Schanzlgasse
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| Schanzlgasse | |
| Länge: | ca. 100 m |
| Startpunkt: | Nonntaler Hauptstraße |
| Endpunkt: | Kajetanerplatz |
| Karte: | Googlemaps |
Die Schanzlgasse verbindet die Altstadt von Salzburg mit dem Nonntal, sie führt vom Kajetanerplatz im Kaiviertel zur Nonntaler Hauptstraße hinunter.
Name
Die Schanze, nach der die Gasse heute ihren Namen hat, war ein Teil der Befestigungen, die Fürsterzbischof Paris Graf Lodron im 17. Jahrhundert anlegen ließ, damit Salzburg nicht in den Dreißigjährigen Krieg verwickelt wird. Die Reste einer Toranlage, dem Erentrudistor , befinden sich unterhalb des Hauses Schanzlgasse Nr. 14, wo heute der Landeskindergarten Schanzlgasse eingerichtet ist.
Bauten
Geht man vom Nonntal ins Kaiviertel hinauf, so befinden sich in der Schanzlgasse:
rechts
- das Justizgebäude mit dem ehemaligen Gefangenenhaus Salzburg
links
- der Landeskindergarten Schanzlgasse im Haus Nr. 14;
- hier erinnert eine Gedenktafel, dass Alexander von Humboldt, ein großer Gelehrter, während seiner Weltreisen vom Herbst 1797 bis Frühjahr 1798 dort wohnte;
- das Gasthaus Hinterbrühl im Haus Nr. 12, das 1380 erbaut und zuletzt 2013 renoviert wurde;
- eine Filiale der Bäckerei Holztrattner im Haus Nr. 8;
- Lederwaren Bernhard Hladik im Haus Nr. 6, ein alteingesessener Betrieb und der letzte Taschner (Taschenhersteller) in Salzburg;
- Mode Markus Eibl im Haus Nr. 4, mittlerweile 30 Jahre ebenda;
- das Gasthaus zur Glocke;
danach beginnt eigentlich erst der Kajetanerplatz, der nur unmittelbar vor der Kajetanerkirche gelegen ist.
Bildergalerie
- Schanzlgasse Schild.jpg
Schanzlgasse Straßenschild
Quellen
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
- Mag. Thomas Schmiedbauer eigene Wahrnehmung und Besichtigung vor Ort