Großer Preis von Österreich 1967
Der Große Preis von Österreich war ein internationales Rennen für Motorräder, das am Montag, den 1. Mai 1967, auf der Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd standfand.
Streckenbeschreibung
Der 5,4 Kilometer lange Rundkurs hatte seinen Start etwas südlich der alte Reichsautobahnbrücke Salzburg Süd, führte auf der Richtungsfahrbahn Walserberg-Dreieck nach Norden bis auf Höhe Marktzentrum von Grödig, wo man auf die Gegenfahrbahn fuhr und vorbei an Start und Ziel auf der Ausfahrt Grödig auf die Brücke, über diese darüber, dann dort über die von der Autobahn heraufführende Ausfahrt wieder auf die Autobahn kam. Nun fuhr man nach Süden bis zum damaligen Ende der späteren Tauernautobahn in Niederalm beim später dort entstandenen Maximarkt Anif. Von dort ging es auf der Autobahn bis unter die Brücke, wo man die Fahrbahn wechselte und auf der Richtungsfahrbahn Walserberg wieder zu Start und Ziel kam. Das kleine Stück gegenüber von Start und Start auf der Autobahn Fahrtrichtung Niederalm befand sich das Fahrerlager.
Sonstige Daten
Technische Kommissäre waren Ernst Kussin und Harald Schmirl. Für die Rennreportage war Hans Klettner zuständig, für die Presse Walter Kumhart.
Ein Rennbericht
Der Salzburger Motorfachjournalist Helmut Krackowizer schrieb über die Veranstaltung:
Eine Woche vor dem traditionell am 1. Mai in Salzburg zur Durchführung gelangenden „Großen Preis von Österreich“ für Motorräder konnte man in Salzburg noch Schneemänner bauen, so tief und nachhaltig war ein verspätetet Wintereinbruch ins Land gezogen. Einen Tag nach dem bei herrlichstem Frühlingswetter vor rund 35 000 Zuschauern abgewickelten Rennen schlug das Wetter neuerlich um, um die herrliche Bergszenerie dieses nun zum 10. Mal in ununterbrochener Folge in Salzburg abgehaltenen „Grand Prix“ wieder bis ins Tal in Weiß zu hüllen.
Da soll einer sagen, daß Petrus dem Veranstalter nicht wohlgesinnt sei. Dabei ist das Bestehen dieses größten Rennens in Österreich - und vom Zuschauerstandpunkt aus gesehen, auch im südbayeriscnen Raum weitgehend von verkehrstechnischen Momenten abhängig. Die alte Rennstrecke, seit 1947 auf dem stadtnahen Autobahnteilstück Liefering abgehalten, von 1955 an Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen und ab 1958 an die alte Tradition der 20er Jahre als „Großer Preis von Österreich“ anknüpfend, mußte wegen des nach Wien durchgehenden Autobahnverkehrs verlassen werden. Die neue gegenw2rtig noch am Ende des von der Grenze nach dem Süden strebenden Autobahnastes gelegenen Rennstrecke hat das gleiche Damoklesschwert im Rücken, denn an der Verlängerung dieses Autobahnteilstückes bis zum Paß Lueg wird heftig gearbeitet, und in wenigen Jahren wird man auch hier dem Verkehr weichen müssen. Das endgültige Überleben dieses größten und zugkräftigsten Motorradrennens in Österreich ist also von der Schaffung einer endgültigen Heimstätte, einer permanenten Rennbahn abhängig, die ebenfalls nahe Salzburg und der Autobahn bei Thalgau, auf halbem Weg von Salzburg nach Mondsee, entstehen soll.
An diesem Projekt entzünden sich wiederum die sportpolitischen Gemüter. Dieser Thalgau-Ring, in herrlicher Lage mit einer Streckenlänge von 4 km geplant, erfreut sich nämlich keineswegs der Förderung der Wienner Zentralstellen, die lieber bei Wien eine Motorsportarena sähen und überdies die endgültige Sicherung des Motorrad-Grand-Prix in Salzburg ein recht unerwünschtes Gegengewicht zur sportlichen Potenz der in der Bundeshauptstadt ansässigen Sponsoren und Verbände bedeuten könnte; von parallelen Überlegungen im Automobilsport Österreichs ganz abgesehen. Dies nur zum besseren Verständnis der Situation des Motorsports in Österreich und als Einleitung zum Rennbericht selbst.
