Erzdiözese Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Als Diözese ist sie einer von neun kirchlichen Verwaltungsbezirken der Römisch-Katholischen Kirche in Österreich. Als Erzdiözese eine von | + | Als Diözese ist sie einer von neun kirchlichen Verwaltungsbezirken der Römisch-Katholischen Kirche in Österreich. Als Erzdiözese eine von zweien (neben Wien). Ihrem Oberhaupt unterstehen als [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] die Diözese Innsbruck, die Diözese Feldkirch, die Diözese Gurk-Klagenfurt und die Diözese Graz-Seckau. |
== Leitung == | == Leitung == | ||
| − | Die Erzdiözese wird vom [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] geleitet. Ihm zur Seite stehen ein [[Weihbischof]], ein [[Generalvikar]] und derzeit zwei [[Bischofsvikar]]e | + | Die Erzdiözese wird vom [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] geleitet. Ihm zur Seite stehen ein [[Weihbischof]], ein [[Generalvikar]] und derzeit zwei [[Bischofsvikar]]e. |
| − | + | Der Erzbischof wird vom [[Salzburger Domkapitel]] (seit 1933) aus einem vom Papst vorgelegten Dreiervorschlag gewählt. | |
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Die Erzdiözese Salzburg besteht aus 20 Dekanaten mit 210 Pfarreien, acht Seelsorgestellen und vier Wallfahrtskirchen mit eigenem Seelsorger. Von den 20 Dekanaten befinden sich 15 im Bundesland Salzburg, von diesen 15 wiederum vier in der Landeshauptstadt. | Die Erzdiözese Salzburg besteht aus 20 Dekanaten mit 210 Pfarreien, acht Seelsorgestellen und vier Wallfahrtskirchen mit eigenem Seelsorger. Von den 20 Dekanaten befinden sich 15 im Bundesland Salzburg, von diesen 15 wiederum vier in der Landeshauptstadt. | ||
===== Stadt Salzburg ===== | ===== Stadt Salzburg ===== | ||
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| − | In der Erzdiözese Salzburg gab es 2009 4916 685 Katholiken (- 1,12 Prozent zu 2008). Das entspricht einem Anteil von 75% an der Gesamtbevölkerung des Gebiets. Knapp 300 Diözesan- und Ordenspriester versehen hier ihren Dienst, davon sind 150 Weltpriester sowie 33 Ordenspriester. 21 von ihnen kommen aus anderen Ländern, von Polen, Rumänien, Kroatien über Tansania, Kongo bis Indien und der [[Bundesrepublik Deutschland]]. Unterstützt werden die Pfarrer von 40 Diakonen und 105 Pastoralassistentinnen und -assistenten<ref>{{Quelle SN|15. Juni 2011}}</ref>. | + | In der Erzdiözese Salzburg gab es 2009 4916 685 Katholiken (-1,12 Prozent zu 2008). Das entspricht einem Anteil von 75% an der Gesamtbevölkerung des Gebiets. Knapp 300 Diözesan- und Ordenspriester versehen hier ihren Dienst, davon sind 150 Weltpriester sowie 33 Ordenspriester. 21 von ihnen kommen aus anderen Ländern, von Polen, Rumänien, Kroatien über Tansania, Kongo bis Indien und der [[Bundesrepublik Deutschland]]. Unterstützt werden die Pfarrer von 40 Diakonen und 105 Pastoralassistentinnen und -assistenten<ref>{{Quelle SN|15. Juni 2011}}</ref>. |
Pastoralassistentinnen und -assistenten dürfen keine Sakramente spenden, halten aber Wortgottesdienste, leiten Begräbnisse und sind in der Erstkommunions- und Firmvorbereitung sowie in der Altenseelsorge tätig. | Pastoralassistentinnen und -assistenten dürfen keine Sakramente spenden, halten aber Wortgottesdienste, leiten Begräbnisse und sind in der Erstkommunions- und Firmvorbereitung sowie in der Altenseelsorge tätig. | ||
=== Kirchenaustritte === | === Kirchenaustritte === | ||
| − | Gegen Ende des [[20. Jahrhundert]]s setzte eine immer stärker werdende Austrittswelle ein. Verschärft durch verschiedene Skandale (sexuelle Übergriffe | + | Gegen Ende des [[20. Jahrhundert]]s setzte eine immer stärker werdende Austrittswelle ein. Verschärft durch verschiedene Skandale (sexuelle Übergriffe auf Jugendliche u.a.) erreichte 2009 die Austrittswelle einen neuen Höhepunkt. In Salzburg traten 2009 insgesamt 46nbsp;441 Personen der Kirche aus. Davon in den Tiroler Pfarren 16 010 Personen. 2008 waren es 7.163, in Tirol 1 867, somit um 2 722 Personen mehr als 2009. Keinen einzigen Kirchenaustritt verzeichneten vier der 210 Pfarren: [[Hüttschlag]], [[Muhr]], sowie Brandberg und Thierbach im Tiroler Teil. |
