Schanzlgasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die ''Schanze'', nach der die Gasse heute ihren Namen hat, war ein Teil der [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungen]], die [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem [[Erentrudistor]] , befinden sich heute unter dem Haus Schanzlgasse Nr. 14.
 
Die ''Schanze'', nach der die Gasse heute ihren Namen hat, war ein Teil der [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungen]], die [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem [[Erentrudistor]] , befinden sich heute unter dem Haus Schanzlgasse Nr. 14.
  
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Geht man vom Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse: <br />
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Eine Besonderheit bietet der ''Verlauf'' der Schanzlgasse. Geht man die Gasse von der Nonntaler Hauptstraße kommend, steigt sie leicht an und öffnet sich an ihrem Ende auf den Kajetanerplatz. Die Häuser an der Südseite des Platzes tragen jedoch als Adresse noch ''Schanzlgasse''. Erst weiter im Westen erhalten die Häuser dann als Adresse ''Kajetanerplatz''.
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* der [[Landeskindergarten Schanzlgasse]] im Haus Nr. 14;   
 
* der [[Landeskindergarten Schanzlgasse]] im Haus Nr. 14;   
 
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: hier erinnert eine Gedenktafel, dass [[Alexander von Humboldt]], ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst [[1797]] bis Frühjahr [[1798]] dort wohnte;   
[[Datei:Landesgefangenenhaus in der Schanzlgasse.jpg|thumb|ehemalige Justizanstalt Salzburg in der Schanzlgasse]]
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[[Datei:Landesgefangenenhaus in der Schanzlgasse.jpg|thumb|ehemalige Justizanstalt Salzburg in der Schanzlgasse, sie trug die Adresse Schanzlgasse 1]]
 
* das [[Gasthaus Hinterbrühl]] im Haus Nr. 12, das [[1380]] erbaut und zuletzt [[2013]] renoviert wurde;
 
* das [[Gasthaus Hinterbrühl]] im Haus Nr. 12, das [[1380]] erbaut und zuletzt [[2013]] renoviert wurde;
 
* eine Filiale der [[Bäckerei Holztrattner]] im Haus Nr. 8;
 
* eine Filiale der [[Bäckerei Holztrattner]] im Haus Nr. 8;
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* Mode Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
 
* Mode Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
 
* das [[Gasthaus zur Glocke]] im Haus Nr. 2, das nun als Trattoria "La Campana: Da Enzo" geführt wird;
 
* das [[Gasthaus zur Glocke]] im Haus Nr. 2, das nun als Trattoria "La Campana: Da Enzo" geführt wird;
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danach beginnt ''eigentlich'' erst der [[Kajetanerplatz]], der nur ''unmittelbar'' vor der [[Kajetanerkirche]] gelegen ist.
 
danach beginnt ''eigentlich'' erst der [[Kajetanerplatz]], der nur ''unmittelbar'' vor der [[Kajetanerkirche]] gelegen ist.
  

Version vom 9. Januar 2016, 17:27 Uhr

Bild
Schanzlgasse
Länge: ca. 100 m
Startpunkt: Nonntaler Hauptstraße
Endpunkt: Kajetanerplatz
Karte: Googlemaps

Die Schanzlgasse verbindet die Altstadt von Salzburg mit Nonntal; sie führt vom Kajetanerplatz im Kaiviertel zur Nonntaler Hauptstraße hinunter.

Name

Die Schanze, nach der die Gasse heute ihren Namen hat, war ein Teil der Befestigungen, die Fürsterzbischof Paris Graf Lodron im 17. Jahrhundert anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den Dreißigjährigen Krieg verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem Erentrudistor , befinden sich heute unter dem Haus Schanzlgasse Nr. 14.

Häuser und Bauten

Abgrenzung der Häuser der Schanzlgasse zu den Häusern des Kajetanerplatzes

Eine Besonderheit bietet der Verlauf der Schanzlgasse. Geht man die Gasse von der Nonntaler Hauptstraße kommend, steigt sie leicht an und öffnet sich an ihrem Ende auf den Kajetanerplatz. Die Häuser an der Südseite des Platzes tragen jedoch als Adresse noch Schanzlgasse. Erst weiter im Westen erhalten die Häuser dann als Adresse Kajetanerplatz.

Geht man von Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse:

rechtsseitig:
linksseitig:
hier erinnert eine Gedenktafel, dass Alexander von Humboldt, ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst 1797 bis Frühjahr 1798 dort wohnte;
ehemalige Justizanstalt Salzburg in der Schanzlgasse, sie trug die Adresse Schanzlgasse 1
  • das Gasthaus Hinterbrühl im Haus Nr. 12, das 1380 erbaut und zuletzt 2013 renoviert wurde;
  • eine Filiale der Bäckerei Holztrattner im Haus Nr. 8;
  • Lederwaren Hladik im Haus Nr. 6, ein alteingesessener Taschner-Betrieb (Taschenhersteller);
  • Mode Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
  • das Gasthaus zur Glocke im Haus Nr. 2, das nun als Trattoria "La Campana: Da Enzo" geführt wird;

danach beginnt eigentlich erst der Kajetanerplatz, der nur unmittelbar vor der Kajetanerkirche gelegen ist.

Bilder

 Schanzlgasse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974