Salzkammergut-Berge: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. September 2017, 08:06 Uhr
Die Salzkammergut-Berge, nach anderer Definition Westliche Salzkammergutalpen bezeichnet, sind eine Gebirgsgruppe im Nordosten des Bundesland Salzburgs.
Allgemeines
Sie sind Teil der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. An ihrem Nordrand umfassen sie auch die Voralpengipfel der Flyschzone. Sie befinden sich im östlichen Flachgau sowie im östlichen und südöstlichen Tennengau und im angrenzenden Oberösterreich. Wie der Name schon sagt, decken sie im Groben das Gebiet des Salzkammerguts in beiden Bundesländern.
Umgrenzung
1888
In der Ausgabe des Meyers Konversations-Lexikons 1888 wurden noch das Tennengebirge, das enns:Dachsteingebirge, das Kammergebirge sowie das Sengsengebirge und der Pyhrgras dazugezählt.
Neuere Definitionen
Hier gibt es drei Definitionen, die sich etwas widersprechen:
1984
Seit 1984 wird nach der Alpenvereinsteilung der Ostalpen[1] die Umgrenzung wie folgt angegeben:
Von der Stadt Salzburg nach Süden gilt die Salzach als westliche Begrenzung bis Golling an der Salzach, dort führt die Grenze in östliche Richtung durch das Lammertal, nördlich von Abtenau über den Pass Gschütt nach Gosau bis an den Hallstätter See. Von hier führt die Grenze wieder gerade nach Norden über Bad Goisern nach Bad Ischl, wo sie in nordöstliche Richtung an den Traunsee bis Gmunden verläuft. Im Norden bilden Vöcklabruck, Frankenmarkt in Oberösterreich die Grenze, im südlichen Marktgemeindegebiet von Straßwalchen über Irrsdorf die Bundesländergrenze entlang der östlichen Stadtgrenze von Neumarkt am Wallersee in gerade südwestlicher Linie über den Wallersee und Eugendorf wieder zur Stadt Salzburg.
Nach dieser Definition ist das Gamsfeld (2 027 m ü. A.) der höchste Berg.
Gebirgsgruppen
Salzburger Voralpen mit der Osterhorngruppe und deren Vorberge zum Alpenvorland, bis an die Grenzen des Salzburger Beckens, die Schafberggruppe, das Höllengebirge sowie die Mondseer Flyschberge.
2008
- Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand 08. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher:
In dieser Definition heißen sie Westliche Salzkammergutalpen und unterteilen sich in:
- Tennengebirge → Umgrenzung siehe dort
- → Tennengebirge
- → Strubberg → Umgrenzung siehe dort
- Salzburger Mittelberge: → Umgrenzung siehe dort
- → Einberg → Umgrenzung siehe dort
- → Postalm → Umgrenzung siehe dort
- → Zwölferhorn → Umgrenzung siehe dort
- → Lidaunberg → Umgrenzung siehe dort
- Schafberggruppe → Umgrenzung siehe dort
- Dachstein → Umgrenzung siehe dort
- → Gosaukamm → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Schwarzkogelgruppe → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Hoher Dachstein und südliche Vorlagen → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Auf dem Stein und enns:Miesberge → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Kemetgebirge → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Hirlatz → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Krippenstein - Dachstein-Höhlenpark → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Hirzberg-Hochmühleck-Berggruppe → Umgrenzung siehe dort
- → enns:Koppengebirge → Umgrenzung siehe dort
In dieser Definition ist der Hohe Dachstein (2 995 m ü. A.) der höchste Gipfel.
Eine Karte
Auf einer Karte im Internet[2] ergibt sich folgende Umgrenzung nach der Alpenvereinsaufteilung der Ostalpen (AVE)[3]:
Im Norden zählen auch noch die Mondseer Flyschberge, die Attergau-Berge bis Frankenmarkt - Seewalchen am Attersee sowie das Höllengebirge zwischen Attersee und Traunsee dazu, dann folgt die Umgrenzung dem Trauntal von Ebenseee über Bad Ischl bis zum Hallstätter See, wobei hier die Umgrenzung sich wieder an die Definition von 1984 hält und im Süden Gosau - Lammertal - Abtenau als Grenze zieht bis zum Salzachtal und dort wieder nördlich bis zur Stadt Salzburg und weiter in nordöstliche Richtung Eugendorf - Wallersee bis Neumarkt am Wallersee verläuft.
Quellen
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Salzkammergut-Berge"
- Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand 08. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher, im internet als pdf abrufbar, abgefragt am 6. März 2017
Fußnoten
- ↑ siehe www.bergalbum.de
- ↑ Quelle [* Karte mit Lage und Grenze
- ↑ siehe AVE