Weinbau in Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 29. Juni 2012, 11:15 Uhr

Weinbau an der Südseite des Kapuzinerberges

Der Artikel Weinbau in Salzburg beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Weinbau, über die Geschichte bzw. Allgemeines rund um den Weinbau findest du im Artikel Weinbau.

Stadt Salzburg

In der Stadt Salzburg gab es vor Jahrhunderten am Rainberg und am Bürglstein Weingärten. 2008 begann man wieder mit dem Weinbau, allerdings nahe der Richterhöhe am Mönchsberg, der von den Salzburger Pfadfinder ins Leben gerufen wurde. Weingärten in Städten gibt es noch in der französischen Hauptstadt Paris. Dort wird der Clos de Montmartre aus den Reben von 1 900 Weinstöcken gekeltert. Rund 1 700 Halbliterflaschen können davon abgefüllt werden. Unter Sammlern wird bis zu 600 Euro für eine Flasche bezahlt.

Am 21. Juni 2012 wurde im Hotel Blaue Gans in der Salzburger Altstadt der Jahrgang 2011 von der Richterhöhe - der Paris Lodron Zwinger - vorgestellt. Schon der 2010er Jahrgang wurde von der Fachwelt gelobt. Beim 2012er sei noch einmal ein Qualitätssprung gelungen, so Hotelier Andreas Gfrerer nach dem ersten Probeschluck. Vom 2012er Jahrgang gibt es 500 Flaschen, der um 40 Euro je Flasche verkauft wird.

Produziert wurden die beiden Jahren von den Salzburger Pfadfindern unter der Anleitung des Wachauer Martin Mittelbach.

Auf dem Bucklreuth zwischen Mönchs- und Rainberg hat Christian Sturm mehr als 1 200 Weinstöcke gesetzt, dessen Arbeitstitel Mönchsberg Sparkling lautet.

Land Salzburg

Zu gleicher Zeit wie auf der Richterhöhe wurden von Schülern der Privathauptschule Michaelbeuern von der Benediktinerabtei Michaelbeuern knapp 1 000 Rebstöcke unweit der Abtei auf der sogenannten Alm angepflanzt. Grüner Veltiner, Gelber Muskateller und Zweigelt reifen nun an den Hängen heran und sollen 2011 den ersten Wein von "Vinumburanum" bringen. Dann sollen noch weitere 3 000 Rebstöcke folgen, kündigten die Projektleiter Wolfgang Kaiser und Hannes Reichl an. Damit soll die lange Tradition des Weinbaus dieser Abtei, die bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht, wieder aufgenommen werden.

2011 wurden je 100 Flaschen Zweigelt und Grüner Veltiner gekeltert.

2001 begann Marianne Witzko in Großgmain auf 470 m ü. A. unterhalb des Untersbergs auf ihrem Reiterhaindlhof Reben anzupflanzen. Sie setzte 3 000 Rebstöcke, 2002 kamen weitere 1 000 dazu.

Quellen