Mirabellgarten: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 20. Februar 2010, 11:30 Uhr

Der Mirabellgarten vom Rosenhügel aus in Richtung Altstadt
Datei:Datei-Mirabellgarten 01.jpg
Impression im Mirabellgarten
Datei:Mirabellgarten Rosengarten.jpg
Impression im Mirabellgarten
Pegasus mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

Der Mirabellgarten umgibt das Schloss Mirabell in der Salzburger Neustadt.

Geschichte

Die barocke Gartenanlage wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach angelegt und um 1730 von Anton Danreiter verändert. Auch die Marmorballustrade mit ihren Vasen wurde von Fischer von Erlach entworfen. Die auf den Ballustraden stehenden antiken Statuen sind 1689 geschaffen worden. Um das zentrale Springbrunnenbecken gruppieren sich vier Figurengruppen, "Raub der Proserpina", "Raub der Helena", "Aeneas und Anchises" sowie "Anthaeus". Die beiden borghesischen Fechterpaare am stadtseitigen Eingang sind historische Kopien.

Schon 1631 ließ Erzbischof Paris Graf Lodron einen Eingang zum Garten hin zum heutigen Makartplatz errichten. Doch erst ab 1854 wurde der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph I. öffentlich zugänglich gemacht.

Der Pegasus

Das geflügelte Pferd Pegasus von Kaspar Gras im gleichnamigen Brunnen war ursprünglich Teil der Kapitelschwemme, übersiedelte später auf den Mirabellplatz zur Mirabellschwemme und kam 1913 an den heutigen Standort. Die paarweisen Löwen und die Einhörner stammen wohl aus dem Schlossgarten Klessheim.

2008 wurde der Brunnen für € 15.000.-- saniert.

Die Orangerie

Die Orangerie mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um 1725.

Das Heckentheater

Das kleine langgestreckte Heckentheater mit seinen von geschnitteten Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen 1704 und 1718 auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet.

Das Vogelhaus, auch Ausstellungspavillon

Das Vogelhaus muss 2009 saniert werden.

Die Wasserbastei

Die Wasserbastei ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Die Basis dieser erhaltenen Wehranlage ist nach 1860 stark eingeschüttet worden. Hier sind derzeit die bekannten Marmorzwerge (siehe Zwergelgarten) aufgestellt.

Angrenzende Gebäude

Bildergalerie

Weblinks

Quelle