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| − | In Salzburg traten 2009 insgesamt 46nbsp;441 Personen der Kirche aus. Davon in den Tiroler Pfarren 16 010 Personen. 2008 waren es 7.163, in Tirol 1 867, somit um 2 722 Personen mehr als 2009. Keinen einzigen Kirchenaustritt verzeichneten vier der 210 Pfarren: [[Hüttschlag]], [[Muhr]], sowie Brandberg und Thierbach im Tiroler Teil. | ||
==== Die Austritte 2010 in Salzburg im Detail<ref>Quelle [[Salzburger Woche]] 21.Jänner 2011</ref> ==== | ==== Die Austritte 2010 in Salzburg im Detail<ref>Quelle [[Salzburger Woche]] 21.Jänner 2011</ref> ==== | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
| − | ''Hauptartikel: [[Erzbistum (Überblick)]]'' | + | [[Datei:Kirchenprovinz Salzburg um 798.jpg|thumb|Bayerische Kirchenprovinz und Erzbistum Salzburg im Mittelalter]] |
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| + | Die Anfänge der Erzdiözese Salzburg liegen im späten [[7. Jahrhundert]] mit dem Auftreten des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]]. Knapp 100 Jahre später erhob Papst Leo III. [[798]] auf Wunsch [[Karl der Große|Kaiser Karls des Großen]] den Bischof von Salzburg, [[Arno]], zum Erzbischof und Metropoliten der bayerischen Kirchenprovinz. Damit ist das Erzbistum Salzburg das älteste Erzbistum des deutschsprachigen Raumes. Als Suffraganbistümer wurden Arno damals [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] (alle in [[Bayern]]), Säben ([[Brixen]], [[Südtirol]]) und Neuburg an der Donau (Bayern) unterstellt. | ||
| − | + | Zu unterscheiden ist die Erzdiözese vom ehemalige [[Erzstift Salzburg]], dem weltlichen Herrschaftsbereich des Erzbischofs; im 13. Jahrhundert errang der Erzbischof die Landeshoheit in einem Gebiet, das zwar etwas größer war als das heutige Landesgebiet, aber nur einen kleinen Teil der Erzdiözese umfasste. | |
| − | + | Wesentlich verkleinert wurde die Erzdiözese, die sich zuvor bis an die [[Ungarn|ungarische]] Grenze erstreckte, im Jahr [[1786]] durch die Kirchenpolitik [[Joseph II.|Kaiser Josephs II.]], der die Diözesangrenzen in seinem Herrschaftsbereich mit den Landesgrenzen in Einklang zu bringen trachtete. So wurde die Salzburger Landesgrenze gegen [[Steiermark]] und [[Kärnten]] auch Diözesangrenze. | |
| − | In | + | In ihrer heutigen Ausdehnung wurde die Erzdiözese Salzburg [[1818]] eingerichtet. |
| − | Die Salzburger Erzbischöfe tragen bis heute zwei besondere Ehrentitel: Als ständige Vertreter des Papstes (Legati nati) in ihrer Kirchenprovinz tragen sie seit [[1026]] den "[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Legatenpurpur]]", der älter ist, als das Purpurgewand der Kardinäle. Nach langen Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Magdeburg sicherten sich die Erzbischöfe im [[17. Jahrhundert]] den Titel des [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|''Primas Germaniae'']], des ersten Kirchenfürsten in Deutschland. | + | <!-- (Das steht schon in einigen anderen Salzburgwiki-Artikeln und ist für die Diözese selbst eher unwichtig:) |
| − | + | Die Salzburger Erzbischöfe tragen bis heute zwei besondere Ehrentitel: Als ständige Vertreter des Papstes (''Legati nati'') in ihrer Kirchenprovinz tragen sie seit [[1026]] den "[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Legatenpurpur]]", der älter ist, als das Purpurgewand der Kardinäle. Nach langen Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Magdeburg sicherten sich die Erzbischöfe im [[17. Jahrhundert]] den Titel des [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|''Primas Germaniae'']], des ersten Kirchenfürsten in Deutschland. | |
