Benediktinererzabtei St. Peter, die Klosteranlage



Die eigentlichen Benediktiner-Erzabtei St. Peter Klostergebäude in der Altstadt von Salzburg sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Baugeschichte
Es besteht keine detaillierte Baugeschichte dieses Klosters. Von der mittelalterlichen Klosteranlage vor 1110, die sich südlich der heutigen Stiftskirche befand, gibt es überhaupt keine Aufzeichnungen. Im Anschluss bis ins 15. Jahrhundert geben bruchstückhafte Berichte Einblick in die Baugeschichte. Eine Baugeschichtliche Unterteilung in vorromanisch, romanisch und gotisch ist ebenfalls nicht möglich, da Reste aus diesen Epochen entweder überbaut oder nicht auffindbar sind.
Die im Klosterbereich befindliche Marienkapelle wurde 1130 geweiht. Im Westflügel des Konventgeviertes, der als eigentliche Abtei bezeichnet wird, befindet sich im Erdgeschoss der sogenannte romanische Saal. Dieser Saal dürfte Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sein und diente als Refektorium. Ebenfalls in der Abtei gibt es die Pauluskapelle. Sie wurde 1304 fertiggestellte und ist mit Fresken ausgestattet.
Der Kreuzgang besteht aus einem seltsamen Gemisch an Baustilen. Im Südflügel gibt es Bauteile aus dem 12. Jahrhundert. Sie dürften die ältesten Teile des Kreuzganges sein. Im Innenbereich des Kreuzgangs steht ein Brunnenhaus.
Aus der Barockzeit gibt es dann eine Fülle von Dokumentationen hinsichtlich Aus- oder Umbauten der Klosteranlage. Da war [Fürsterzbischof]] Wolf Dietrich von Raitenau treibende Kraft der Barockisierung von Kloster und Kirche. 1653 ließ Abt Albert III. Keuslin über der St.-Veits-Kapelle einen Bibliotheksstock errichten.
(wird fortgesetzt)
Historische Ansichten
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Franz Xaver Kinnig Stift St Peter in Salzburg ubs G 1268 I
Bildergalerie
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Blick in den Kreuzgang der Benediktiner-Erzabtei
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im Kreuzgang
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Übersichtsplan von der Erzabtei St. Peter
Quelle
- Franz Fuhrmann: Die Baugeschichte von Kirche und Kloster, in St. Peter in Salzburg, Seite 174ff