Ihr Konzertrepertoire umfasst, von Haydn bis Kurtág, die gesamte Geschichte des Streichquartetts. Auch sucht das Hagen Quartett stets den Kontakt mit Komponisten ihrer Generation zu pflegen und zu vertiefen, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken.
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Ihr Konzertrepertoire umfasste, von Haydn bis Kurtág, die gesamte Geschichte des Streichquartetts. Auch suchte das Hagen Quartett stets den Kontakt mit Komponisten ihrer Generation zu pflegen und zu vertiefen, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken.
  
 
== Mitglieder ==
 
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* [[Veronika Hagen-Di Ronza]] (Viola)  
 
* [[Veronika Hagen-Di Ronza]] (Viola)  
 
* [[Clemens Hagen]] (Violoncello)
 
* [[Clemens Hagen]] (Violoncello)
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[[Datei:Hagen Quartett © Andrej Grilc.jpg|thumb|Hagen Quartett, Mai 2025.]]
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== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==
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Das Hagen Quartett ist seit [[2012]] Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses und erhielt [[2019]] den Preis des Concertgebouw Amsterdam für seine langjährige künstlerische Strahlkraft und Mitgestaltung.
  
 
== Diskographie ==
 
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* Giuseppe Verdi       
 
* Giuseppe Verdi       
 
: Streichquartett e-moll  01.09.95
 
: Streichquartett e-moll  01.09.95
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== Weblink ==
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* [https://music.youtube.com/channel/UC_Kriq-6ENjE74jvA3_p-xg music.youtube.com], eine Auswahl von Stücken des Quartetts
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* de.wikipedia.org
 
* de.wikipedia.org
* Homepage Hagen Quartett
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* Homepage Hagen Quartett - bei einer Kontrolle am 29. August 2025 keine mehr gefunden
 
* [https://www.sn.at/festspiele/salzburger-festspiele/hagen-quartett-sternstunde-salzburger-festspielen-183504775 Hagen Quartett verabschiedete sich mit einer Sternstunde von den Salzburger Festspielen]
 
* [https://www.sn.at/festspiele/salzburger-festspiele/hagen-quartett-sternstunde-salzburger-festspielen-183504775 Hagen Quartett verabschiedete sich mit einer Sternstunde von den Salzburger Festspielen]
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* [https://www.salzburgerfestspiele.at/a/hagen-quartett  www.salzburgerfestspiele.at], Hagen Quartett, abgefragt am 29. August 2025
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

Aktuelle Version vom 19. November 2025, 10:36 Uhr

Kammerkonzert bei den Salzburger Festspielen 2025: J. Hagen · Fujita · Hagen Quartett 2025 von links Julia Hagen (Violoncello), Veronika Hagen-Di Ronza (Viola), Lukas Hagen (Violine), Clemens Hagen (Violoncello) und Rainer Schmidt (Violine).

Das Hagen Quartett ist ein ehemaliges Streichquartett-Ensemble aus der Stadt Salzburg, das von 1981 bis 2026 bestanden hatte. Bekannt wurde das Hagen-Quartett besonders durch seine Gesamteinspielung der Streichquartette von Wolfgang Amadé Mozart.

Geschichte

Ihre Geschichte begann 1981, als sie die damals unter 20-Jährigen zwei Preise beim Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland bekamen. Am 9. August 1984 betraten Veronika, Clemens und Lukas Hagen - damals noch mit Annette Bik an der zweiten Geige - erstmals die Bühne des Großen Saals der Stiftung Mozarteum.

In der 2025 aktuellen Formation, mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige, besteht das Hagen Quartett seit 1987. Gefördert wurde es von Nikolaus Harnoncourt. Weitere Förderer waren Walter Levin (Cincinnati), Hatto Beyerle (Hannover/Wien) und Heinrich Schiff, – letzterer gehört heute mit Mitsuko Uchida, Maurizio Pollini, Sabine Meyer und Jörg Widmann zu den "ständigen" Kammermusikpartnern des Hagen Quartetts.

Am 26. August 2025 hatte das Quartett seinen letzten Auftritt bei den Salzburger Festspielen, da es für 2026 das Ende ihrer Karriere angekündigt hat. Es spielte auf alten italienischen Meisterinstrumenten.

Repertoire

Ihr Konzertrepertoire umfasste, von Haydn bis Kurtág, die gesamte Geschichte des Streichquartetts. Auch suchte das Hagen Quartett stets den Kontakt mit Komponisten ihrer Generation zu pflegen und zu vertiefen, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken.

Mitglieder

 
Hagen Quartett, Mai 2025.

Mitgliedschaften und Auszeichnungen

Das Hagen Quartett ist seit 2012 Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses und erhielt 2019 den Preis des Concertgebouw Amsterdam für seine langjährige künstlerische Strahlkraft und Mitgestaltung.

Diskographie

  • Béla Bartók
  • Ludwig van Beethoven, sechs Streichquartette 3. April 2000
  • Compl.Ed.Vol.XI (Early Quartets) 15. September 1997
  • Compl.Ed.Vol.XIV (Chamber Work) 15.09.97
  • Streichquartett op. 135 02.03.92
  • Streichquartett op. 95 01.03.99
  • Streichquartette op. 18/ 4 und op. 131 19.10.99
  • Streichquartett op. 130 01.11.02
  • Streichquartett op. 18/ 1 und op. 59/1 01.10.03
  • Streichquartette op. 127 und op. 132 01.08.05
  • Brahms Johannes
  • Streichquintette
  • Claude Debussy, Streichquartett op. 10 01.02.94
  • Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 12 »Das Amerikanische«  09.01.87
Streichquartett op. 105 15.01.01
  • Joseph Haydn
Streichquartette op. 1,64,74 03.04.89
Streichquartette op. 20 04.10.94
  • Leos Janace, Streichquartette 05.09.89
  • György Ligeti
Clear or Cloudy 08.09.06
Streichquartett No. 1 03.06.91
String Quartets 1+2 Ramifications 01.10.03
Streichquartette D 87 und D 804 18.07.86
Klavierquintett posth. D 667 "Die Forelle"
  • Robert Schumann
Klavierquintett op. 44
Streichquartette op. 41 02.12.96
  • Dmitri Shostakovich
Streichquart. 4 11 14 02.05.95
String Quart.3 7 8 15.05.06
  • Giuseppe Verdi
Streichquartett e-moll 01.09.95

Weblink

Quellen