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| − | + | '''Wolfgang Alexander Albert Eduard Maximilian Reichsgraf Berghe von Trips''' (* [[4. Mai]] [[1928]] in Köln, Deutschland; † [[10. September]] [[1961]] in Monza, [[Italien]]) war ein Automobilrennfahrer, Berg-Europameister [[1958]] und Formel-1-Vizeweltmeister posthum 1961. | |
| − | '''Wolfgang Alexander Albert Eduard Maximilian Reichsgraf Berghe von Trips''' (* [[4. Mai]] [[1928]] in Köln, Deutschland; † [[10. September]] [[1961]] in Monza, Italien) war ein Automobilrennfahrer, | + | |
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| + | Wolfgang Graf Berghe von Trips hätte den landwirtschaftlichen Gutshof seiner Eltern übernehmen sollen. Der in der Kölner Südstadt als einziger Sohn des Reichsgrafen Eduard Berghe von Trips und dessen Ehefrau Thessa geborene Rennfahrer starb am 10. September 1961 auf dem Kurs von Monza, als er bei einer Geschwindigkeit von etwa 240 km/h vom Lotus von Jim Clark gestreift und aus seinem Cockpit geschleudert wurde. | ||
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| − | Wolfgang Graf Berghe von Trips | + | In Österreich war Wolfgang Graf Berghe von Trips am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der [[Stadt Salzburg]] beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] um den "[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreis von Österreich]]", beim Flugplatzrennen in Zeltweg (auf Porsche) und beim Flugplatzrennen in Innsbruck (auf Scuderia-Colonia-Cooper) mehrmals zu sehen. |
| − | + | Die Schlagzeile der "[[Salzburger Nachrichten]]" im Jahr 1958 lautete "Sportwagenasse in Salzburg" und berichtete anlässlich des Gaisbergrennens, dass die [[Porsche]]-"Werksgarnitur mit Graf Trips, [[Edgar Barth]] und Jean Behra im [[Hotel Europa]], die Borgward-Garnitur mit [[Hans Herrmann|Herrmann]], Bonnier und Cabianca im [[Grand Hotel Winkler]] abgestiegen" seien. In der Berg-Europameisterschaft führte zu diesem Zeitpunkt nach vier Läufen Hans Herrmann auf Borgward 1500 RS mit 29 Punkten vor Graf Berghe von Trips auf Porsche RS mit 28 Punkten. | |
| − | + | Mit Startnummer 114 ging von Trips wie fast immer im roten Pullover und weißem Helm ins Rennen. Er gewann den ersten Lauf in einer Zeit von 04:42,4 min. und ebenso gewann er auch den zweiten Lauf mit neuem Streckenrekord in einer Zeit von 04:41,9 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 110,10 km/h.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=KAKwDANdMGAZj10XNtdsLQxR3zelg%2B%2BZYZULTF5Ze1QVlFhgMveX3SuKsuil4Jp6u51Xsyr2lu6l8fw81sWU2Kxwbo7uDupeADgGLT4jKwZDIU%2FgNR2m8JLmfbMQWuro&id1=19590805_07&q=%2522%2520Graf%2520Berghe%2520von%2520Trips%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 5. August 1959, Seite 7</ref> Mit einer Gesamtlaufzeit von 09:24,3 min gewann er dieses zur Europabergmeisterschaft zählende Rennen vor Joakim Bonnier (09:30,3 min) und Hans Herrmann (09:33,4). Damit stand er bereits in Salzburg auch schon als Berg-Europameister 1958 fest! | |
| − | + | [[1959]] war Graf Berghe von Trips wiederum am Start beim Gaisbergrennen. Diesmal lief es jedoch nicht so günstig für den Grafen, der in der Sportwagenklasse mit einer Zeit von 11:46,8 min Dritter hinter [[Ernst Vogel]] (Gesamtlaufzeit 11:29,0 min) und Heinrich Walter aus der [[Schweiz]] (11:37,0 min) wurde (alle drei auf Porsche RSK). Das Wetter war bei dieser Veranstaltung schlecht, es regnete zeitweise sehr stark. In der Tageswertung der Besten am Berg wurde er Fünfter (Erster wurde [[Gerhard Mitter]] auf DKW-Mitter mit einer Zeit von 11:15,1 min, vor Ernst Vogel, Heinrich Walter und [[Joseph Greger|Sepp Greger]] auf Porsche Carrera mit einer Zeit von 11:42,07 min). | |
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1961 war von Trips fast nur mehr im Ferrari-Formel-1 auf Rennstrecken unterwegs und fuhr keine Bergrennen mehr. | 1961 war von Trips fast nur mehr im Ferrari-Formel-1 auf Rennstrecken unterwegs und fuhr keine Bergrennen mehr. | ||
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| + | * [[Motorsportaktivitäten von Porsche Salzburg von 1950 bis 1970]] | ||
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Aktuelle Version vom 18. August 2023, 19:15 Uhr
Wolfgang Alexander Albert Eduard Maximilian Reichsgraf Berghe von Trips (* 4. Mai 1928 in Köln, Deutschland; † 10. September 1961 in Monza, Italien) war ein Automobilrennfahrer, Berg-Europameister 1958 und Formel-1-Vizeweltmeister posthum 1961.