Die diesjährige Terminsituation war für den Salzburger Veranstalter recht mißlich, fand doch am Sonntag, den 30. April, in Barcelona der erste Weltmeisterschaftslauf statt, der allerdings die 350- und 500 ccm-Klasse nicht in seinem Programm hatte. So war es in diesen beiden Soloklassen nicht schwierig, ein glänzendes Fahrerfeld zu verpflichten. Daß aber auch H. G. Anscheidt, Luigi Taveri und Giacomo Agostini [...][1] vier amtierende Solo-Weltmeistern, an den Start gebracht wurden ist ein besonders lobenswerter Erfolg und sicher auch der stärkste Zuschauermagnet. Ganz abgesehen davon, daß ein verlängertes Wochenende bei strahlendem Wetter eben mehr als sonst zum Ausflug verlockte. Anscheidt mußte, um seiner Startverpflichtung nachzukommen, von Barcelona am Nachmittag des 30. Apri nach Salzburg [...] wurde dabei freilich noch vom Seitenwagensieger in Spanien, Georg [...]bacher, übertroffen, der nicht wie Anscheidt per Flugzeug in eine hier bereitgehalten Maschine steigen konnte, sondern sein eigenes Gespann in 22stündiger Nonstop-Fahrt mit dem Tranporter nach Salzburg brachte und hier zu neuerlichem Siege brachte. [...] Burtscher war nach einem Sieg am Sonntag in der Nacht [...] Mettet in Belgien nach Salzburg durchgefahren, um das etwas [...]ratene Feld der Gespanne anzureichern. Taveri hingegen geht mit seinem wohl letzten Jahr aktiven Einsatzes den Weltmeisterschafts[...] offenbar aus dem Wege, denn mit seinen ihm ohne Werksunterstützung überlassenen Hondas muß er mehr als sonst auf Maschinenschonung dacht sein. Sein Pech fing dann auch schon in Salzburg an, als die [...]zylinder-125er, die in etwa der Anscheidtschen Suzuki gleich gewesen wäre, im Training ihre Leistung verlor und die ältere Vierzylindermaschine dann der Suzuki kein Äquivalent mehr bieten konnte. Auch für die fünf Jahre alte 250er Vierzylinder-Honda stehen ihm außer [...] und Düsen kaum Ersatzteile zur Verfügung. Ich fürchte, für den sympathischen kleinen Schweizer eine mühsame und [...] Kummer durchzogene Saison geben, ehe er sein Rennleder endgültig an den Nagel hängt. Agostini hingegen, der jugendlich strahlende Sunny Boy am Rennfahrerhimmel Italiens, sah wohl in Salzburg eine risikolose Freizeitbeschäftigung vor dem WM-Lauf in Hockenheim und konnte sicher sein, auch mit der schon etwas antiquierten MV einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg herauszufahren. Er [...] sich dieser Aufgabe jedoch mit Charme und vollem Einsatz, indem er den absoluten Rundenrekord, im Vorjahr von Hailwood auf Honda gefahren, mehrere Male unterbot und schließlich mit von 132,76 auf 2:19,22 = 134,48 km/h verbesserte. Er blieb also seinem Namen und dem Veranstalter durchaus nichts schuldig.
Sehr schmerzlich wurden diesmal die in früheren Jahren in Salzburg in der ganzen Streitmacht angetretenen Tschechen vermißt, die durch die [...]stellung ihrer Technik von Vier- auf Zweitakt anscheinend außer Tritt gekommen sind und überdies durch kolbenklemmer bedingte Stürze alle Fahrer mehr oder weniger blessiert außer Gefecht haben. MZ [...] auch wegen Barcelona seine Streitmacht halbieren und die erste Garde mit Woodman und Rosner nach Spanien schicken. Die für Salzburg gebliebenen Bischoff, Kohlar und Lenk hielten aber die MZ-Fahne hoch und zeigten sich von der besten Seite, wenngleich sie in 125 ccm Klasse maschinell der Suzuki nicht gewachsen waren. Die 250 ccm MZ hingegen war zwar der Honda von Taveri sicher ebenbürdig aber Bischoff fahrerisch Taveri nicht gewachsen.