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| − | Datei:Pfarrkirche in St. Johann in Tirol, Erzdiözese Salzburg b St. Johann i. T. 23.5.08 007.jpg|Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in St. Johann in Tirol | + | Datei:Pfarrkirche in St. Johann in Tirol, Erzdiözese Salzburg b St. Johann i. T. 23.5.08 007.jpg|Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in St. Johann in Tirol |
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Datei:Stadtpfarrkirche Wörgl.jpg|Stadtpfarrkirche Wörgl | Datei:Stadtpfarrkirche Wörgl.jpg|Stadtpfarrkirche Wörgl | ||
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| − | Datei:Pfarrkirche | + | Datei:Pfarrkirche Oberau.jpg|Pfarrkirche Oberau in der Wildschönau |
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| + | Datei:Pfarrkirche Oberau, Altarfoto.jpg|Pfarrkirche Oberau, Altarfoto | ||
| + | Datei:Pfarrkirche Auffach.jpg|Pfarrkirche Auffach im Wildschönautal | ||
Datei:Pfarrkirche Thierbach im Wildschönautal.JPG|Pfarrkirche Thierbach im Wildschönautal | Datei:Pfarrkirche Thierbach im Wildschönautal.JPG|Pfarrkirche Thierbach im Wildschönautal | ||
Datei:Pfarrkirche Thierbach, Innenansicht mit der Erntekrone.JPG|Pfarrkirche Thierbach, Innenansicht mit der Erntekrone | Datei:Pfarrkirche Thierbach, Innenansicht mit der Erntekrone.JPG|Pfarrkirche Thierbach, Innenansicht mit der Erntekrone | ||
Version vom 24. November 2012, 19:03 Uhr
Die Erzdiözese Salzburg (lat. Archidioecesis Salisburgensis) umfasst die Stadt und das Bundesland Salzburg sowie den Nordosten Tirols.
Als Diözese ist sie einer von neun kirchlichen Verwaltungsbezirken der Römisch-Katholischen Kirche in Österreich. Als Erzdiözese eine von zweien (neben Wien). Ihrem Oberhaupt unterstehen als Suffraganbistümer die Diözese Innsbruck, die Diözese Feldkirch, die Diözese Gurk-Klagenfurt und die Diözese Graz-Seckau.
Leitung
Die Erzdiözese wird vom Salzburger Erzbischof geleitet. Ihm zur Seite stehen ein Weihbischof, ein Generalvikar und derzeit zwei Bischofsvikare.
Der Erzbischof wird vom Salzburger Domkapitel (seit 1933) aus einem vom Papst vorgelegten Dreiervorschlag gewählt.
Derzeit (2012) wird die Erzdiözese noch vom aus Altersgründen scheidenden Alois Kothgasser geleitet, Weihbischof ist Andreas Laun, Generalvikar Hansjörg Hofer, Bischofsvikare sind Matthäus Appesbacher und Johann Reißmeier.
Gliederung
Die Erzdiözese Salzburg besteht aus 20 Dekanaten mit 210 Pfarreien, acht Seelsorgestellen und vier Wallfahrtskirchen mit eigenem Seelsorger. Von den 20 Dekanaten befinden sich 15 im Bundesland Salzburg, von diesen 15 wiederum vier in der Landeshauptstadt.
Stadt Salzburg
Land Salzburg
- Dekanat Bergheim
- Dekanat Sankt Georgen
- Dekanat Köstendorf
- Dekanat Thalgau
- Dekanat Hallein
- Dekanat Altenmarkt
- Dekanat St. Johann im Pongau
- Dekanat Tamsweg
- Dekanat Taxenbach
- Dekanat Saalfelden
- Dekanat Stuhlfelden
Tirol
- Dekanat St. Johann in Tirol
- Dekanat Kufstein
- Dekanat Brixen im Thale
- Dekanat Reith im Alpbachtal
- Dekanat Zell am Ziller
Zahlen
In der Erzdiözese Salzburg gab es 2009 4916 685 Katholiken (-1,12 Prozent zu 2008). Das entspricht einem Anteil von 75% an der Gesamtbevölkerung des Gebiets. Knapp 300 Diözesan- und Ordenspriester versehen hier ihren Dienst, davon sind 150 Weltpriester sowie 33 Ordenspriester. 21 von ihnen kommen aus anderen Ländern, von Polen, Rumänien, Kroatien über Tansania, Kongo bis Indien und der Bundesrepublik Deutschland. Unterstützt werden die Pfarrer von 40 Diakonen und 105 Pastoralassistentinnen und -assistenten[1].
Pastoralassistentinnen und -assistenten dürfen keine Sakramente spenden, halten aber Wortgottesdienste, leiten Begräbnisse und sind in der Erstkommunions- und Firmvorbereitung sowie in der Altenseelsorge tätig.
