Leonhard von Keutschach: Unterschied zwischen den Versionen

Werner100359 (Diskussion | Beiträge)
Werner100359 (Diskussion | Beiträge)
Zeile 10: Zeile 10:


Außenpolitisch war Keutschach recht erfolgreich. Er konnte Kriegshandlungen und die Teilnahme am ''Landshuter Erbfolgekrieg'' durch Zahlung von 15.000 [[Gulden]] vom Salzburger Gebiet abwenden. Diese Zahlung, die er an [[Maximilian I.]] leistete, sicherte ihm dessen Wohlwollen für den Kauf des [[Mondseeland]]es am [[25. Mai]] [[1506]] um 12.000 Gulden, das so für knapp 60 Jahre Salzburg gehörte.
Außenpolitisch war Keutschach recht erfolgreich. Er konnte Kriegshandlungen und die Teilnahme am ''Landshuter Erbfolgekrieg'' durch Zahlung von 15.000 [[Gulden]] vom Salzburger Gebiet abwenden. Diese Zahlung, die er an [[Maximilian I.]] leistete, sicherte ihm dessen Wohlwollen für den Kauf des [[Mondseeland]]es am [[25. Mai]] [[1506]] um 12.000 Gulden, das so für knapp 60 Jahre Salzburg gehörte.
==Nachruhm==
Leonhard von Keutschach blieb als Erzbischof besonders durch die Restaurierung und Neubauten von Burgen und Schlössern präsent.
*'''Kärnten:''' [[Gmünd]], [[Friesach]], [[Althofen]], Tanzenberg, Taggenbrunn, Stein, [[St. Andrä|St. Andrä im Lavanttal]]
*'''Steiermark:''' [[Deutschlandsberg]], Leibnitz
*'''Niederösterreich:'''Traismauer
*'''Erzbistum Salzburg:'''[[Itter]], [[Windisch-Matrei|Windischmatrei]], [[Lengberg]], Staufenegg, Lebenau, [[Mauterndorf]], [[Glanegg]]; in [[Salzburg]] und [[Radstadt]] wurden neue Befestigungen errichtet
Leonhard von Keutschach baute auch die Festung aus, wobei er sich nicht nur vom Gedanken einer Zwingburg gegenüber der Stadt leiten ließ, sondern die Festung als prunkvolle Residenz sah ([[Fürstenzimmer (Festung Hohensalzburg)|Goldene Stuben]]).


== Leonhard von Keutschachs Wappen - eine frei erfundene Legende des 19. Jahrhunderts ==
== Leonhard von Keutschachs Wappen - eine frei erfundene Legende des 19. Jahrhunderts ==