Anschließend an das sonntägliche Training hatte man (aus dem Debakel des vorjährigen internationalen Laufes die Lehre ziehend) einen nationalen Lauf dieser Hubraumklasse vorgesehen, zu dem sich 8 Fahrer stellten, alle ausschließlich von Amateuren vorbereiteten Maschinen liefen recht flott, was der Siegerdurchschnitt von 89,35 km/h und die schnellste Runde mit [...] km/h zeigten. Am Renntag selbst wurde mit dem Rennen bis 250 ccm begonnen, das über 12 Runden = 62,5 km Distanz ging. Hartmut Bischoff erwischte mit der MZ den besten Start und führte eineinhalb Runden lang das Feld an. Dann war Taveri, beim Start was eingeklemmt [...] gekommen und übernahm das Kommando, das er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Dabei löschte er auch den vorjährigen Rundenrekord
f 121,13 kmlh gesetzt, und verbesserte ihn auf JJO.4S I'lfcictr Plan. war nie gefährdet, während sich um die hehige Positionskämpfe zwisdlen Jack Findlay (Buluco) Atrmacmi·Werksfahurn Gilberto Milani und Alberto . Mil.ni gtlang es wohl, an dem wie immer brillant fahvorbeizukommen, Pagani mußte sich aber von dem in Australier geschlagen geben. Als bester deutscher Fahrer ene1ler (Bultaco) ein sehr gleichmäßiges Rennen vor dem mer Edi Lenz, dem Heu einen 2S0er Honda-Production ham. beobachtete man in dieser Klasse das erste Auftreten einer dl-Werksmascbine, die SC\',P Hofer recht wacker fuhr. Er e 5tin Team-Gefährte Ster eRZ in der 125 cern-Klasse, im Kolbenklemmern 7.U kämpfen, und die ßehebung dieser Sln 1U( der Straße wohl unvermeidlichen Kinderkrankdi~ Grazer nimt nur viel Mühe und Nerven, sondern Guueil der auf der Bremse mobilisierten PS. Hofer, dem an Erfahrung bei Rundenstred:enrennen mangelt, hielt sich lJIl Miuclfdd und verbesserte sogar laufend seine Position, dungsdefekt aus dem Rennen warf. Für den Anfang durfte dtn Graurn kaum mehr erwarten, und man war eher anudlt, mit welmer Energie offenbar der Versum, sim wien lU etablieren, betrieben wird. Die Maschinen sehen dsauber aus, und aum die Motorkonstruktion ist durmaus tckend. ende 350 ccm·Rennen mit 30 Startern nahm einen sehr Verlauf. Mike Duff blieb am Start hängen, während sim ut 1ß die Spitze: des Feldes setzte. Fred Stevens auf der bul, linder Paton blieb ihm hart auf den Fersen und übernahm b.ng die Spine. Pagani, der inzwischen Anunluß an die gewonnen haue, bedrängte dann gemeinsam mit Milani den 10, daß dieser wieder mit dem 3. Rang vorliebnehmen mußte. fahrer blirben dann bis ins Ziel knapp beisammen und gaben tbenso Spannung wie die Kämpfe um die weiteren Plätze. I beste Osterreicher, Rudi Thalhammer, hielt sich mit einer ~ley.Aermacmi, die er gerade rechtzeitig zum Rennen bitrh~'r ;:ebt2du hane, zunächst in der spilzengruppe, fiel mit einer klemmenden Hinterr:adbremse mehr und mehr z.uAtrmacdli hielt aber schließlich auch den Ehrenplatz unter Inen Privatf,lhrcr, dem Australier Kel Carruthers, der ganz. fährt - vor den brillanten Engländern Dan Shorey und Cris auf Nonon. Als bester deu(S(her Fahrer kam Dieter Braun tthi auf Plat:l 9, noch vor so guten Fahrern wie 5tcvc Spencer Ungarn Kurutz, während Thalhammer durch