Franz Lang (Bundeskriminalamt): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 2. Februar 2008, 17:59 Uhr
Franz Lang (*14. November 1958 in Eben im Pongau) ist designierter Direktor des österreichischen Bundeskriminalamtes.
Leben und Karriere
Nach der Matura 1977 leistete Lang seinen Bundesheer-Grundwehrdienst und war anschließend bei UNO-Auslandseinsätzen des Heeres im im Nahen Osten und in Ostafrika mit dabei. Er begann ein Jus-Studium, ging dann aber, wie sein Vater zur Gendarmerie. 1979 absolvierte er die Gendarmerie-Grundausbildung und 1987 den Offizierslehrgang. 1989 wurde Lang dem Abteilungskommando Hallein zugeteilt. 1994 wurde Franz Lang zum stellvertretenden Leiter der Kriminalabteilung im Landesgendarmerie-Kommando für Salzburg ernannt, 2000 stieg er zu deren Leiter auf. In dieser Funktion wurde er schlagartig einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als er nach der Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun am 11. November 2000 mit 155 Toten die Ermittlungen leitete und international Respekt und Anerkennung erntete.
Lang kam bei der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie eine Schlüsselrolle zu. 2003 stieg er zum stellvertretenden Sektionsleiter in der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit auf, 2005 wurde er Stellvertreter des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit. Am 1. Februar 2008 gab Innenminister Günther Platter bekannt, dass Lang als Nachfolger von Herwig Haidinger ab 1. Juli 2008 Direktor des Bundeskriminalamtes sein wird.
Franz Lang absolvierte zahlreiche Spezialausbildungen, darunter beim deutschen Bundeskriminalamt in Wiesbaden, in der FBI-Akademie in Quantico (USA) oder auf der Europäischen Polizeiakademie in Lyon und Münster.
Mit zahlreichen Auszeichnungen wurde die Arbeit von Lang gewürdigt, darunter mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich, dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, dem Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg oder der Katastrophenschutzmedaille des Landes Salzburg.
Lang ist geschieden und Vater von drei Kindern.
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Bundesministerium für Inneres (BMI)