Eduard Richter-Höhe: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Richterhöhe''' ist mit 508 m  die höchste Erhebung des Mönchsberges. Sie eine heute als Aussichtsort genutzte [[Mittelalter|mittelalterlich]] Wehranlage (irreführenderweise auch  "[[Paris Graf Lodron|Lodron]]<nowiki>sche</nowiki> Zwinger" genannt) am Südostrand des [[Mönchsberg]]es in der [[Stadt Salzburg]] mit einem bemerkenswerten Blick über [[Schloss Leopoldskron]] und das [[Leopoldskroner Moos]] zum [[Untersberg]] und zum [[Hochstaufen]].  
 
Die '''Richterhöhe''' ist mit 508 m  die höchste Erhebung des Mönchsberges. Sie eine heute als Aussichtsort genutzte [[Mittelalter|mittelalterlich]] Wehranlage (irreführenderweise auch  "[[Paris Graf Lodron|Lodron]]<nowiki>sche</nowiki> Zwinger" genannt) am Südostrand des [[Mönchsberg]]es in der [[Stadt Salzburg]] mit einem bemerkenswerten Blick über [[Schloss Leopoldskron]] und das [[Leopoldskroner Moos]] zum [[Untersberg]] und zum [[Hochstaufen]].  
  

Version vom 6. November 2015, 20:14 Uhr

Denkmal Eduard Richter auf der Richterhöhe
Blick von der Richterhöhe südwärts
Richterhöhe (rechts der Josefsturm und links der Michaelsturm), Ansicht aus dem Süden, links davon befindet sich der Rainberg

Die Richterhöhe ist mit 508 m die höchste Erhebung des Mönchsberges. Sie eine heute als Aussichtsort genutzte mittelalterlich Wehranlage (irreführenderweise auch "Lodronsche Zwinger" genannt) am Südostrand des Mönchsberges in der Stadt Salzburg mit einem bemerkenswerten Blick über Schloss Leopoldskron und das Leopoldskroner Moos zum Untersberg und zum Hochstaufen.

Allgemeines

Die Wehranlage geht in wesentlichen Teilen auf das späte 13. Jahrhundert zurück, sie wurde unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron in kleinen Teilbereichen verstärkt.

Auf der Richterhöhe, genauer im Oberen Zwinger stehen der mittelalterliche Josefs- und der Michaelsturm. Im Unteren Zwinger befinden sich der mittelalterliche Bertholdsturm und der Lodronsche Georgsturm. Am Steilhang zum Oberen Zwinger wird seit etlichen Jahren Wein angebaut. Fast die gesamte Wehrmauer im Raum der Richterhöhe ist dem Mittelalter zuzuordnen.

Name

Die Richterhöhe ist seit 1906 nach Eduard Richter (* 1847, † 1905), einem Geografen, Historiker und Alpinisten, benannt.

Geschichte

Auf der öffentlich zugänglichen Richterhöhe (im Raum des 0beren Zwingers) stehen zwei Wehrtürme, die seit etwa 1280 gemeinsam mit der dortigen Stadtmauer die südöstliche Eckbefestigung der Stadt Salzburg darstellte. Im 18. Jahrhundert wurden diese Türme als Pulverlager verwendet.

Seit 1965 stand der Michaelsturm der Pfadfindergruppe Salzburg9 Taxham-Richterhöhe als Heim zur Verfügung. Nach Anmietung des Josefsturms benutzt ihn nun die Pfadfindergruppe Salzburg 11 Morzg. Dieser Wechsel war dank dem Landesverband der Salzburger Pfadfinder möglich, der die beiden Türme von der Stadt Salzburg gepachtet hat.

Erwähnenswert

Peter Handke wohnte mit seiner Tochter Amina ab August 1979 für zehn Jahre in einem Anbau des historisierend im Stil eines Schlosses über dem Fels der Stadtmauer errichteten Hauses seines Freundes Hans Widrich im heute privat genutzten Teil der Richterhöhen-Wehranlage (heute Mönchsberg 17).

Am steilen Südabhang des Mönchsberges und des Festungsberges gab es vor Jahrhunderten verschiedene Weingärten. 2008 wurde von der Salzburger Pfadfindergilde unterhalb der Richterhöhe wieder mit dem Weinbau begonnen.

Quellen

Weblinks