Kreuzkogel (Bad Gastein): Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Kreuzkogel''' ist ein Berg am Rand der [[Goldberggruppe]], dessen Gipfel auf 2.686 [[m ü. A.]] liegt.
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Der Kreuzkogel befindet sich in [[Sportgastein]], ein Ort im [[Naßfeldtal]] am Talschluss des [[Gasteiner Tal]]es im [[Pongau]]. Er liegt am nördlichen und östlichen Rand der Goldberggruppe mit dem [[Niederer Tauern|Niederen Tauern]], auch Mallnitzer Tauern genannt und der dort befindlichen [[Hagener Hütte]]. Westlich des Kreuzkogels liegt der Talboden des Naßfeldtales unterhalb der Gipfel der Goldberggruppe, mit dem [[Siglitztal]], dem [[Bockharttal]], der [[Bockhartscharte]] und dem [[Großer Silberpfennig|Großen Silberpfennig]]. Nordwestlich des Kreuzkogels befinden sich der [[Salesenkogel]]  auf 2.681 m ü. A. und der [[Radhausberg]] auf 2.618 m ü. A. Im Norden des Kreuzkogels liegen [[Stubnerkogel]] und [[Gasteinertal]]. Im Osten befindet sich die [[Ankogelgruppe]] mit dem [[Ankogel]] und dem [[Korntauern]], auch Hoher Tauern genannt und dem nahe gelegenen [[Hannoverhaus]], eine der [[Berghütten im Bundesland Salzburg]].
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Der Kreuzkogel befindet sich in [[Sportgastein]], ein Ort im [[Naßfeldtal]] am Talschluss des [[Gasteiner Tal]]es im [[Pongau]]. Er liegt am nördlichen und östlichen Rand der Goldberggruppe mit dem [[Niederer Tauern|Niederen Tauern]], auch Mallnitzer Tauern genannt und der dort befindlichen [[Hagener Hütte]]. Westlich des Kreuzkogels liegt der Talboden des Naßfeldtales unterhalb der Gipfel der Goldberggruppe, mit dem [[Siglitztal]], dem [[Bockharttal]], der [[Bockhartscharte]] und dem [[Großer Silberpfennig|Großen Silberpfennig]]. Nordwestlich des Kreuzkogels befinden sich der [[Salesenkogel]]  auf 2 681 m ü. A. und der [[Radhausberg]] auf 2 618 m ü. A. Im Norden des Kreuzkogels liegen [[Stubnerkogel]] und [[Gasteinertal]]. Im Osten befindet sich die [[Ankogelgruppe]] mit dem [[Ankogel]] und dem [[Korntauern]], auch Hoher Tauern genannt und dem nahe gelegenen [[Hannoverhaus]], eine der [[Berghütten im Bundesland Salzburg]].
  
 
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Der Gipfel des Kreuzkogels bildet aufgrund seiner Höhe und Lage einen Aussichtspunkt mit einmaligem Rundblick. Er trägt ein weithin sichtbares, in der Sonne silbrig leuchtendes Gipfelkreuz und ist die zentrale Erhebung im [[Skigebiet Sportgastein]], das das höchstgelegene Skigebiet im [[Bundesland Salzburg]] ist, ohne ein Gletscherskigebiet zu sein. Er ist für den [[Wintersport]] durch die [[Goldbergbahn]] erschlossen und aber auch ein Ziel für Skitourengeher. An seinen Westabhängen liegen der [[Knappenbäudelsee]] und das [[Ödenkar]] mit zahlreichen Spuren des ehemaligen [[Goldbergbau]]es. [[1910]] wurde am Kreuzkogel in einer Höhe von 2600 m die [[Axt vom Radhausberg]] gefunden. Es handelt sich um eine Lochaxt aus der späten Jungsteinzeit, die auf die Begehung der Alpenübergänge bereits in dieser Zeit verweist.  
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Der Gipfel des Kreuzkogels bildet aufgrund seiner Höhe und Lage einen Aussichtspunkt mit einmaligem Rundblick. Er trägt ein weithin sichtbares, in der Sonne silbrig leuchtendes [[Gipfelkreuz]] und ist die zentrale Erhebung im [[Skigebiet Sportgastein]], das das höchstgelegene Skigebiet im [[Bundesland Salzburg]] ist, ohne ein Gletscherskigebiet zu sein. Er ist für den [[Wintersport]] durch die [[Goldbergbahn]] erschlossen und aber auch ein Ziel für Skitourengeher. An seinen Westabhängen liegen der [[Knappenbäudelsee]] und das [[Ödenkar]] mit zahlreichen Spuren des ehemaligen [[Goldbergbau]]es. [[1910]] wurde am Kreuzkogel in einer Höhe von 2 600 m die [[Axt vom Radhausberg]] gefunden. Es handelt sich um eine Lochaxt aus der späten Jungsteinzeit, die auf die Begehung der Alpenübergänge bereits in dieser Zeit verweist.  
  