seinen Brem~nlllS Zid auf Platz 12 :lurückgefaJlen war. Wie hart in der Spitze unk, enieht man daraus, daß die smnellste Runde nicht der ni, sondtrn der Drittplaziene, Fred Slevens auf Paton, mit 129,28 kmlh ruh" stdlten sich in der 125 ccm-Klasse dem Starter, Anscheidt und großt Rivalen sowie die MZ-Fahrcr Kohlar (DDR), Rein und Lenk (DDR) in der ersten Startreihe. Während Anscheidt tart hinlegt, hat Taveri Smwierigkeiten, seine Vierzylindc:rBewegung zu setzen. Er macht sim aber sdlon in der Startund setZt mit allen Kräften Anscheidt nadl. Vier Runden lang es, als ob er Anschluß gewinnen könne, dann macht Anscheith n ganz auf", und Taveri, der seinen Motor sid1tlich überanmuß zurüdtStecken. 01 überzieht das Feuerzeug aus Japan, und pinkt rap.id. Er gibt auf, ehe der Motor endgültig ..aus" sage. Funktioniire spredaen von ..Motor aufm.men" und "Startgeldetnt Sprache, von du sich dann aber die Verantwortlichen einnzitrtn. Taveri hane, das konnte man mit freien Augen sehen, for his molley· g~eben, auch wenn es nur vier Runden dauerte, Ind kann es ihm verargen, wenn er seinen Motor nicht endgültig wollte. Hinter Anscheidt formierten sich dann die MZ-Fahrer
in der Reihenfolge Kohlar, Lenk (heide DDR) und Rein, Szabo (beide Ung.un) vor BisdlOff (DDR) und dem ersten Viertakter, dem Australier CUl'"uthers auf Honda. Bill Smith, ebenfalls auf Honda, kam noch vor dem besten Deuudlen, Walter Scheimann, der ein sehr gleichmäßiges Rennen gehhren wu, ins Ziel. Im Miltclfdd hielt sich die neue Pum untU Albin Sterbenz, dem Mann, der im Gnzer Versuch für die Molaren verantwortlich, für eine 125 ccm-Maschine aber wohl etwas 2U sdl\....er ist. Man sollte nehen ihm einen routinierten leidltgewiduler in den Sattel einer weiteren Renn-Pum setzen, um sie besser ins Bild z.u bringen. Das :uuchließendc Halbliter-Rennen beherrschte eindeutig die weltmeinerliehe Fahrdemonstration von Giacomo Agostini. So sehr man sim darüber begeistern konnte, litt darunter das wirklidt mit großem Kampfgeist ausgetragene Gefedn der Privatfahrer um die weiteren Plätze. Rundenl" ng konnte nlan die Startnummern der dicht beisammenliegenden Fred Stevens (Paton), Jack Findlay (Mclntyre-Matchless), der als Vorjahrssieger einen Ruf zu veruidigen hute, Cris Conn (Nonon), Dan Shorey (Norton), BilJie Nelson (Nonon), Kel Carruthers (Macchless) und Karl Hoppe (Matmless) nicht rasch genug ablesen, so knapp passierten diese KampFhähne die Kurven. Erst langsam kam etwas Luft dazwischen, und Stevens mit der Paton in sichere zweite Position. Agostini war inzwischen dem Feld enteilt und drehte einsam neue Rekordrunden. Unter der Meute bester englischer Privatfahrer hielten sich die beiden Deutschen Karl Hoppe und Walter Scheimann ganz hervorragend und endeten im Ziel auf den Plätzen 6 und 8. Sie sind Fahrerisch den besten En!