Kirchenaustritte
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzte eine immer stärker werdende Austrittswelle ein. Verschärft durch verschiedene Skandale (sexuelle Übergriffe auf Jugendliche u.a.) erreichte 2009 die Austrittswelle einen neuen Höhepunkt. In Salzburg traten 2009 insgesamt 46nbsp;441 Personen der Kirche aus. Davon in den Tiroler Pfarren 16 010 Personen. 2008 waren es 7.163, in Tirol 1 867, somit um 2 722 Personen mehr als 2009. Keinen einzigen Kirchenaustritt verzeichneten vier der 210 Pfarren: Hüttschlag, Muhr, sowie Brandberg und Thierbach im Tiroler Teil.
Die Austritte 2010 in Salzburg im Detail[2]
| Stadt Salzburg | Flachgau | Tennengau | Pongau | Lungau | Pinzgau |
|---|---|---|---|---|---|
| 1749 | 1372 | 580 | 626 | 119 |
Wolfgang Kumpfmüller, Leiter der Presseabteilung der Erzdiözese Salzburg, erklärt, dass der durchschnittliche Kirchenbeitrag pro Person rund 120 Euro pro Jahr betrage. Das Salzburger Kirchenbudget betrug für 2011 rund 42,4 Millionen Euro, 860 000 Euro weniger aufgrund der Kirchenaustritte 2009. Die Erzdiöseze, die 700 Personen beschäftigt, davon 235 Geistliche, musste 2011 bei den Sachausgaben um fünf Prozent das Budget kürzen; nicht gespart wurde beim Personal und Bauinvestitionen.
Austritte 2011 in Salzburg[3]
Nachdem 2010 7 163 Katholiken ausgetreten waren, waren es 2011 nur 4 441.
Mit 31. Dezember 2011 gab es in der Erzdiözese 147 Pfarren in Salzburg und 63 in Tirol mit 487 691 Katholiken.
Zahl der Kirchenaustritte Österreichweit
| 1981 | 1986 | 1991 | 1995 | 1998 | 2004 | 2009 | 2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berufung Groers zum Wiener Erzbischof | Berufung Krenns zum Bischof von St. Pölten | Rücktritt Groers nach Missbrauchsvorwürfen | Sexskandal im Priesterseminar St. Pölten | Wagner wird Linzer Weihbischof | Bekanntwerden neuer Missbrauchsfälle |
Kirchenaustritte nach Diözesen 2010 (Stand vorläufig)
| Erklärung | Wien | Graz-Seckau | Linz | St. Pölten | Salzburg | Innsbruck | Gurk-Klagenfurt | Feldkirch | Eisenstadt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Personen | |||||||||
| in % zu 2009 |
Geschichte
- Hauptartikel: Erzbistum (Überblick)
Die Anfänge der Erzdiözese Salzburg liegen im späten 7. Jahrhundert mit dem Auftreten des hl. Rupert. Knapp 100 Jahre später erhob Papst Leo III. 798 auf Wunsch Kaiser Karls des Großen den Bischof von Salzburg, Arno, zum Erzbischof und Metropoliten der bayerischen Kirchenprovinz. Damit ist das Erzbistum Salzburg das älteste Erzbistum des deutschsprachigen Raumes. Als Suffraganbistümer wurden Arno damals Regensburg, Passau, Freising (alle in Bayern), Säben (Brixen, Südtirol) und Neuburg an der Donau (Bayern) unterstellt.
Zu unterscheiden ist die Erzdiözese vom ehemalige Erzstift Salzburg, dem weltlichen Herrschaftsbereich des Erzbischofs; im 13. Jahrhundert errang der Erzbischof die Landeshoheit in einem Gebiet, das zwar etwas größer war als das heutige Landesgebiet, aber nur einen kleinen Teil der Erzdiözese umfasste.
Wesentlich verkleinert wurde die Erzdiözese, die sich zuvor bis an die ungarische Grenze erstreckte, im Jahr 1786 durch die Kirchenpolitik Kaiser Josephs II., der die Diözesangrenzen in seinem Herrschaftsbereich mit den Landesgrenzen in Einklang zu bringen trachtete. So wurde die Salzburger Landesgrenze gegen Steiermark und Kärnten auch Diözesangrenze.
In ihrer heutigen Ausdehnung wurde die Erzdiözese Salzburg 1818 eingerichtet.
Bildergalerie der Kirchen im Tiroler Bereich der Erzdiözese Salzburg
Quellen
- Salzburgwiki
- Homepage der Erzdiözese
- "Salzburger Nachrichten", 12. Jänner 2011
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 15. Juni 2011
- ↑ Quelle Salzburger Woche 21.Jänner 2011
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 11. Jänner 2012