Pferdeschwemme (Hofmarstallschwemme): Unterschied zwischen den Versionen

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K (Peter Krackowizer verschob die Seite Pferdeschwemme (Marstallschwemme) nach Pferdeschwemme (Hofstallschwemme): lt. Nachruf Eberhard Fugger in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 12. Juli 1919, Seite 65ff)
(lt. Nachruf auf Eberhard Fugger in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 12. Juli 1919, Seite 65ff heißt die Schwemme Hofstallschwemme)
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[[Datei:Pferdeschwemme Marstallschwemme Sturz des Bellerophontes von Pegasos.jpg|thumb|Bellerophontes stürzt vom geflügelten Pferd '[[Pegasusbrunnen|Pegasos]]']]
 
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Die '''Marstallschwemme''', für viele Salzburger die ''Pferdeschwemme'', ist eine der beiden erhaltenen Salzburger [[Pferdeschwemme]]n und ein [[Brunnen in der Stadt Salzburg|Brunnen]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.
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Die '''Hofstallschwemme''', für viele Salzburger die ''Pferdeschwemme'', ist eine der beiden erhaltenen Salzburger [[Pferdeschwemme]]n und ein [[Brunnen in der Stadt Salzburg|Brunnen]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.
  
 
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* ''Hauptartikel: [[Pferdegemälde von Franz Anton Ebner (Marstallschwemme)]]''
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Die plastische Gliederung der Schauwand und ihre heutige Secco-Malerei wurde im Jahr [[1732]] vom namhaften Salzburger [[Barock]]<nowiki>maler</nowiki> [[Franz Anton Ebner]] unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] phantasievoll mit elf verschiedenen Pferden neu gestaltet.
 
Die plastische Gliederung der Schauwand und ihre heutige Secco-Malerei wurde im Jahr [[1732]] vom namhaften Salzburger [[Barock]]<nowiki>maler</nowiki> [[Franz Anton Ebner]] unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] phantasievoll mit elf verschiedenen Pferden neu gestaltet.
  
 
== Kunstgeschichte ==
 
== Kunstgeschichte ==
* [[Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter]], ca. 1740, Die Marstallschwemme in ursprünglicher Form  
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* [[Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter]], ca. 1740, Die Hofstallschwemme in ursprünglicher Form  
 
* [[Johann Michael Sattler]], "Die Pferdeschwemme bei den Hofstallungen in Salzburg (Kosmorama)", 1828, Öl auf Leinwand, Salzburg Museum, Inv.-Nr. 53-25  
 
* [[Johann Michael Sattler]], "Die Pferdeschwemme bei den Hofstallungen in Salzburg (Kosmorama)", 1828, Öl auf Leinwand, Salzburg Museum, Inv.-Nr. 53-25  
  
 
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Datei:Pferdeschwemme-Herbert-von-Karajan-Platz.jpg|Die bekannte Pferdeschwemme (Marstallschwemme)
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Datei:Pferdeschwemme Marstallschwemme 01.jpg |Rossebändiger als Kampf von Mäßigung (Tugend) und Unmaß (Wildheit, Untugend)  
 
Datei:Pferdeschwemme nachts.jpg|Nachts während der [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]]
 
Datei:Pferdeschwemme nachts.jpg|Nachts während der [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]]

Version vom 21. August 2019, 09:01 Uhr

Karte
Der Rossbändiger bei der Pferdschwemme.
Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter, ca. 1740
Die Hofstallschwemme in ursprünglicher Form
Hofmarstall, im Bild: links

Die Hofstallschwemme, für viele Salzburger die Pferdeschwemme, ist eine der beiden erhaltenen Salzburger Pferdeschwemmen und ein Brunnen in der Salzburger Altstadt. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Lage

Sie befindet sich am Herbert-von-Karajan-Platz nördlich des nordöstlichen Portals des Sigmundstors in der Salzburger Altstadt.

Name

Diese Pferdeschwemme heißt 'Hofstallschwemme', weil sie zum Hofmarstall gehört, der sich südöstlich davon befand.

Geschichte

1695 bis 1696 ließ Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun hier im Zuge der Erweiterung des Hofmarstalles eine Schwemme (Bad) für die Pferde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichten. Weil am Mönchsberg schon der Schüttkasten für den Marstall stand, wurde die Pferdeschwemme mit einer eigenen Rückwand versehen, um diesen zu verbergen. Die Schauwand mit kunstvollen Pferdefresken stammt in der Erstanlage ebenso aus der Zeit Fischer von Erlachs.

Beschreibung

Der Rossebändiger

Der Rossebändiger, ein sich aufbäumendes Pferd bändigend, befindet sich in der Mitte der Schwemme. Die Skulpturengruppe wurde 1695 geschaffen und ist ein frühes Hauptwerk von Michael Bernhard Mandl. Das Motiv des Pferdebändigers ist ein in der Barockzeit häufig dargestelltes Motiv, das den Wettstreit der Leidenschaft mit der überkommenen (aristokratischen) Ordnung symbolisiert.

Der Salzburger Rossebändiger weist thematisch einige besondere Bezüge und Symbole auf. Am Satteltuch, dass den Rossebändiger und das Pferd verbindet, befindet sich das erzbischöflich Wappen. Damit erscheint das Pferd als ein dem Fürsten gehöriges. Der Bezähmer ist auch nicht als ein beliebiger Pferdeknecht zu verstehen. Die Szene erinnert uns an Alexander den Großen und die Bezwingung seines Leibrosses Bukephalos. Damit wird auf den erzbischöflichen Auftraggeber angespielt, der sinnbildlich mit lenkender Hand das Unbändige zügelt und ihm den schuldigen Gehorsam abverlangt. Die aus Marmor gefertigte besonders hochwertige Skulptur mit ihrem hohen Maß an Dynamik war ursprünglich auf den Hofmarstall hin ausgerichtet. Damit wurde der Eindruck erweckt, als ob der Rossebändiger im Begriff sei, dass widerstrebende Tier zu bändigen und dem Hofmarstall zuzuführen. Der Bezugspunkt der Skulpturengruppe war das gegenüberstehende prächtig gestaltete nördliche Portal am Hofmarstall, das unter anderem auch die allegorischen Figuren von Europa und Asien enthält. Der Fürsterzbischof erinnerte damit an seinen fürstlichen Status als Primas Germania.

1732 unter Fürsterzbischof Firmian wurde die Hofstallschwemme umgebaut. Das Becken bekam eine marmorne Ballustrade mit Figurenschmuck. Das Standbild wurde um 90 Grad gedreht und mit einem neuen prunkvollen Sockel versehen, auf dem der Fürsterzbischof auch sein Wappen anbringen ließ.

Schauwand

Die plastische Gliederung der Schauwand und ihre heutige Secco-Malerei wurde im Jahr 1732 vom namhaften Salzburger Barockmaler Franz Anton Ebner unter Fürsterzbischof Firmian phantasievoll mit elf verschiedenen Pferden neu gestaltet.

Kunstgeschichte

Bildergalerie

Bilder

 Pferdeschwemme (Hofmarstallschwemme) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen