Inneres Schartentor: Unterschied zwischen den Versionen
K typo ~~~~ |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Inneres Schartentor Festung Hohensalzburg 01.jpg|thumb|Inneres Schartentor]] | [[Datei:Inneres Schartentor Festung Hohensalzburg 01.jpg|thumb|Inneres Schartentor]] | ||
[[Datei:Inneres Schartentor Festung Hohensalzburg 02.jpg|thumb|Inneres Schartentor]] | [[Datei:Inneres Schartentor Festung Hohensalzburg 02.jpg|thumb|Inneres Schartentor]] | ||
Das erhaltene '''Innere Schartentor''' (auch Inneres Katzentor) ist ein [[Paris Graf Lodron|Lodron]]sches Wehrbauwerk direkt neben der [[Katze (Bastei)|Katze]] und nächst der [[ | Das erhaltene '''Innere Schartentor''' (auch Inneres Katzentor) ist ein [[Paris Graf Lodron|Lodron]]sches Wehrbauwerk direkt neben der [[Katze (Bastei)|Katze]] und nächst der [[Mönchsbergscharte]] am westlichen Rand des [[Festungsberg]]es, d. h. am Übergang zum [[Mönchsberg]]. Es ist eines der beiden frühneuzeitlichen [[Schartentor]]e. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Innere Schartentor wurde [[1635]] von [[Paris Lodron]] zur Sicherung der [[Festung Hohensalzburg|Festung]] und ihrer Umgebung erbaut. Darauf weisen sein [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]], sowie die folgende Inschrift hin: | Das Innere Schartentor wurde [[1635]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] zur Sicherung der [[Festung Hohensalzburg|Festung]] und ihrer Umgebung erbaut. Darauf weisen sein [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]], sowie die folgende Inschrift hin: | ||
: Inschrift: "A NUDUM ANTE HEIC URBIS, ARCISQUE LATUS HIS MUNIMENTIS FIRMAT PARIS E COMIT. LODRONI, ARCHIEPISCOPUS SALISBURGENSIS, MDCXXXV" | : Inschrift: "''A NUDUM ANTE HEIC URBIS, ARCISQUE LATUS HIS MUNIMENTIS FIRMAT PARIS E COMIT. LODRONI, ARCHIEPISCOPUS SALISBURGENSIS, MDCXXXV''" | ||
: Übersetzung: Die (zuvor) nackten Stellen vor der Stadt, der Zitadelle und ihrer Seiten durch diese Befestigungen stärkte Paris aus dem Geschlecht der Lodron, Fürsterzbischof von Salzburg, (im Jahr) 1635 | : Übersetzung: "''Die (zuvor) nackten Stellen vor der Stadt, der Zitadelle und ihrer Seiten durch diese Befestigungen stärkte Paris aus dem Geschlecht der Lodron, Fürsterzbischof von Salzburg, (im Jahr) 1635''" | ||
1643 wurde das Innere Schartentor als Soldatenunterkunft ausgebaut. Im Raum der Scharte standen nächstgelegen schon im Mittelalter zwei Tore (aus Zeit der Zweiten, vielleicht sogar der | [[1643]] wurde das Innere Schartentor als Soldatenunterkunft ausgebaut. Im Raum der Scharte standen nächstgelegen schon im [[Mittelalter]] zwei Tore (aus Zeit der Zweiten, vielleicht sogar der ersten Stadtbefestigung). Sehr wahrscheinlich war auch der Weg zwischen der spätmittelalterlichen Katze und dem Festungsberg ebenfalls bereits mit einem Tor gesichert. | ||
==Erreichbarkeit== | ==Erreichbarkeit== | ||
Man erreicht das erhaltene | Man erreicht das erhaltene Innere Schartentor von [[Nonntal]] ([[Krauthügel]]) kommend über das [[Bürgermeisterloch]] auf dem [[Hans-Sedlmayr-Weg]] und dem [[Oskar-Kokoschka-Weg]] auf dem Weg zur Festung. Es bildet, wenn man sich aus dieser Richtung nähert (nach dem Verlust des [[Äußeres Schartentor|äußeren Schartentor]]es) den ersten Sperrbogen zur Festung Hohensalzburg. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||