Julius Ippold

(Johann) Julius Ippold, auch Ippoldt (* 31. Mai 1879 in Haslach, Bezirk Rohrbach, [1]) war Lehrer und Schulleiter an Salzburger Schulen.

Leben

Julius Ippold war Sohn des Josef Ippoldt, Bürgers in Haslach, und der Josefa geb. Bartl. Er heiratete am 7. Jänner 1908, damals bereits Lehrer an der Volksschule Golling, in Hallein 28-jährig die 26-jährige Ottilie Kaltenbrunner, Tochter eines Halleiner Kupferschmieds.[1]

Ippold verließ Golling im Herbst 1918 zu Gunsten der Oberlehrerstelle an der Volksschule Kuchl; mit Bedauern sahen die Gollinger den Lehrer scheiden, der an ihrer Volksschule rund 20 Jahre lang mit voller Hingabe für seinen Beruf segensreich gewirkt hatte.[2] Die Volksschule von Kuchl leitete Julius Ippold bis in das Jahr 1926.[3] 1926 kam er in die Stadt Salzburg, wo er an der Volksschule Mülln und an der im Jahr 1931 gegründeten Volksschule Plainstraße in der Salzburger Elisabeth-Vorstadt tätig war.[4] 1931 übernahm er die Leitung der neuen Volksschule in der Plainstraße, wenn auch nur bis 1932?.[5] 1948 trat er in den Ruhestand.[4]

Berichte aus den Jahren 1941, 1948 und 1949 bezeugen, dass er Oberlehrer (1941) sowie Chormeister des Salzburger Liederkranzes war.[6]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Trauungsbuch der Pfarre Hallein, Bd. IX, Fol. 69
  2. Salzburger Volksblatt, 11. Oktober 1918, S. 6
  3. Artikel "Volksschule Kuchl"
  4. 4,0 4,1 Salzburger Nachrichten, 4. Jänner 1950, S. 6
  5. Artikel "Pestalozzi-Volksschule"
  6. Salzburger Volksblatt, 30. Jänner 1941, S. 6; Salzburger Nachrichten, 12. November 1948, S. 3, und 17. November 1949, S. 5
Zeitfolge
Vorgänger

Schulleiter der Volksschule Plainstraße
1931–1932
Nachfolger

Bartholomäus Straudi

Zeitfolge
Vorgänger

Dominik Thalhammer

Schulleiter der Volksschule Kuchl
1918–1926
Nachfolger

Johann Eder