Georg Gruber (Dürnberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Georg Gruber war Sohn des Georg Gruber, Bergknappen und Bauern am Döttlgut in Winterstall, Gemeinde Hallein, und der Maria geb. Gaisreiter.<ref name="TfB"> Taufbuch der [[Pfarre Hallein]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/duerrnberg/TFBVI/?pg=18 Bd. VI S. 16]</ref> | Georg Gruber war Sohn des Georg Gruber, Bergknappen und Bauern am Döttlgut in Winterstall, Gemeinde Hallein, und der Maria geb. Gaisreiter.<ref name="TfB"> Taufbuch der [[Pfarre Hallein]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/duerrnberg/TFBVI/?pg=18 Bd. VI S. 16]</ref> | ||
Er heiratete am [[18. Mai]] [[1908]] in Dürnberg die [[Bayern|bayrische]] Bauerntochter Theresia Lenz.<ref name="TrB"> Trauungsbuch der [[Pfarre Dürrnberg]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/duerrnberg/TRBIII/?pg=107 Bd. III S. 104]</ref> Er war bei seiner Eheschließung Bergarbeiter,<ref name="TrB"/> bei der Heirat seines Sohnes Georg im Jahr [[1935]] als Oberhutmeister in Dürnberg angegeben<ref> Trauungsbuch der Pfarre Hallein, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TRBX/?pg=345 Bd. X S. 294]</ref> und bei seiner Ernennung zum kommissarischen Bürgermeister Obersteiger<ref name="Artikel"/>. Nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]] beherrschte [[Deutschland#Geschichte|Deutsche Reich]] wurde er im März [[1938]]zum [[Kommissarische Bürgermeister 1938#Tennengau|kommissarischen Bürgermeister]] von Dürnberg ernannt, zugleich mit der Ernennung seines Bruders [[Alexander Gruber|Alexander]] zum [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister von Hallein]].<ref name="Artikel">Artikel "[[Kommissarische Bürgermeister 1938]]"</ref> Da Dürnberg bald darauf [[Eingemeindungen#Hallein|nach Hallein eingemeindet]] wurde, ist Georg Gruber der letzte in der Reihe der Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Dürnberg.<ref>Artikel "[[Bürgermeister der Gemeinde Dürnberg]]"</ref> In der Folge war er einer der vom NS-Regime ernannten Halleiner Ratsherren<ref>[[Salzburger Volksblatt]], 6. Februar 1939, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390206&query=%22Georg+Gruber%22&ref=anno-search&seite=7 S. 7]</ref> und scheint auch als [[SS]]-Standartenführer auf<ref>Salzburger Volksblatt, 18. April 1939, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390418&query=%22Georg+Gruber%22&ref=anno-search&seite=13 S. 13]</ref>. | Er heiratete am [[18. Mai]] [[1908]] in Dürnberg die [[Bayern|bayrische]] Bauerntochter Theresia Lenz.<ref name="TrB"> Trauungsbuch der [[Pfarre Dürrnberg]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/duerrnberg/TRBIII/?pg=107 Bd. III S. 104]</ref> Er war bei seiner Eheschließung Bergarbeiter,<ref name="TrB"/> bei der Heirat seines Sohnes Georg im Jahr [[1935]] als Oberhutmeister in Dürnberg angegeben<ref> Trauungsbuch der Pfarre Hallein, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TRBX/?pg=345 Bd. X S. 294]</ref> und bei seiner Ernennung zum kommissarischen Bürgermeister Obersteiger<ref name="Artikel"/>. | ||
Nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]] beherrschte [[Deutschland#Geschichte|Deutsche Reich]] wurde er im März [[1938]] zum [[Kommissarische Bürgermeister 1938#Tennengau|kommissarischen Bürgermeister]] von Dürnberg ernannt, zugleich mit der Ernennung seines Bruders [[Alexander Gruber|Alexander]] zum kommissarischen [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister von Hallein]].<ref name="Artikel">Artikel "[[Kommissarische Bürgermeister 1938]]"</ref> Da Dürnberg bald darauf [[Eingemeindungen#Hallein|nach Hallein eingemeindet]] wurde, ist Georg Gruber der letzte in der Reihe der Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Dürnberg.<ref>Artikel "[[Bürgermeister der Gemeinde Dürnberg]]"</ref> In der Folge war er einer der vom NS-Regime ernannten Halleiner Ratsherren<ref>[[Salzburger Volksblatt]], 6. Februar 1939, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390206&query=%22Georg+Gruber%22&ref=anno-search&seite=7 S. 7]</ref> und scheint auch als [[SS]]-Standartenführer auf<ref>Salzburger Volksblatt, 18. April 1939, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390418&query=%22Georg+Gruber%22&ref=anno-search&seite=13 S. 13]</ref>. | |||
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2026, 13:03 Uhr
Georg Gruber (* 1. März 1885 in Hallein;[1] † 24. März 1955 ebenda)[2] war Bergmann und (kommissarischer) Bürgermeister der damals noch selbständigen Tennengauer Gemeinde Dürnberg.
Aus seinem Leben
Georg Gruber war Sohn des Georg Gruber, Bergknappen und Bauern am Döttlgut in Winterstall, Gemeinde Hallein, und der Maria geb. Gaisreiter.[1]
Er heiratete am 18. Mai 1908 in Dürnberg die bayrische Bauerntochter Theresia Lenz.[2] Er war bei seiner Eheschließung Bergarbeiter,[2] bei der Heirat seines Sohnes Georg im Jahr 1935 als Oberhutmeister in Dürnberg angegeben[3] und bei seiner Ernennung zum kommissarischen Bürgermeister Obersteiger[4].
Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistisch beherrschte Deutsche Reich wurde er im März 1938 zum kommissarischen Bürgermeister von Dürnberg ernannt, zugleich mit der Ernennung seines Bruders Alexander zum kommissarischen Bürgermeister von Hallein.[4] Da Dürnberg bald darauf nach Hallein eingemeindet wurde, ist Georg Gruber der letzte in der Reihe der Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Dürnberg.[5] In der Folge war er einer der vom NS-Regime ernannten Halleiner Ratsherren[6] und scheint auch als SS-Standartenführer auf[7].
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Hallein, Bd. VI S. 16
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Trauungsbuch der Pfarre Dürrnberg, Bd. III S. 104
- ↑ Trauungsbuch der Pfarre Hallein, Bd. X S. 294
- ↑ 4,0 4,1 Artikel "Kommissarische Bürgermeister 1938"
- ↑ Artikel "Bürgermeister der Gemeinde Dürnberg"
- ↑ Salzburger Volksblatt, 6. Februar 1939, S. 7
- ↑ Salzburger Volksblatt, 18. April 1939, S. 13
| Vorgänger |
Bürgermeister von Dürnberg 1938 |
Nachfolger − |