Georg Gruber (Dürnberg)

Aus SALZBURGWIKI
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Georg Gruber (* 1. März 1885 in Hallein;[1]24. März 1955 ebenda)[2] war Bergmann und (kommissarischer) Bürgermeister der damals noch selbständigen Tennengauer Gemeinde Dürnberg.

Aus seinem Leben

Georg Gruber war Sohn des Georg Gruber, Bergknappen und Bauern am Döttlgut in Winterstall, Gemeinde Hallein, und der Maria geb. Gaisreiter.[1]

Er heiratete am 18. Mai 1908 in Dürnberg die bayrische Bauerntochter Theresia Lenz.[2] Er war bei seiner Eheschließung Bergarbeiter,[2] bei der Heirat seines Sohnes Georg im Jahr 1935 als Oberhutmeister in Dürnberg angegeben[3] und bei seiner Ernennung zum kommissarischen Bürgermeister Obersteiger[4].

Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistisch beherrschte Deutsche Reich wurde er im März 1938 zum kommissarischen Bürgermeister von Dürnberg ernannt, zugleich mit der Ernennung seines Bruders Alexander zum kommissarischen Bürgermeister von Hallein.[4] Da Dürnberg bald darauf nach Hallein eingemeindet wurde, ist Georg Gruber der letzte in der Reihe der Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Dürnberg.[5] In der Folge war er einer der vom NS-Regime ernannten Halleiner Ratsherren[6] und scheint auch als SS-Standartenführer auf[7].

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Hallein, Bd. VI S. 16
  2. 2,0 2,1 2,2 Trauungsbuch der Pfarre Dürrnberg, Bd. III S. 104
  3. Trauungsbuch der Pfarre Hallein, Bd. X S. 294
  4. 4,0 4,1 Artikel "Kommissarische Bürgermeister 1938"
  5. Artikel "Bürgermeister der Gemeinde Dürnberg"
  6. Salzburger Volksblatt, 6. Februar 1939, S. 7
  7. Salzburger Volksblatt, 18. April 1939, S. 13
Zeitfolge
Vorgänger

Josef Gracher

Bürgermeister von Dürnberg
1938
Nachfolger