-";Iändcrn zweifellos gleichzuseu.cm. Gyub Marsovzky, der Schweizer Exil-Ungar, haue nicht seinen besten Tag, und auch Mike Duff war vom Pech verFolgt; er ging im Mittelfcld mit Kupplungsschaden unter. Bester Osterreicher wurde der bislang auf Triumph in Sporunaschillen-Rennen groß gewordene Werncr ßergold auF MiLchless. StaaUllleiscer Stropek-Steyr ließ man nicht surten, weil er seine Trainingsrunden nicht vollständig absolviert haue. So harr sind auf einmal die Bräuche der sonst dodl konzilianten Osterreicher, die es w"ließlich mit dem aus Barcelona gerade zum abschließenden ßeiwagenlauf noch eingetroffenen Auerbacher auch nichr so buchscabengetreu nahmen und ihn nach zwei ProForma-Trainingsrunden an den Start ließen. Das abschließende ßeiwagenrennen war mit nur acht Gespannen leider eine dünne Suppe; nicht so sehr die Schuld des Veranstalters, sondern der Terminkollisionen. Nichtsdestoweniger kämpften alle Mann hart um den Kurs. Spannung gab es aber nur l.wei Runden lans;, als Auerbach~r Butsmer niederkämpFtc, und dann war das Rennen gelaufen. Wie sagte dod\ einst Herbert Ernst, der ~roßc Breslaucr Fahrer der 20er Jahre, als ich ihn 1946 erstmals als Zuschauer bei einem Rennen traf: "Daß die Kerle hintereinander fahren, ISt ja ganz. vernünftiK, bloß nidlt interessant!" Dieser weisc Ausspruch traf aber eben nur auf das den Rcnntag beschließende ßeiwagenrennen zu. So wird der 10...Große Preis von Osterreich-, in ununterbrochener Reihenfolge in Sall.burg durchgeführt, dennoch allcn Anwesenden in guter Erinnerung blciben, aum wenn die neue Stredtc, heuer l.um l.weiten Mal befahren, mit Wehmut an den alten Kurs in LlcFering denken läßt.
Die Ergebnisse
Klasse bis 12S ccm: (10 Runden = 52 km)
- Hans-Georg Anscheidt (Suzuki), 26:00,58 Min. (120,2 km/h, neuer Klassenrekord);
- Friedhelm Kohlar (MZ), 26:16,24;
- Jürgen Lenk (MZ), 26:20,3;
- Janos Rein (MZ), 27:08,55;
- Laszlo Szabo (MZ), 27:26,74;
- Hartmut Bischoff (MZ), 27:31,49;
- Kel Carruthers (Honda), 28:00,74.
Klasse bis 2S0 ccm: (11 Runden 62,4 km):
- Luigi Toveri (Honda), 29:55,43 (128,40 km/h, neuer Klassenrekord);
- Hartmut Bischoff, {MZ}, 30:18,56;
- Gilberto Milani (Aermacchi), 30:42,14;
- Jack Findlay (Bultaco), 31:02,29;
- Alberto Pagani {Aermacchi), 31:27,33;
- Martin Sicheneder (Bultaco), 32:30,44
- Schnellste Runde: Taveri 2:23,48 (130,45 km/h).
Klasse bis 350 ccm:
- Alberto Pagani {Aermacchi), 29:25,71 Min (127,26 km/h)
- Gilberto Milani {Aermacchi), 29:26,15;
- Fred Stevens (Paton), 29:27,31;
- Kel Carruther (Norton), 30:12,68;
- Dan Shorey (Norton), 30:12,92;
- Chris Conn (Norton), 30:46,97;
- Billie Nelson (Norton) 30:47,70-
Klasse bis 500 ccm (15 Runden = 78 km):
- Giacomo Agostini (MV), 35:35,97 (131,46 km/h, neuer Klassenrekord);
- Fred Stevens (Matchless), 36:03,56;
- Jack Findlay (Matchless), 36:09,15.
- Dan Shorey (Norton), 36:32,98;
- Chris Conn (Norton), 36:35,60;
- Karl Koppe (Matchless), 36:46,21,
- Joe Dunphy (Norton), 36:47,13;
- Walter Scheimann (Norton). 37:14,29.
Seitenwagen (10 Runden = 52 km)
- Auerbacher/Dein (BMW), 26:00,31 (119,84 km/h);
- Butschter/Aga Neumann (BMW), 26:06.31;
- Attenberger/Schwind (BMW);
- Lünemann/Huber (BMW);
- Pettenkoffer/Metzker
- Salabir/Arzan
Quellen
- Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer, Programmheft und Zeitnehmerprotokolle
- www.technischesmuseum.at
Fußnote
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