Monikapforte (Müllner Schanze): Unterschied zwischen den Versionen
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| + | * Projektstart: 2001 (Bau Behelfsbrücke) | ||
| + | * Planungsbeginn: Brücke 2008 | ||
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| + | * Projektplanung der Salzburger Architekten Dipl.-Ing. [[Heinz Lang]] und Dipl.-Ing. [[Gerhard Sailer]] (Halle 1), sowie des Statikers Dipl.-Ing. [[Gerhard Heinrich]] | ||
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* R. Medicus: Die Müllner Schanze und der Dreißigjährige Krieg aus der Zeitschrift "Bastei" des Salzburger Stadtvereins, Folge 2005/1 | * R. Medicus: Die Müllner Schanze und der Dreißigjährige Krieg aus der Zeitschrift "Bastei" des Salzburger Stadtvereins, Folge 2005/1 | ||
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60218 23. Juli 2018] | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60218 23. Juli 2018] | ||
| − | + | * [https://www.salzburg.gv.at/themen/bauen-wohnen/bauen/hochbau/bauvorhaben-monikapforte www.salzburg.gv.at/hochbau/bauvorhaben-monikapforte] | |
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Version vom 30. Dezember 2018, 12:44 Uhr
Die Monikapforte ist ein Teil der Müllner Schanze, einem Wehrbauwerk aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges am Nordende des Mönchsberges in der Stadt Salzburg.
Geschichte
1638 errichtete Fürsterzbischof Paris Graf Lodron die Monikapforte als Ergänzung und Verstärkung der Augustinerpforte.
1895 ließen der Bankier Karl Leitner und Basilius von Paschkoff die heutige Fahrstraße auf den Mönchsberg anlegen, die quer durch die alte Schanzanlage führt, wodurch die alte Wehranlage der Müllner Pforte arg beeinträchtigt wurde. Schon zuvor war kurz nach 1860 vor der Monikapforte eine zuerst schmale und später von Paschkoff verbreiterte Fahrstraße mit geringerer Steigung als zuvor angelegt worden.
Provisorium 2003 dauerte bis 2018
Für den Bau des Museums der Moderne wurde 2003 neben der Monikapforte als Provisorium eine Behelfsbrücke errichtet, welche auch die Generalsanierung des Hotels Schloss Mönchstein wesentlich erleichterte. Da sich neben diesen beiden Gebäuden zahlreiche weitere Objekte auf dem Mönchsberg befinden, welche im Notfall auch für größere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr erreichbar sein sollen, wurde nach Lösung gesucht, die das historische Wehrbauwewrk nicht beeinträchtigt und eine Freilegung der Gesamtanlage samt dem eingeschütteten vorderen Wehrgraben nicht verunmöglicht. Das Bundesdenkmalamt lehnte daher folgerichtig viele Jahre lang eine dauerhafte Brückenkonstruktion ab.
Am 15. November 2017 informierte Landesrat Heinrich Schellhorn (Grüne), das nun dieses Brückenprovisorium abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden soll, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit etwa für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren. Das Bauvorhaben wurde im Juli 2018 in Angriff genommen. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von zirka 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt in den Fels gebohrten Pfählen auf.
Für die Gesamtkosten des Bauvorhabens von maximal 700.000 Euro werden die Stadtgemeinde Salzburg sowie das Land Salzburg zu gleichen Teilen aufkommen.[1]
Das derzeitige Provisorium wurde im Juli 2018 um etwa drei Meter versetzt. Daneben wird nun die neue Brücke errichtet. Diese Behelfskonstruktion wird danach im November 2018 abgebaut. Anschließend wird die bisherige Straßenführung, also die Durchfahrt durch die Monikapforte, auf einem zirka zweieinhalb Meter breiten gepflasterten Gehweg zurückgebaut. Die restlichen Flächen der ursprünglichen Straßenführung werden begrünt. Alle Arbeiten werden bis Frühjahr 2019 fertiggestellt.
Daten und Fakten
- Brückenspannweite: ca. 18 m
- Errichtungskosten: ca. EUR 880.000,-- zuzüglich 20 % USt
- Projektstart: 2001 (Bau Behelfsbrücke)
- Planungsbeginn: Brücke 2008
* Baubeginn: Ende Juli 2018
- Fertigstellung: Gesamtfertigstellung Frühjahr 2019
- Projektplanung der Salzburger Architekten Dipl.-Ing. Heinz Lang und Dipl.-Ing. Gerhard Sailer (Halle 1), sowie des Statikers Dipl.-Ing. Gerhard Heinrich
- Ausführende Firma: Swietelsky Bau GmbH Salzburg
Brunnen
Bildergalerien
Alte Ansichten
- Salzburg Kupferstich 1740 Detail Nr 23 Müllner Schanze.jpg
- Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 48 Müllner Schanze.jpg
Bilder 21. Jahrhundert
- Monikapforte Müllner Schanze 02.jpg
Monikapforte
- Monikapforte Müllner Schanze 01.jpg
Monikapforte
Monikapforte, Müllner Seite
Behelfsbrücke für das Museum der Moderne Mönchsberg bei der Monikapforte im Jahr 2010
Quellen
- R. Medicus: Die Müllner Schanze und der Dreißigjährige Krieg aus der Zeitschrift "Bastei" des Salzburger Stadtvereins, Folge 2005/1
- Salzburger Landeskorrespondenz vom 23. Juli 2018
- www.salzburg.gv.at/hochbau/bauvorhaben-monikapforte
Fußnote
- ↑ Quelle Salzburger Landeskorrespondenz vom 15. November 2017