Das denkmalgeschützte Johannes-Schlössl liegt in der Stadt Salzburg im nordwestlichen Teil des Mönchsberges.

Johannesschlössl, Nordseite
Müllner Kirche u. Johannes-Schlössl(rechte Seite)

Geschichte

Die reiche Münzmeisterfamilie Thenn ließ das Schlössl zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbauen. 1590 erwarb es Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau als Sommersitz. Nach einer wechselvollen Geschichte − u. a. erwarb es 1892 der russische Oberst Basilius von Paschkoff (Namensgeber der Paschkoffwiese) − ist es seit 1926 im Besitz der Kongregation der Pallottiner.

Bis 1941 war es dann Priesterseminar der süddeutschen Pallottiner-Provinz. Am 17. November 1944 wurde der Südflügel durch einen Bombenangriff zerstört. Der Wiederaufbau zog sich noch Jahre hin. Erst im Jahr 1954 konnte das Johannes-Schlössl fertig gestellt und eingeweiht werden. Zehn Jahre später erhielt das Schlössl eine neue Kapelle, die im November 1964 eingeweiht wurde.

Heute ist das Johannes-Schlössl ein religiöses Gästehaus der Pallottiner.

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Weblinks

Quellen