Natur- und Europaschutzgebiet Kalkhochalpen

Aus SALZBURGWIKI
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Blick über den Windschartenkopf zum Steinernem Meer (im Hintergrund)
Blick auf das Hochkönigmassiv
Blick auf das Tennengebirge
Der Göllstock von Berchtesgaden-Schönau gesehen: von links: Kehlstein mit Kehlsteinhaus, Eckerfirst, mittlerer Block die Gipfel rund um den Hohen Göll und rechts der Block um das Hohe Brett

Das Natur- und Europaschutzgebiet Kalkhochalpen umfasst Teile der Salzburger Kalkhochalpen und ist ein Europaschutzgebiet.

Lage

Es befindet sich zwischen dem Saalach- und dem Salzachtal und schließt die Kalkstöcke des Göllstocks, des Hagengebirges, des Hochkönigmassivs, des Steinernen Meeres und der Reiter Steinberge ein.

Allgemeines

Das Naturschutzgebiet weist völlige oder weitgehende Ursprünglichkeit auf und bietet eine außerordentliche Vielfalt von Lebensgemeinschaften mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren in unterschiedlichsten Lebensräumen durch Höhenunterschied von 1500 m und verschiedene klimatische Verhältnisse.

Geologie

Imposante Kalkstöcke und Karsterscheinungen prägen das Landschaftsbild. Auch befinden sich zahlreiche Höhlen im Kalkgestein.

Geografie

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über Teile des Pinzgaus, des Pongaus und des Tennengaus und liegt an der Grenze zum Berchtesgadener Land (die Kalkalpen auf bayerischer Seite liegen im Nationalpark Berchtesgaden). Die höchste Erhebung mit 2 941 m ü. A. ist der Hochkönig.

Die beiden nennenswerten Gewässer sind der Dießbachstausee am nordwestlichen Rand des Steinernen Meeres sowie der Funtensee. An Wasserfällen wären der Gollinger Wasserfall, der Torrener Wasserfall (auch Bluntauwasserfall genannt, im Bluntautal) und der Kleizleggwasserfall (Blühnbachtal) zu erwähnen.

Bekannte Höhlen sind die Bärenloch im Bluntautal, das Hagenloch im Hagengebirge, die Tantalhöhle im Blühnbachtal und die Achselhornhöhle im Steinernen Meer.

Das Gebiet gehört zu folgenden Gemeinden:
Golling, Kuchl, Mühlbach am Hochkönig, Werfen, Dienten am Hochkönig, Lofer, Maria Alm am Steinernen Meer, Saalfelden am Steinernen Meer, Sankt Martin bei Lofer, Unken und Weißbach bei Lofer.

Schutzhütten

Quellen