Salzburger Märkte

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Am 28. Mai 996 verlieh Kaiser Otto III. dem Salzburger Erzbischof Hartwig das Recth, einen täglichen Markt in Salzburg abzuhalten. Das war der Beginn der Salzburger Märkte.

Geschichte

Zunächst fand man mit einem dreitätigen Wochenmarkt das Auslangen, da die Märkte hauptsächlich der Versorgung des erzbischöflichen Hofes und der Stadtbevölkerung diente. Auswärtige Kleinhändler durften nur an einem Tag der Woche und zu den beiden ab dem 14. Jahrhundert belegten Salzburger Jahrmärkten ihre Waren anbieten.

Die beiden Jahrmärkte waren zur jener zur Fastenzeit und jener der tuld. Die Dult ist seit 1331 nachgewiesen und ist der ältere der beiden Jahrmärkte.

Der erste Markt fand vor dem Haupttor der Bischofsburg statt, die sich damals am Waagplatz in der Altstadt befand. Hier befindet sich auch die Kirche St. Michael, die älteste Pfarrkirche der Stadt. Am Waagplatz befanden sich auch die Königliche Pfalz und die Schranne, sowie das städtische Gerichtshaus, in dem später die Stadttrinkstube entstand (siehe auch Hotel und Gastgewerbe in der Stadt Salzburg). 1635 wurde dann die Stadtwaage in das ehemalige Schrannengebäude verlegt.

Der Wachstum der Stadt führte dann im 13. Jahrhundert zur Anlage eines neuen Marktplatzes etwas oberhalb der heutigen Staatsbrücke vom Stein zum Klampferergäßchen. Dieser Platz hieß ab 1886 Ludwig-Viktor-Platz (nach Erzherzog Ludwig Viktor und seit 1927 Alter Markt.

Am 13. April] 1857 wurde der Wochenmarkt dann auf den Kollegienplatz und in die Modegasse (dann 1873 Marktgasse und schließlich seit 1968 Wiener-Philharmoniker-Gasse genannt) verlegt. Zwar wurde täglich Markt gehalten, auch an Sonn- und Feiertagen, aber die Hauptmarkttage warn der Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1984 wurde der Grünmarkt am Universtätsplatz ein Ganztagesmarkt.

Märkte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

sowie ein Niederleghaus in der Griesgasse.

Quellen

  • Historischer Atlas der Stadt Salzburg Beitrag Die Salzburger Märkte von Peter F. Kramml