Berchtesgadener Ache - Königsseeache: Unterschied zwischen den Versionen

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* Berchtesgadener Land
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Datei:Königseeache DSC 0103.JPG|Berchtesgadener Ache in Marktschellenberg
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Datei:Wehranlage in Marktschellenberg (2).JPG|Wehranlage in Marktschellenberg, Panoramabild  
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Datei:Königsseeache in Anif-Niederalm Panoramaaufnahme 01.jpg|Königsseeache in Anif-Niederalm, Panoramaaufnahme
Datei:Mündung der Königsseeache in die Salzach bei der Urstein-Autobahnbrücke.jpg|Mündung der Königsseeache in die Salzach bei der Urstein-Autobahnbrücke
Datei:Mündung der Königsseeache in die Salzach bei der Urstein-Autobahnbrücke.jpg|Mündung der Königsseeache in die Salzach bei der Urstein-Autobahnbrücke
Datei:Niederalm vom Untersberg.jpg|Verlauf der Königsseeache von Gartenau bis zur Einmündung in die [[Salzach]] bei der Autobahnbrücke nahe [[Urstein]]  
Datei:Niederalm vom Untersberg.jpg|Verlauf der Königsseeache von Gartenau bis zur Einmündung in die [[Salzach]] bei der Autobahnbrücke nahe [[Urstein]]  

Version vom 6. September 2017, 21:04 Uhr

Bild
Datei:Königsseeache in Marktschellenberg Panoramaaufnahme 01.jpg
Basisdaten
Länge: 17,6 km
Quelle: Königssee
Quellhöhe: ca.  603 m ü. A.
Mündung: beim Kraftwerk Urstein in die Salzach
Mündungshöhe: ca.  434 m ü. A.
Höhenunterschied: 169 m

Die Königsseeache ist ein Fließgewässer im Norden des Landes Salzburg. Im Berchtesgadener Land wird sie Berchtesgadener Ache genannt.

Verlauf

Die Königsseeache entspringt am Königssee im Berchtesgadener Land und mündet nach 17,6 Kilometern im Bundesland Salzburg in die Salzach. Im Land Salzburg bildet sie die natürliche Grenze zwischen dem Flachgau und dem Tennengau westlich der Salzach und mündet beim Kraftwerk Urstein auf dem Gemeindegebiet von Anif-Niederalm in diese.

Zusammen mit der Ramsauer Ache, Bischofswiesener Ache und Königsseer Ache heißt sie ab dem Zusammenfluss am Bahnhof Berchtesgaden die Berchtesgadener Ache, in Salzburg ist sie unter dem Namen Königsseeache bekannt.

Bauten entlang des Flusses

Die ältesten Korrekturbauten an der Berchtesgadener Ache dienten der Verbesserung der Holztrift für das Salzbergwerk Berchtesgaden und der ehemaligen Saline in Marktschellenberg. Nach Einstellung der Holztrift um 1950 wechselte die Zielsetzung der wasserbaulichen Maßnahmen zum Objektschutz.

Kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze wird der Almkanal von der Königsseeache abgeleitet.

Aus dem Flussbett der Königsseeache wurden 2008 rund 30 000 m³ Sand und Kies ausgebaggert, im Winter 2009/2010 waren es nochmals 10 000 m². Diese Aktionen dienen auch dem Schutz vor Hochwasser.

Sonstiges

Datei:Nasse Wand Königsseeache 01.jpg
Nasse Wand an der Königsseeache
Lage der Nasse Wand (Königsseeache) auf Googlemaps

Die Nasse Wand ist eine markante Felsformation am Wanderweg [1] von Berchtesgaden an der Königsseeache entlang nach Schönau am Königssee.

Beschreibung

Namensgebend für diese (und ähnliche) Stellen ist das natürliche Phänomen, dass stetig Wasser aus dem Felsen austritt, welches im Sommer in kleinen Rinnsalen die Wand herunterläuft und im Winter bei Frost zu mächtigen Eiszapfen gefriert. Die natürliche Schönheit dieses Ortes inspirierte viele Künstler, wie etwa den Wiener Maler Friedrich Gauermann, einem der bedeutendsten Maler des Österreichischen Biedermeier in der Mitte des 19. Jahrhundert.[2]

Bildergalerie

  • Berchtesgadener Land
  • Flachgau / Tennengau

Quellen

Fußnoten

  1. ↑ Königssee Fußweg]
  2. ↑ Quelle Mag. Thomas Schmiedbauer, eigene Wahrnehmung und Recherche