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| − | Der Friedhof ist seit [[1879]] aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit [[1888]]. | + | Der Friedhof ist seit [[1879]] aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit [[1888]]. [[2014]] wurde er allerdings wieder reaktiviert und ist somit wieder einer der sechs [[Friedhöfe der Stadt Salzburg]]<ref>Quelle [http://salzburg.orf.at/news/stories/2677667/ ORF 6. November 2014]. |
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Version vom 24. Juni 2015, 12:50 Uhr
Der Sebastiansfriedhof an der Linzer Gasse in der rechtsufrigen Altstadt von Salzburg ist nach dem Vorbild eines italienische "Campo Santo" nächst der Kirche St. Sebastian errichtet.
Geschichte
Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem Bruderhof und der gotischen Sebastianskirche und noch früher wohl ein Pestfriedhof. Er wurde von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau bei dem italienischen Baumeister Andrea Bertoleto in Auftrag gegeben und von 1595 bis 1600 erbaut. Denn der Domfriedhof in der Altstadt musste dem Residenzbau weichen. Der Baumeister des Friedhofs verstarb 1596 und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt.
Der Friedhof ist seit 1879 aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit 1888. 2014 wurde er allerdings wieder reaktiviert und ist somit wieder einer der sechs Friedhöfe der Stadt SalzburgReferenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag..
- Constanze Mozart, † 1842, der Witwe von Wolfgang Amadeus Mozart, geborene von Weber
- Georg Nikolaus Nissen, † 1798, zweiter Ehemann von Constanze Mozart, dänischer Staatsrat
Weitere Persönlichkeiten:
- Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus
- Franz Matzenkopf II., kaiserlicher Münzenschneider
- Franziska Jagendeubel, geborene Hatzl, Witwe eines Salzburger Buchbinders, * 30. Dezember 1786 † 28. September 1859 - Tochter des Bartholomäus Hatzl, der eine Familienchronik begann, die bis ins 20. Jahrhundert fortgesetzt wurde - und deren Tochter Franziska Haagn, geborene Jagendeubel, * 6. Februar 1819, † 31. Oktober 1873, Lederersgattin aus Liefering und Mutter von Julius Haagn geborener Jagendeubel
- Vinzenz Maria Süß (* 1802), † (1886); städtischer Leihhausverwalter, Schriftsteller und Gründer des Salzburg Museums.
Literatur
- Dorn, Conrad : Der Friedhof zum heiligen Sebastian in Salzburg / Conrad Dorn. Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg. [Zeichn.: Conrad Dorn]. - Salzburg : Kulturamt d. Stadt Salzburg, 1969. - 224 S. - Lw. : S 123ff
Bildergalerie
Grabmal von Mathias, Emmerentia und Gotthard Bayrhammer, Arkadengrab Nr. 15; aus der Zeit um 1730; mit Bild Heilung des Blindgeborenen von Sebastian Stief, Mitte des 19. Jahrhunderts
weitere Bilder
Friedhof Sankt Sebastian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst, Verlag "Das Bergland-Buch", 1952 (Neuauflage)
- Dopsch, Heinz und Hoffmann, Robert: Salzburg, die Geschichte einer Stadt, Verlag Anton Pustet, 2. aktualisierte Auflage 2008, ISBN 978-3-7025-0598-1
- Beitrag St.-Sebastian-Kirche