Franziski-Schlössl: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 7. September 2018, 15:45 Uhr
Das Franziski-Schlössl befindet sich in der Stadt Salzburg im Nordosten auf dem Kapuzinerberg knapp unterhalb des höchsten Punktes des Berges (616 m ü. A.).
Geschichte
Das 1629 vom Dombaumeister Santino Solari entworfene Schlössl war Teil der Befestigungsanlagen, die unter Erzbischof Paris Graf Lodron am Kapuzinerberg begonnen wurden. Es war auch der einzige Punkt auf dem Kapuzinerberg, der durchgehend eine militärische Besatzung hatte (alle anderen wurden nur in Kriegszeiten besetzt).
Am Schlössl ist eine Inschrifttafel angebracht, auf der auf Lateinisch zu lesen ist: Zu Dank dem gnädigen Himmel errichtete Paris Graf Lodron, Erzbischof zu Salzburg, zu Ehren des hl. Franziskus im Jahre des Herrn 1629 dieses Schloss als Bollwerk für die Stadt und die ganze Umgebung, um die Bürger durch dauerhaften Frieden zu schützen, nachdem er die Kriegsgefahr weit von Salzburgs Mauern ferngehalten hat[1].
Kapuzinerschlösslwirt
Mitte 19. Jahrhunderts war es als Kapuzinerschlössl bekannt als beliebtes Ausflugsziel.
Franz Schadhauser aus Friedolfing in Bayern war von ? bis 1859 Pächter gewesen. Er starb im Alter von 25 ½ Jahren im Oktober 1859 an Typhus.[2]
Um 1862 war Nikolaus Oberndorfer Wirt.[3]
Von ? (Beginn der 1890er-Jahre?, siehe Sterbedatum seiner Frau) und jedenfalls 1899 war ein gewisser Eder[4] der Restaurateur: ... auf den aussichtsreichen Terrassen angenehme Ruhe, die uns der wackere Restaurateur Herr Eder mit gutem Imbiß und frischem Trunk trefflich zu würzen versteht.[5] Im zur Seite stand seine Frau Karoline († Februar 1895).[6]
Nach 1917 war ein gewisser Emanuel Hraby Kapuzinerschlösslwirt, der vorher den Gasthof zum Goldenen Tiger an der Linzer Gasse besaß.
Seit 2011 betreiben Anton Gruber und Wolfgang Steinmetz das Franziski-Schlössl und bieten auch Übernachtungsmöglichkeit an.
Weblinks
- www.franziskischloessl.at , die homepage der derzeitigen Wirtshauspächter
Quelle
- Kapuzinerkloster am Kapuzinerberg, Verlag St. Peter, Erzabtei St. Peter, Salzburg, 2., überarbeitete Auflage 2001
Fußnote
- ↑ Übersetzung von Dr. Georg Stadler, Autor, Kapuzinerkloster am Kapuzinerberg, Verlag St. Peter, Erzabtei St. Peter, Salzburg, 2., überarbeitete Auflage 2001
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 5. Oktober 1859, Seite 4
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 22. November 1862, Seite 4
- ↑ Sein Sohn Hugo Eder war Oberlehrer und Schulleiter der Volksschule Bischofshofen.
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 17. August 1899
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 14. Februar 1895, Seite 4