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Der '''{{PAGENAME}}''' war ein Anwesen im heutigen Stadtteil [[Riedenburg]].
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Der '''Lanserhof''' (''Reiffenstuelhof'', auch ''Kleiner Lazaretthof'', ''A[t]zwangerhof'', ''Würstlhof'', zuletzt ''Lanserhof'')<ref>Quelle wikipedia.de "Riedenburg"</ref> war ein Anwesen im heutigen [[Salzburger Stadtteil]] [[Riedenburg]].
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==Vorgeschichte und Geschichte==
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== Geschichte ==
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Im Jahr [[1711]] wurde ein auf dem "[[Leopoldskroner Moos|Wildenmoß]]" an der Riedenburg gelegener Grund "bauräthig" gemacht.<ref>Hof[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|urbar]]es Grundbuch der [[Stadt Salzburg]], zitiert in der nachfolgend genannten Quelle.</ref> [[1718]] entstand darauf ein Stadel mit einer Feuerstatt.<ref name="gis">[http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&ns_sel_search4=address&nsa_txt_street=Lanserhofstra%DFe&nsa_txt_hnr=&nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen ''Info zu 'Lanserhofstraße' ''] auf gis.stadt-salzburg.at.</ref> [[1733]] bewilligte die [[Hofkammer]] den Bau einer "neuen Behausung mit 6 Feuerstätten".<ref name="gis"/>
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Im Jahr [[1711]] wurde ein auf dem "[[Leopoldskroner Moos|Wildenmoß]]" an der Riedenburg gelegener Grund "bauräthig" gemacht.<ref>Hof[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|urbar]]es Grundbuch der Stadt Salzburg, zitiert in der nachfolgend genannten Quelle.</ref> [[1718]] entstand darauf ein Stadel mit einer Feuerstatt.<ref name="gis">[http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&ns_sel_search4=address&nsa_txt_street=Lanserhofstra%DFe&nsa_txt_hnr=&nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen ''Info zu 'Lanserhofstraße' ''] auf gis.stadt-salzburg.at.</ref>
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Besitzer dieses Anwesens war [[1769]] die Hofratsgattin Ignatia [[Steinhauser]]<nowiki></nowiki>in, danach der bürgerliche Handelsmann und Spezereiwarenhändler [[Raimund Felix Atzwanger]].<ref name="gis"/> Dessen Tochter Josefa heiratete [[1799]] den Handelsfaktor Ignaz Franz [[Würstl (Familie)|Würstl]], mit dem sie die Söhne Raimund und Ignatz hatte.<ref name="gis"/> Das Anwesen, das nun "Würstlhof" genannt wurde, umfasste drei Gebäude (A[t]zwangerhof, Meier- und Gartenhaus) sowie Gründe im Flächenausmaß von 16&nbsp;Joch und 340&nbsp;Quadratklaftern.<ref name="gis"/>
[[1733]] bewilligte die [[Hofkammer]] den Bau einer "neuen Behausung mit 6 Feuerstätten".<ref name="gis"/>
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Besitzer dieses Anwesens war [[1769]] die Hofratsgattin Ignatia [[Steinhauser]]<nowiki></nowiki>in, danach der bürgerliche Handelsmann und Spezereiwarenhändler Felix [[Atzwanger]].<ref name="gis"/> Dessen Tochter Josefa heiratete [[1799]] den Handelsfaktor Ignaz Franz [[Würstl]], mit dem sie die Söhne Raimund und Ignatz hatte.<ref name="gis"/> Das Anwesen, das nun "Würstlhof" genannt wurde, umfasste drei Gebäude (Atzwangerhof, Meier- und Gartenhaus) sowie Gründe im Flächenausmaß von 16&nbsp;Joch und 340&nbsp;Quadratklaftern.<ref name="gis"/>
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[[1834]] heiratete Therese, die Witwe nach Ignatz Würstl<ref>Dem ''Jüngeren'', vgl. dazu auch den Artikel [[Lanser]].</ref>, den Privatier Georg [[Lanser|von Lanser]].<ref name="gis"/> In dessen Alleinbesitz ging das Anwesen im Jahr [[1858]] über.<ref name="gis"/>Nach Georgs von Lansers Tod ([[1864]]) wurde die Ziehtochter Josefa Freifrau von [[Prankh]], geborene Würstl, Alleinbesitzerin des Lanserhofes.<ref name="gis"/>
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[[1834]] heiratete Therese, die Witwe nach Ignatz Würstl<ref>Dem ''Jüngeren'', vgl. dazu auch den Artikel "[[Lanser]]".</ref>, den Privatier Georg [[Lanser|von Lanser]].<ref name="gis"/> In dessen Alleinbesitz ging das Anwesen im Jahr [[1858]] über.<ref name="gis"/> Nach Georgs Tod ([[1864]]) wurde die Ziehtochter Josefa Freifrau von [[Prankh]], geb. Würstl, Alleinbesitzerin des Lanserhofes.<ref name="gis"/>
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[[1898]] war Pastor Michael Vollert Besitzer des Lanserhofes, auf dem es in diesem Jahr am [[16. August]] einen [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] gegeben hatte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18980820&seite=4&zoom=33&query=%22Lanserhof%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 20. August 1898, Seite 4 sowie [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&datum=18980820&query=%22Lanserhof%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Neue Warte am Inn, Ausgabe 20. August 1898, Seite 6 mit genauer Beschreibung des Brandes</ref>
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Der Name "{{PAGENAME}}" wurde auf die ([[1975]] so benannte) [[Lanserhofstraße]] und die (nach 1975 errichtete) [[Lanserhofsiedlung]] übertragen.
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Der Lanserhof hatte die Adresse [[Moosstraße]] 4,<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19151124&query=%22Lanserhof%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 24. November 1915, Seite 10</ref> (heute Moosstraße 17)<ref>[https://www.marterl.at/index.php?id=54&oid=3030 www.marterl.at]</ref>. [[1975]] wurde die [[Lanserhofstraße]] nach der Lanserhof und die (nach 1975 errichtete) [[Lanserhofsiedlung]] benannt.
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==Quellen und Anmerkungen==
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Geblieben ist das [[Einfahrtstor zum ehemaligen Lanserhof]] an der Kreuzung [[Leopoldskronstraße]] und [[Nußdorferstraße]], das der [[Barock]]zeit nachempfunden ist. Heute ist das Grundstück im Besitz der Familie Jonak.
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== Quellen und Anmerkungen ==
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Riedenburg]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Gebäude]]
 
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Gebäude]]
[[Kategorie:Riedenburg]]