Friedrich Prosser
Oberlehrer Friedrich Carl "Fritz" Prosser (* 8. März 1902 in Werfen; † 16. April 1945)[1] war ein Salzburger Volksschullehrer.
Leben
Fritz Prosser war Sohn des Werfener Volksschullehrers und Volksschuldirektors Josef Prosser.[1]
Er wurde im Juli 1925 zum wirklichen Lehrer in Radstadt ernannt.[2] Er wirkte über zehn Jahre an der Volksschule Radstadt, von 1934 bis 1935 als provisorischer Schulleiter[3]; er war auch am Kirchenchor sehr eifrig tätig und trat – wie die katholisch-konservative Zeitung "Salzburger Chronik" lobte – "für die katholischen Belange überall mutig ein". Im Sommer 1935 verließ er – mittlerweile zum Oberlehrer befördert – Radstadt, um die Oberlehrerstelle an der Volksschule Schwarzach zu übernehmen.[4]
Die Oberlehrer- und Schulleiterstelle an der Volksschule Schwarzach bekleidete er von 1935 bis 1938. Von 1938 bis 1945? stand er der Volksschule Dürrnberg vor.[3]
Seine Ehefrau hieß Franziska.[5] Im Juni 1931 wurde er Vater eines Sohnes.[6]
Im Zweiten Weltkrieg war Fritz Prosser als Sanitätsgefreiter im Einsatz und blieb seit 26. August 1944 in Südrumänien vermisst.[5] Er starb wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs in russischer Kriegsgefangenschaft.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Taufbuch der Pfarre Werfen, Bd. IX S. 88
- ↑ Salzburger Volksblatt, 22. Juli 1925, S. 6
- ↑ 3,0 3,1 Artikel über die jeweilige Schule
- ↑ Salzburger Chronik, 23. September 1935, S. 6
- ↑ 5,0 5,1 Salzburger Nachrichten, 27. Februar 1946, S. 4
- ↑ Salzburger Wacht, 24. Juni 1931, S. 3
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Schwarzach 1938–1945 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Dürrnberg 1938–1945 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Radstadt 1934−1935 |
Nachfolger |