Höllbräu-Keller: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Höllbräu-Keller befand genau nördlich des heutigen Gebäudes der Talstation der [[Festungsbahn]] und gehörte zum [[Höllbräu]] in der [[Judengasse]]. Die Adresse war [[Festungsgasse 4]]. | Der Höllbräu-Keller befand genau nördlich des heutigen Gebäudes der Talstation der [[Festungsbahn]] und gehörte zum [[Höllbräu]] in der [[Judengasse]]. Die Adresse war [[Festungsgasse 4]]. | ||
| − | In ihm fanden immer wieder Feiern und Versammlungen statt. So auch eine ''freie Schuhmacher-Versammlung'' am [[14. Dezember]] [[1902]] statt.<ref>Quelle [ | + | In ihm fanden immer wieder Feiern und Versammlungen statt. So auch eine ''freie Schuhmacher-Versammlung'' am [[14. Dezember]] [[1902]] statt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19030102&query=%22H%c3%b6llbr%c3%a4u+Keller%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 32. Jänner 1903, Setie 3</ref> Auch die Verbandsortsgruppe der Schneider traf sich hier und die Landesgewerkschaftskonferenz fand im Keller statt. |
| − | Offensichtlich wurde der Keller jedoch in den [[1910er]]-Jahren auch für die [[Restauration Schanzl]] verwendet (die ebenfalls dem Höllbräu gehörte), wie aus einer zeitgenössischen Werbung hervorgeht: "''Höllbräu-Keller (Schanzl), schönster Kellergarten Salzburgs! Station [[Künstlerhaus]]-[[Nonntal]] der [[Rote Elektrische|elektrischen Bahn]] [[Berchtesgaden]] - [[Königssee]]...''"<ref>Quelle [ | + | Offensichtlich wurde der Keller jedoch in den [[1910er]]-Jahren auch für die [[Restauration Schanzl]] verwendet (die ebenfalls dem Höllbräu gehörte), wie aus einer zeitgenössischen Werbung hervorgeht: "''Höllbräu-Keller (Schanzl), schönster Kellergarten Salzburgs! Station [[Künstlerhaus]]-[[Nonntal]] der [[Rote Elektrische|elektrischen Bahn]] [[Berchtesgaden]] - [[Königssee]]...''"<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19120701&query=%22H%c3%b6llbr%c3%a4u+Keller%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 1. Juli 1912 Seite 7</ref> |
| − | Jedenfalls wird 1913 noch mit "Höllbräu-Keller Festungsgasse" geworben.<ref>Quelle [ | + | Jedenfalls wird 1913 noch mit "Höllbräu-Keller Festungsgasse" geworben.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19130916&query=%22H%c3%b6llbr%c3%a4u+Keller%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 16. September 1913, Seite 7</ref> |
Im [[Bayern|bayerischen]] [[Traunstein]] gab es ebenfalls einen ''Höllbräu-Keller''. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Salzburger Höllbräu ist ist noch nicht geklärt (2019). | Im [[Bayern|bayerischen]] [[Traunstein]] gab es ebenfalls einen ''Höllbräu-Keller''. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Salzburger Höllbräu ist ist noch nicht geklärt (2019). | ||
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* [[Stefan Haslacher|Haslacher, Stefan]]; [[Michael Günther|Günther, Michael]]: [[Unbekannte Festung Hohensalzburg]], [[Verlag Anton Pustet]], 2013, Karte in den Einbänden von Oberst [[Emil Hettwer]] aus dem Jahr [[1905]] | * [[Stefan Haslacher|Haslacher, Stefan]]; [[Michael Günther|Günther, Michael]]: [[Unbekannte Festung Hohensalzburg]], [[Verlag Anton Pustet]], 2013, Karte in den Einbänden von Oberst [[Emil Hettwer]] aus dem Jahr [[1905]] | ||
| − | * [ | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980120&query=%22H%c3%b6llbr%c3%a4u+Keller%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 20. Jänner 1898, Seite 4 |
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
Version vom 10. September 2022, 12:15 Uhr
Der Höllbräu-Keller ist ein heute nicht mehr bestehende Bierkeller am Fußes des Festungsberges in der Altstadt von der Stadt Salzburg.
Geschichte
Der Höllbräu-Keller befand genau nördlich des heutigen Gebäudes der Talstation der Festungsbahn und gehörte zum Höllbräu in der Judengasse. Die Adresse war Festungsgasse 4.
In ihm fanden immer wieder Feiern und Versammlungen statt. So auch eine freie Schuhmacher-Versammlung am 14. Dezember 1902 statt.[1] Auch die Verbandsortsgruppe der Schneider traf sich hier und die Landesgewerkschaftskonferenz fand im Keller statt.
Offensichtlich wurde der Keller jedoch in den 1910er-Jahren auch für die Restauration Schanzl verwendet (die ebenfalls dem Höllbräu gehörte), wie aus einer zeitgenössischen Werbung hervorgeht: "Höllbräu-Keller (Schanzl), schönster Kellergarten Salzburgs! Station Künstlerhaus-Nonntal der elektrischen Bahn Berchtesgaden - Königssee..."[2]
Jedenfalls wird 1913 noch mit "Höllbräu-Keller Festungsgasse" geworben.[3]
Im bayerischen Traunstein gab es ebenfalls einen Höllbräu-Keller. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Salzburger Höllbräu ist ist noch nicht geklärt (2019).
Quellen
- Haslacher, Stefan; Günther, Michael: Unbekannte Festung Hohensalzburg, Verlag Anton Pustet, 2013, Karte in den Einbänden von Oberst Emil Hettwer aus dem Jahr 1905
- ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 20. Jänner 1898, Seite 4