Karl Dirolt

Aus SALZBURGWIKI
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Landesregierungsrat Dr. Karl Dirolt (* 17. November 1878 in Hohenmauth [heute: Vysoké Mýto], Ostböhmen; † 27. Dezember 1925 in der Stadt Salzburg)[1] war ein Salzburger Beamter, insbesondere Bezirkshauptmann von Hallein.

Leben

In den Zeitungen trat Dirolt im Juni 1919 als Amtsleiter der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg in Erscheinung,[2] ebenso im Jänner 1920, als ihm der Titel und Charakter eines Bezirkshauptmanns verliehen wurde.[3] Er war noch Bezirkshauptmann von Tamsweg, als er im Dezember 1920 krankheitshalber enen dreimonatigen Urlaub nahm.[4]

Die Bezirkshauptmannschaft Hallein leitete Dirolt von 1. Mai 1921 bis 31. Mai 1925.[5]

Er starb im St. Johannsspital an einer Aortenstenose. Er wurde auf dem Ortsfriedhof von Mondsee bestattet.[1]

Der Tod des erst 47-Jährigen, der sich der Bevölkerung gegenüber stets als sehr entgegenkommend erwiesen hatte, rief lebhaftes Bedauern hervor. Am 7. Jänner 1926 fand in der Halleiner Stadtpfarrkirche unter Teilnahme von Vertretern aller Ämter und Behörden sowie aller Bevölkerungskreise ein feierliches Requiem für den Verstorbenen statt. In Vertretung von Landeshauptmann Rehrl nahm Bezirkshauptmann Watteck, für die Stadtgemeinde Hallein Bürgermeister Neumayr an dem Requiem teil.[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Sterbebuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Johannes am Landeskrankenhaus, Bd. VI S. 26
  2. Salzburger Volksblatt, 11. März 1919, S. 4
  3. Neue Freie Presse, 10. Jänner 1920, S. 1
  4. Salzburger Chronik, 12. Dezember 1920, S. 5
  5. 5,0 5,1 Volksfreund, 9. Jänner 1926, S. 3
Zeitfolge
Vorgänger

Anton Herget

Bezirkshauptmann von Hallein
1921–1925
Nachfolger

Wilfried Watteck

Zeitfolge