Alfred Kubin: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 9. Oktober 2009, 19:40 Uhr
Alfred Kubin (* 10. April 1877 in Leitmeritz, Böhmen; † 20. August 1959 in Zwickledt, Oberösterreich) war ein bedeutender österreichischer Maler und Schriftsteller.
Kubin und Salzburg
Alfred Kubin kam im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern nach Salzburg. 1882 zog die Familie nach Zell am See weiter, wo er 1887 seine Mutter verlor. Die Beziehung zum Vater gestaltete sich schwierig. Er besuchte das Akademische Gymnasium in Salzburg, verließ es nach zwei Jahren wieder. Auch an der Salzburger Gewerbeschule scheiterte er wegen mangelnden Lernerfolgs. So blieb ihm als Schulausbildung lediglich der Abschluss der Volksschule in Zell am See 1891.
1896 versucht sich Kubin am Grab seiner Mutter in Zell am See das Leben zu nehmen.
Das erste bekannte Werk von Kubin sind Illustrationen für die Kneippzeitung des Salzburger Turnvereins, die am 26. Februar 1898 erscheinen. Später in diesem Jahr zieht Kubin nach München, um an Privatschulen und auf der Kunstakademie Graphik und Malerei zu studieren. Erst 1906 kehrt er wieder nach Österreich zurück und findet in der kleinen Innviertler Gemeinde Zwickledt bei Wernstein am Inn ein neues Zuhause.
Nach Kubin ist die Alfred-Kubin-Straße im Salzburger Stadtteil Aigen benannt.
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Alfred Kubin, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.
Quelle
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1