Leben
Wolfgang Graf Berghe von Trips hätte den landwirtschaftlichen Gutshof seiner Eltern übernehmen sollen. Der in der Kölner Südstadt als einziger Sohn des Reichsgrafen Eduard Berghe von Trips und dessen Ehefrau Thessa geborene Rennfahrer starb am 10. September 1961 auf dem Kurs von Monza, als er bei einer Geschwindigkeit von etwa 240 km/h vom Lotus von Jim Clark gestreift und aus seinem Cockpit geschleudert wurde.
Salzburg-Bezug
In Österreich war Wolfgang Graf Berghe von Trips am Gaisberg in der Stadt Salzburg beim Gaisbergrennen um den "Großen Bergpreis von Österreich", beim Flugplatzrennen in Zeltweg (auf Porsche) und beim Flugplatzrennen in Innsbruck (auf Scuderia-Colonia-Cooper) mehrmals zu sehen.
Die Schlagzeile der "Salzburger Nachrichten" im Jahr 1958 lautete "Sportwagenasse in Salzburg" und berichtete anlässlich des Gaisbergrennens, dass die Porsche-"Werksgarnitur mit Graf Trips, Edgar Barth und Jean Behra im Hotel Europa, die Borgward-Garnitur mit Herrmann, Bonnier und Cabianca im Grand Hotel Winkler abgestiegen" seien. In der Berg-Europameisterschaft führte zu diesem Zeitpunkt nach vier Läufen Hans Herrmann auf Borgward 1500 RS mit 29 Punkten vor Graf Berghe von Trips auf Porsche RS mit 28 Punkten.
Mit Startnummer 114 ging von Trips wie fast immer im roten Pullover und weißem Helm ins Rennen. Er gewann den ersten Lauf in einer Zeit von 04:42,4 min. und ebenso gewann er auch den zweiten Lauf mit neuem Streckenrekord in einer Zeit von 04:41,9 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 110,10 km/h.[1] Mit einer Gesamtlaufzeit von 09:24,3 min gewann er dieses zur Europabergmeisterschaft zählende Rennen vor Joakim Bonnier (09:30,3 min) und Hans Herrmann (09:33,4). Damit stand er bereits in Salzburg auch schon als Berg-Europameister 1958 fest!
1959 war Graf Berghe von Trips wiederum am Start beim Gaisbergrennen. Diesmal lief es jedoch nicht so günstig für den Grafen, der in der Sportwagenklasse mit einer Zeit von 11:46,8 min Dritter hinter Ernst Vogel (Gesamtlaufzeit 11:29,0 min) und Heinrich Walter aus der Schweiz (11:37,0 min) wurde (alle drei auf Porsche RSK). Das Wetter war bei dieser Veranstaltung schlecht, es regnete zeitweise sehr stark. In der Tageswertung der Besten am Berg wurde er Fünfter (Erster wurde Gerhard Mitter auf DKW-Mitter mit einer Zeit von 11:15,1 min, vor Ernst Vogel, Heinrich Walter und Sepp Greger auf Porsche Carrera mit einer Zeit von 11:42,07 min).
1960 trat er nicht mehr in Salzburg am Gaisberg zum Rennen an.
1961 war von Trips fast nur mehr im Ferrari-Formel-1 auf Rennstrecken unterwegs und fuhr keine Bergrennen mehr.
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Wolfgang Graf Berghe von Trips, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.
Bilder
Der damalige Pressechef von Porsche Österreich Helmut Krackowizer gratuliert dem Sieger der Rennwagenklasse beim Internationalen Auto- und Motorradrennen Flugplatz Zeltweg 1958 Wolfgang Graf Berghe von Trips, der einen Porsche RSK 1600 fuhr.
Literatur
Siehe auch
Quelle
Einzelnachweis
- ↑ www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 5. August 1959, Seite 7