125 Jahre Automobilismus
Die Ausstellung 125 Jahre Automobilismus auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße dokumentiert die Erfolgsgeschichte des Automobils als höchst gelegene Automobilausstellung der Welt.
Allgemeines
Die bedeutendsten Menschen, Mythen, Modelle und technischen Errungenschaften - Meilensteine aus der Automobil- und Motorradgeschichte zeigt die Ausstellung im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m ü. A..
30 Meilensteine aus der Auto- und Motorradgeschichte
Rund 30 historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobil- und Motorradgeschichte werden auf drei Stockwerken bei dieser Dauerausstellung präsentiert.
Die Ausstellungsobjekte wurden mit Unterstützung nachstehender Personen und Institutionen zur Verfügung gestellt bzw. sind Kooperationspartner der Ausstellung:
ADAC, BMW Austria, Mercedes Benz Austria, car crazy - Modellautovertrieb, Citroën Österreich, Oberste Nationale Sportkommission für den Kraftfahrsport in Österreich, Propress Redaktionsbüro, Red Bull, Technisches Museum Wien, Porsche Austria, ElectroDrive Salzburg, Ford Schmidt Salzburg, KELAG-Kärnten - E-Mobilität, KTM-Werk Mattighofen, Landyman Salzburg, Motor Veteranen Club Attnang (Oberösterreich), Motor Veteranen Club Salzburg, Motor Veteranen Club Kärnten, Österreichische Gesellschaft für historisches Kraftfahrwesen, Paperino-Salzburg, PointS Reifen Partner Eugendorf, Postbus, Salzburg Museum, Villacher Fahrzeugmuseum, Vötter Fahrzeugmuseum Kaprun, Hans Clostermeyer, Wien, Peter Krackowizer, Anif, Ignaz Lackner, Heiligenblut, Peter Frohnwieser, Salzburg, Franz Hofer, Gunskirchen (Oberösterreich), Hans Preuner, Attnang, Knut Rakus, SAMTC, Hans Richter, Krimml, Christoph Schenk, Wien, Franz Soriat, Hallwang, Hermann Tratnik, Villach;
Objekte
Liste vollständig;
Automobile:
Benz Patent Motorwagen Nr. 1 (1886), zweiter Marcuswagen (1889), Ford Model TT (1908 bis 1927), VW "Bretzelfenster" (1953), Ur-Audi-Quattro, BMW Rennwagen, Formel-1-Rennwagen von Red Bull u.a.
Motorräder: Liste nicht vollständig;
das erste Motorrad der Welt, eine Hillebrand & Wolfmüller (1894), Laurin & Clement 1903 - das erste "österreichische"[1] Motorrad, BMW R47 (zwischen 1926 und 1928), Rudge Racing Special (1932), Vespa 125 (1953), Puch 250 S4 (zwischen 1929 und 1945) KTM 1190 RC8 (R)(zwischen 2003 und 2008) u.a.
Ausstellungskatalog
Die Großglockner Hochalpenstraßen AG hat zu dieser Ausstellung einen 65seitigen zweisprachigen Katalog herausgebracht (Deutsch, Englisch). Darin werden in Dekaden die Entwicklung des Automobils ab 1769 bis heute sowie die Entwicklung des Motorrads von 1890 bis heute beschrieben. Drei Seiten sind den großen Pionieren der Technik in diesen Bereichen gewidmet. Es folgen acht Seiten über die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße.
Der Katalog ist an den Kassen an den Mautstellen der Großglockner Hochalpenstraße sowie an der Kassa im Besucherzentrum.
Ausstellungs-Highlight: Das älteste fahrtüchtige Auto der Welt
Vor der beeindruckende Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern wird den Zuschauern auf ca. 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Automobil- und Motorradgeschichte auf packende Art und Weise näher gebracht – anhand spannender Anekdoten, historischer Bildaufnahmen und natürlich einer hochkarätigen Fahrzeugausstellung. Vom Benz-Patent-Motorwagen (1886) - dem ersten Automobil der Welt - über den legendären „zweiten Marcus-Wagen“ aus 1889 und dem Steyr 100 von Hofrat Ing. Franz Wallack, Initiator und Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße bis hin zum Formel 1-Boliden von Sebastian Vettel spannt sich dabei der Bogen.
Testparcours, Rennstrecke, Ausflugsziel
Der Themenschwerpunkt „Großglockner“ beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Eröffnung im Jahr 1935 nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und Motorradfahrer, Radfahrer und Busreisende. Seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des „Gradmessers“ für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils“ und dient praktische allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner, wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben – etwa mit der Erstbefahrung der noch nicht fertig gestellten Glockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 durch Hofrat Ing. Franz Wallack und Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturmes der Ost-Gäste ab Anfang der 1990er-Jahre.
Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären Mercedes-Benz-„Silberpfeilen“ der Großglockner Automobil- und Motorradrennen der 1930er-Jahre, den Teilnehmern der Internationalen Alpenfahrt 1949 bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos – sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.
Information
Die höchst gelegene Automobilausstellung der Welt ist seit 7. Juli 2011 im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße geöffnet. Wie alle Sehenswürdigkeiten[2] entlang der Großglockner Hochalpenstraße ist auch diese Ausstellung ohne Eintrittsgebühr.
Quellen
- Presseaussendung Großglockner Hochalpenstraßen AG, 18. Mai 2011
- Ausstellungskatalog