 
Auf dem Talboden eröffnen sich im Winter mit Loipen zum [[Langlaufen]], mit Winterwanderwegen und [[Schlittenhundefahrten]] weitere Möglichkeiten. Im Sommer wird im Naßfeldtal am Fuße des Kreuzkogels [[Almwirtschaft]] betrieben und zahlreiche Wege laden zum Wandern und Bergsteigen ein.
 
Auf dem Talboden eröffnen sich im Winter mit Loipen zum [[Langlaufen]], mit Winterwanderwegen und [[Schlittenhundefahrten]] weitere Möglichkeiten. Im Sommer wird im Naßfeldtal am Fuße des Kreuzkogels [[Almwirtschaft]] betrieben und zahlreiche Wege laden zum Wandern und Bergsteigen ein.

Version vom 12. September 2012, 14:32 Uhr

Der Kreuzkogel
Blick vom Kreuzkogel über das Gasteinertal nach Norden
Blick nach Süden; Goldberggruppe mit Mallnitzer Tauern und Hagener Hütte

Der Kreuzkogel ist ein Berg am Rand der Goldberggruppe, dessen Gipfel auf 2 686 m ü. A. liegt.

Geographie

Der Kreuzkogel befindet sich in Sportgastein, ein Ort im Naßfeldtal am Talschluss des Gasteiner Tales im Pongau. Er liegt am nördlichen und östlichen Rand der Goldberggruppe mit dem Niederen Tauern, auch Mallnitzer Tauern genannt und der dort befindlichen Hagener Hütte. Westlich des Kreuzkogels liegt der Talboden des Naßfeldtales unterhalb der Gipfel der Goldberggruppe, mit dem Siglitztal, dem Bockharttal, der Bockhartscharte und dem Großen Silberpfennig. Nordwestlich des Kreuzkogels befinden sich der Salesenkogel auf 2 681 m ü. A. und der Radhausberg auf 2 618 m ü. A. Im Norden des Kreuzkogels liegen Stubnerkogel und Gasteinertal. Im Osten befindet sich die Ankogelgruppe mit dem Ankogel und dem Korntauern, auch Hoher Tauern genannt und dem nahe gelegenen Hannoverhaus, eine der Berghütten im Bundesland Salzburg.

Beschreibung

Der Gipfel des Kreuzkogels bildet aufgrund seiner Höhe und Lage einen Aussichtspunkt mit einmaligem Rundblick. Er trägt ein weithin sichtbares, in der Sonne silbrig leuchtendes Gipfelkreuz und ist die zentrale Erhebung im Skigebiet Sportgastein, das das höchstgelegene Skigebiet im Bundesland Salzburg ist, ohne ein Gletscherskigebiet zu sein. Er ist für den Wintersport durch die Goldbergbahn erschlossen und aber auch ein Ziel für Skitourengeher. An seinen Westabhängen liegen der Knappenbäudelsee und das Ödenkar mit zahlreichen Spuren des ehemaligen Goldbergbaues. 1910 wurde am Kreuzkogel in einer Höhe von 2 600 m die Axt vom Radhausberg gefunden. Es handelt sich um eine Lochaxt aus der späten Jungsteinzeit, die auf die Begehung der Alpenübergänge bereits in dieser Zeit verweist.

Auf dem Talboden eröffnen sich im Winter mit Loipen zum Langlaufen, mit Winterwanderwegen und Schlittenhundefahrten weitere Möglichkeiten. Im Sommer wird im Naßfeldtal am Fuße des Kreuzkogels Almwirtschaft betrieben und zahlreiche Wege laden zum Wandern und Bergsteigen ein.

Quellen

  • WK 191, 1:50.000, Gasteiner Tal, Wagrain, Großarltal, freytag & berndt, Wien